Ultimativer Browser Test: Das sind die besten Browser 2021

Featured Image Browser Test

Wir kommen tagtäglich mit unterschiedlichen Programmen, Tools und Software in Berührung. Was du dabei vielleicht nicht ahnst: Dein Browser ist dabei wahrscheinlich der größte Knackpunkt. Deshalb habe ich verschiedene Browser für dich getestet.

Auch wenn du immer mehr Apps benutzt, verbringst du täglich Zeit in deinem Internetbrowser. Vielleicht bestellst du dir online neue Kleidung, recherchierst für deine Bachelor-Arbeit oder führst eine Überweisung via Online-Banking aus. Viele Menschen achten bei der Wahl ihres Browsers aber auf die falschen Faktoren oder denken erst gar nicht darüber nach. 

In diesem Artikel beleuchte ich die gängigen Browser bezüglich ihrer Sicherheit und den Auswirkungen auf deine Privatsphäre – denn nicht alle sicheren Browser schützen diese automatisch! Manche Anbieter speichern nämlich deine Daten, geben sie an Dritte weiter oder nutzen sie für personalisierte Werbung.

Du erfährst in diesem Browser Test außerdem, woran du einen guten Browser erkennst und welche Einstellungen deine Privatsphäre zusätzlich schützen. Mein Ziel ist es, dass du nach dem Lesen dieses Artikels und meinen Empfehlungen weißt, welcher Browser für dich der Beste ist.

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In diesem Webinar zeige ich dir, was meine Lieblings-Browser sind und welche Erweiterungen ich dir ans Herz lege.

Browser Test & Vergleich: Das sind die besten Internetbrowser

Auch wenn es zahlreiche Internetbrowser gibt, sind es zwei große Anbieter, die den Markt in Deutschland dominieren: Google Chrome und Firefox. 2020 konnte Chrome einen Marktanteil von 47 % verbuchen. Dahinter folgt Firefox mit 25 %. Andere Browser wie Opera oder Edge haben nicht mal einen Anteil von 10 %.

Schauen wir uns die weltweite Verteilung an, wird deutlich, dass Chrome ein noch größeres Monopol hat. Chrome hat weltweit einen Marktanteil von 63,38 %. Dahinter folgen Safari mit 19,25 % und Firefox mit 3,77 %. Mit diesen Zahlen habe ich wirklich nicht gerechnet, was meinen Browser-Vergleich für mich noch spannender macht.

Ich habe für dich verschiedene Browser getestet. Dabei stehen die Sicherheit und die Privatsphäre im Fokus. Ich finde es zudem wichtig, dass du als User viele Einstellungsmöglichkeiten hast und genau weißt, wann welche Daten erfasst werden.

Das sind Plätze 1 bis 10 aus meinem Browser Test:

  • Platz 1: Firefox
  • Platz 2: Brave
  • Platz 3: Tor Browser
  • Platz 4: Avast Secure Browser
  • Platz 5: Puffin
  • Platz 6: Vivaldi
  • Platz 7: Opera
  • Platz 8: Safari
  • Platz 9: Edge
  • Platz 10: Chrome

Wie dieses Ranking zustande gekommen ist, erfährst du weiter unten im Detail.

Zudem habe ich auch mobile Browser getestet. Wenn du also wissen möchtest, welcher Browser der beste für dein Smartphone ist, dann werfe einen Blick auf unseren Browser Test für Android oder den Browser Test für dein iPhone.

Ich wünsche mir, dass du am Ende des Artikels hinterfragst, ob dein jetziger Browser tatsächlich so gut ist, wie du bislang dachtest. Falls du auf einen anderen Browser umsteigen möchtest, sollten dir meine Empfehlungen aus diesem Browser Test dabei weiterhelfen. 

Platz 1: Firefox

Firefox ist mit einem Marktanteil von 23 % in Deutschland laut Statista der zweitbeliebteste Browser. Anders als bei Chrome, Safari oder Edge steht hinter Firefox kein Weltkonzern, der Profit machen möchte. Mozilla ist eine gemeinnützige Organisation, die sich auf die Fahne geschrieben hat, einen freien Internetzugang ohne Datensammeln für Jedermann anzubieten.

Firefox Browser Website
Firefox ist mein Testsieger. Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Browser für deinen PC.

Im Manifest von Mozilla heißt es zu dem Thema: „Individuelle Sicherheit und Datenschutz im Internet sind von grundlegender Bedeutung und dürfen nicht als optional betrachtet werden“. Aber setzt der Browser dies auch um?

In Sachen Sicherheit werden alle Standards erfüllt. Es gibt umfangreiche Sicherheits-Features, darunter der Schutz vor Phishing und Malware. Auch Websites, die für schädliche Inhalte bekannt sind, werden automatisch blockiert. Damit gehören die Maßnahmen zu den besten auf dem Markt. 

Firefox Maske Sicherheit
Es gibt bei Firefox verschiedene Sicherheitsstufen. Zu jeder findest du eine genaue Beschreibung, wie umfassend der Schutz ist.

Firefox ist dafür bekannt, in puncto Privatsphäre ganz vorne zu liegen. So gibt es beispielsweise einen umfangreichen Schutz vor Tracking. Firefox war sogar der erste Browser, der dies angeboten hat – mittlerweile gehört es zum Standard bei allen großen Anbietern.

Firefox blockierte Cookies
Du kannst dir bei Firefox anschauen, wie viele Cookies an welchen Tagen blockiert wurden.

Ein weiterer Pluspunkt ist der Open-Source-Code. Jeder kann den Quellcode von Firefox einsehen und ihn auf Fehler oder versteckte Hintertürchen untersuchen.

Mit Firefox hast du außerdem die volle Kontrolle über alle Einstellungen rund um deine Privatsphäre und kannst hier unglaublich viel erlauben bzw. unterbinden. Datenschutz-Nerds können in der geheimen Kommandozentrale von Firefox, der about:config, an unzähligen Stellschrauben drehen

Hinzu kommt, dass die Privacy Policy, also die Datenschutzbestimmung, leicht zu lesen und verständlich ist – anders als bei Google, Apple und Co. 

Firefox Datenerhebung
Firefox geht offen damit um, dass du Daten einsenden kannst, um den Browser zu verbessern. Du kannst es aber auch verbieten!

Es werden zwar Daten erfasst, diese dienen aber nur der Weiterentwicklung und können nicht einzelnen Usern zugeordnet werden. Aber auch das kannst du in den Einstellungen verbieten. Ein Blick auf die Updates bestärkt den positiven Eindruck von Firefox: Alle 7-14 Tage werden Updates zur Verfügung gestellt.

Wenn du deine Privatsphäre wirklich gewissenhaft schützen möchtest, kannst du Firefox um zahlreiche Add-ons erweitern. Das können zum Beispiel zusätzliche Tracking- und Werbeblocker sein. Im Netz gibt es unglaublich viele Empfehlungen, wie du Firefox zu einem echten Fort Knox für deine Privatsphäre machst. 

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die Usability: Wie man es von einem Browser in 2021 erwartet, ist Firefox leicht zu bedienen und übersichtlich. Der Browser ist schnell und daher auch mein Alltags-Browser.

  • Von gemeinnütziger Organisation entwickelt
  • Viele Add-ons & Einstellungsmöglichkeiten
  • Updates alle 7-14 Tage
  • Schutz vor Phishing und Malware
  • Open-Source
  • Umfassender Schutz vor Tracking
  • Transparente Datenschutzerklärung
  • Tracking- & Browser-Fingerprinting-Blocker haben Luft nach oben

Mein Fazit: Firefox ist eine wirklich sehr gute Wahl. Sowohl in Sachen Sicherheit als auch bei der Privatsphäre überzeugt der Browser in meinem Test auf ganzer Linie. Mit zusätzlichen Add-ons und den richtigen Einstellungen bist du bestens geschützt.

Platz 2: Brave

Brave ist noch ein relativ neuer Browser, der 2016 von Brendan Eich ins Leben gerufen wurde. Eich arbeitete vorher übrigens für Mozilla. Was hat er mit seinem Wissen gemacht?

Brave basiert wie viele Browser auf Chromium. Das hat den Vorteil, dass Internetseiten so funktionieren und gerendert werden, wie du es von Google Chrome gewohnt bist.

Brave Browser Website
Der Brave Browser konnte mich ebenfalls überzeugen – du solltest auch mal einen Blick auf diesen Browser werfen.

Schauen wir uns zuerst die Sicherheit von Brave an: Sie begeistert mich. Es gibt umfangreiche Features, mit denen du dich schützen kannst. 

Brave hat einen integrierten Script Blocker und schützt dich auch vor Browser-Fingerprinting. Mit Hilfe der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten kannst du den Browser ganz nach deinen Vorlieben konfigurieren. Du legst fest, ob Verbindungen auf HTTPS hochgestuft werden sollen, welche Cookies blockiert werden und wie mit Trackern umgegangen werden soll.

Brave Einstellungen
In den Einstellungen von Brave findest du umfangreiche Möglichkeiten, um deine Sicherheit zu erhöhen.

Auch in puncto Privatsphäre steht Brave gut da. Es gibt einen automatischen Ad-Blocker – dadurch wird dein verhalten nicht getrackt. Außerdem wechselt Brave automatisch auf HTTPS, wenn du unverschlüsselte Seiten aufrufst. 

Brave Tracker
Brave bietet dir die Möglichkeit, Werbung und Tracker zu blockieren – du kannst sogar für einzelne Webseiten eigene Einstellungen festlegen.

Obwohl Brave noch relativ neu ist, werden viele Erweiterungen unterstützt. Das liegt daran, dass der Browser ja auch Chromium basiert. Du kannst also einfach im Chrome Extension Store nach nützlichen Erweiterungen suchen. 

Chrome Extension Store
Im Chrome Extension Store findest du zahlreiche praktische Erweiterungen für Browser auf Basis von Chromium.

Es gab aber auch einige Kritik an dem Konzept des Browsers und der Zusammenarbeit mit Affiliate Partnern. Besuchte man über Brave eine bestimmte Webseite, schickte der Browser eine ID mit und verdiente daran Geld. Diese Einstellung ist nun aber standardmäßig deaktiviert.

  • Open-Source-Browser
  • Basiert auf Chromium
  • Tracking- & Ad-Blocker
  • Updates alle 14 Tage
  • Integrierter Script Blocker
  • Automatisches Upgrade auf HTTPS
  • Tracking- und Ad-Blocker ist nicht überragend

Mein Fazit: Die Standardeinstellungen gefallen mir noch besser als die von Firefox. Außerdem bietet Brave dank Chromium eine gewohnte Surf-Erfahrung. Leider lässt der Browser sich nicht so detailliert anpassen wie Firefox und das Unternehmen hinter Brave hat einen etwas weniger guten Ruf als Mozilla.

Platz 3: Tor Browser

Wenn du dich schon öfter mit den Themen Sicherheit und Privatsphäre beschäftigt hast, bist du bestimmt schon auf den Tor Browser gestoßen. Tor ist die Abkürzung für The Onion Router – du hast vielleicht schon mal ein Bild von dem lila Logo gesehen. Das “O” sieht aus wie eine Zwiebel, denn das Tor Netzwerk besteht, wie eine Zwiebel, aus mehreren Schichten. 

Tor Browser Website
Der Tor-Browser lässt sich, wie jeder andere Browser, ganz einfach auf der Website herunterladen.

Bevor ich genauer auf den Browser eingehe, möchte ich kurz auf das Thema Darknet eingehen. Der Tor Browser heißt nicht gleich Darknet. Du kannst Tor einfach als normalen Browser für den Alltag nutzen. Gleichzeitig kannst du mit dem Tor Browser aber auch ins Darknet.

Tor Basis Firefox
Öffnest du die Einstellungen des Tor-Browsers, siehst du sofort, dass er auf Firefox basiert.

Der Tor Browser basiert auf Firefox und ist dir in der Bedienung deshalb vielleicht vertraut. Mit dem Browser surfst du über das Tor Netzwerk anonym im Internet. Hier kommt wieder die Zwiebel ins Spiel: Deine Daten werden über mehrere Knoten umgeleitet, wodurch deine Identität geschützt werden soll.

Widmen wir uns nun dem Thema Sicherheit. Der Browser löscht deine Cookies automatisch nach jedem Schließen. Zudem wird dein Browserverlauf nicht gespeichert. Dank der Integration von NoScripts werden Seiten automatisch blockiert, die Browser Fingerprinting betreiben. 

Es ist unglaublich schwer, sich vor Browser Fingerprinting zu schützen –  der Tor Browser ist der einzige, der die erfassten Daten reduzieren kann! Das liegt zum einen daran, dass der Browser JavaScript automatisch blockiert. Zum anderen ist der digitale Fingerabdruck aller Nutzer des Tor Browsers identisch. Nutzt du den Tor Browser, wird es außerdem schwerer, deine Internet-Aktivitäten zu tracken. 

Tor Cookies
Im Tor-Browser hast du verschiedene Einstellungen rund um Cookies und Website-Daten. Wie du siehst, werden im privaten Modus alle erfassten Daten automatisch gelöscht.

Aber wie sieht es mit deiner Privatsphäre aus? Deine Daten werden durch das Tor Netzwerk von Knoten zu Knoten weitergeleitet. Dadurch wird deine echte IP-Adresse verschleiert. 

Du betrittst das Tor-Netzwerk am Eingangsknoten – nur dieser kennt deine echte IP-Adresse. Du übernimmst dann die IP-Adresse des Eingangsknotens und verbindest dich mit dem zweiten Knoten. Dieser sieht dann nur die IP-Adresse des ersten Knotens – deine echte ist nicht mehr herauszufinden. Das macht es dir vergleichsweise leicht, deine Identität zu schützen.

Tor Updates
Im Menü kannst du jederzeit einsehen, ob du die aktuellste Version des Browsers nutzt.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass im Durchschnitt alle 14 Tage ein Update für den Browser bereitsteht. Diese schließen sich in der Regel an die Inhalte der Firefox-Updates an. Außerdem sind beim ersten Start des Tor Browsers bereits alle Einstellungen darauf ausgerichtet, deine Sicherheit und deine Privatsphäre zu schützen. Du brauchst dir also nicht noch zusätzliche Gedanken über die richtigen Einstellungen zu machen. 

Tor Sicherheit
Auch der Tor-Browser bietet dir verschiedene Sicherheitsstufen und genaue Erklärungen darüber, was diese im Einzelnen ausmacht.

Ein Nachteil ist, dass die Nutzung von Tor leicht zu ermitteln ist. Das heißt, dass beispielsweise Behörden sehen können, dass du Tor verwendest. Sie sehen aber nicht, was du genau treibst. Zudem ist der Tor Browser aufgrund des Zwiebel-Prinzips nicht gerade der schnellste und macht die “alltägliche” Internetnutzung ab und an etwas kompliziert. 

  • Automatisches Löschen von Cookies
  • Kein Speichern des Verlaufs
  • Mindert Browser Fingerprinting 
  • Integration von NoScripts 
  • Verschleierte IP-Adresse
  • Häufige Updates
  • Nutzung nicht verschleierbar
  • Geringes Restrisiko für Rückverfolgung der Daten
  • Verlangsamt die Verbindung
  • Umständlich im Alltag

Mein Fazit: Der Tor Browser bietet dir die maximale Anonymität und hat die besten Standard-Einstellungen. Leider musst du einige Abstriche bei der Benutzerfreundlichkeit in Kauf nehmen. Der größte von ihnen: Die sehr langsame Geschwindigkeit.

Platz 4: Avast Secure Browser

Avast ist dir vielleicht ein Begriff: Das Unternehmen bietet zahlreiche Antivirenprogramme an. Seit kurzem hat Avast aber auch den eigenen Avast Secure Browser im Angebot. Als Grundlage dient hier Chromium – der Browser wurde aber mit Avast Funktionen ergänzt, die mehr Sicherheit und Privatsphäre bringen sollen.

Browser Test Avast Secure Browser
Der Avast Secure Browser hat es nicht ohne Grund auf den vierten Platz der besten Browser für deinen PC geschafft.

Schauen wir uns das einmal genauer an. Bist du im Begriff, gefährliche Websites zu öffnen, greift die Anti-Phishing-Funktion ein. Der Extension Guard verhindert, dass du schädliche Browser-Plugins installierst. 

Kommen wir zur Privatsphäre. Der Avast Secure Browser hat ein integriertes Anti-Fingerprinting sowie einen Ad-Blocker. Deine Anonymität wird durch das Anti-Tracking gestärkt. Es gibt zudem zahlreiche Einstellungen, die du rund um deine Privatsphäre auswählen kannst.

Außerdem ist der Avast SecureLine VPN in den Browser integriert. Dieser verschlüsselt deine Verbindung zusätzlich.

Obwohl der Browser an sich kostenlos ist, fallen für einige Features Kosten an. Dass der VPN Geld kostet, ist die eine Sache, aber dass der Werbeblocker unter Android Geld kostet, finde ich nicht okay. 

  • Guter Ruf von Avast 
  • Zahlreiche Avast Funktionen
  • Schutz vor Phishing + schädlichen Plugins
  • Ad-Blocker
  • Anti-Fingerprinting
  • Anti-Tracking
  • Kostenpflichtige VPN-Lösung
  • Kostenpflichtiger Werbeblocker

Mein Fazit: Der Avast Secure Browser ist eine gute Alternative zu den großen Anbietern. Trotzdem sind Firefox oder Brave aus meiner Sicht bessere Kandidaten, wenn du dich nach einem neuen Browser umsiehst.

Platz 5: Puffin

Puffin ist in Deutschland noch ziemlich unbekannt, obwohl der Browser bereits 2010 an den Start ging. In Sachen Sicherheit ist Puffin einzigartig, denn der Browser hat einen besonderen Aufbau: Er nutzt Cloud-Computing. 

Browser Test Puffin
Der Puffin Browser beweist, dass auch ein eher unbekannter Browser das Zeug hat, auf den oberen Plätzen mitzuspielen.

Öffnest du eine Website, wird diese nicht auf deinem Computer geladen, sondern auf den Servern von Puffin. Bekannte Websites sind dort bereits vorgeladen, weshalb Puffin der schnellste Browser überhaupt ist. Er lädt bis zu viermal schneller als andere Browser. Viele User berichten jedoch, dass sie im Alltag keine besonders schnellen Ladezeiten beobachten können. 

Die Daten werden dann von den Puffin-Servern verschlüsselt an dich übertragen. Puffin funktioniert also ähnlich wie ein VPN (virtuelles privates Netzwerk). Du versteckst dich hinter Puffins Servern und kannst nicht zurückverfolgt oder über Fingerprinting getrackt werden.

Das schützt dich auch vor Malware, denn diese wird deinen Computer gar nicht erst erreichen. Du kannst dir das System einfach gesagt wie das Streamen eines Films vorstellen. Puffin hat zudem einen integrierten Ad-Blocker, der deine Privatsphäre schützt. 

Es gibt aber auch kleinere Kritikpunkte an dem Browser: Es gibt keine Erweiterungen von Drittanbietern und du wirst nicht ausreichend vor unsicheren HTTP-Verbindungen gewarnt. Zudem gibt es den Browser nicht kostenlos. Du musst ein Abo abschließen und mindestens 1,70 Euro pro Monat zahlen, wenn du den Browser auf bis zu drei Geräten nutzen möchtest. Schließt du das Abo direkt für ein Jahr ab, bekommst du einen kleinen Rabatt.

Was aber wirklich bedenklich ist: Du vertraust Puffin deine gesamten Daten an. Deine Browser-Engine wird in die Cloud ausgelagert und bei einem amerikanischen Unternehmen gehostet. Dadurch kennen die Webseiten, die du aufrufst, deine Identität nicht – Puffin tut es aber. 

  • Übersichtliche Privacy Police
  • Puffin-Server fungieren als VPN
  • Sehr schnelles Laden
  • Schutz vor Tracking, Fingerprinting etc.
  • Keine Warnung vor unsicheren HTTP-Verbindungen 
  • Keine Erweiterungen von Drittanbietern
  • Zugriff auf Daten durch Puffin 
  • nicht kostenlos

Mein Fazit: Nach meinen Tests von Puffin war ich ziemlich überrascht, denn auch ich hatte vorher noch nichts über den Browser gehört. Vom Prinzip her ist der Browser wirklich interessant. Für den Alltag eignet er sich allerdings nicht sonderlich gut, da es keine Erweiterungen gibt und auch keine Cloud. Außerdem ist er der einzige aus meinem Test, für den du bezahlen musst. Als praktische und sichere Alternative empfehle ich dir Firefox. Wenn du besonders privat und anonym surfen möchtest, solltest du den Tor Browser nutzen. 

Platz 6: Vivaldi

Bevor wir uns mit der Sicherheit und der Privatsphäre bei Vivaldi beschäftigen, möchte ich kurz auf die Flexibilität eingehen. Die meisten Browser sehen mehr oder weniger gleich aus. Bei Vivaldi kannst du die komplette Benutzeroberfläche an deine Vorlieben anpassen. Deswegen wird der Browser auch oft mit einem Chamäleon verglichen. 

Browser Test Vivaldi
Das Design von Vivaldi gefällt mir persönlich sehr gut: Alles ist übersichtlich und leicht verständlich.

Aber konzentrieren wir uns nun wieder auf die Sicherheit. Vivaldi basiert auf Chromium – wie du weiter oben schon erfahren hast, ist das eine ziemlich gute Idee. Updates werden ungefähr einmal die Woche aufgespielt und Chromium gilt im Allgemeinen als sehr sicher. 

Vivaldi verwendet außerdem das Google Safe Browsing, das dich vor schädlichen Inhalten schützt. Bei unsicheren HTTP Verbindungen bekommst du zudem eine direkt sichtbare Warnung.

Auch in Sachen Privatsphäre überzeugt Vivaldi. Er schützt dich vor Tracking und blockiert störende Werbung.

Problematisch finde ich aber, dass Vivaldi die Sicherheits-Services von Google nutzt und deshalb mit den Google-Servern kommuniziert. Ob dabei tatsächlich keine Daten erfasst werden, würde ich nicht beschwören. Du kannst diese Kommunikation zwar verbieten, dann kannst du die Services aber auch nicht nutzen. 

Ein Blick auf die Datenschutzerklärung bestärkt meine Zweifel. Dort heißt es, dass bei der Installation von Vivaldi jeder User eine einzigartige ID zugewiesen bekommt, die auf dem Computer gespeichert wird. Der angebliche Nutzen dahinter, ist die Anzahl der Nutzer und Ihre geografische Verteilung zu bestimmen. 

  • Sicherheitsstandards von Chromium
  • Wöchentliche Updates
  • Blocking von Tracking und Ads
  • Kommunikation mit Googles Servern
  • Zweifelhafte Privacy Policy
  • User-Kennzeichnung mit einzigartiger ID

Mein Fazit: Ich empfehle dir, Vivaldi eher nicht zu nutzen. Auch wenn der Browser in Sachen Sicherheit überzeugt, steht es um deine Privatsphäre eher nicht so gut. Greife lieber zu Brave, wenn du auf der Suche nach einem Chromium-basierten Browser bist.

Platz 7: Opera

Opera zählt zu den bekanntesten Browsern, die einen großen Wert auf die Privatsphäre der Nutzer legen. Er basiert auf Chromium und wurde ursprünglich von einem norwegischen Unternehmen quelloffen entwickelt. 2016 wurde er allerdings nach China verkauft – prinzipiell kein gutes Zeichen.

Opera Browser Website
Der Opera Brwoser ist auf einigen PCs bereits vorinstalliert. Du kannst ihn aber auch ganz einfach auf der Website herunterladen.

Aber schauen wir uns Opera einmal in puncto Sicherheit an. Der Browser bietet dir zahlreiche Sicherheits-Features, die dich schützen sollen. So werden unsichere Scripts und Add-ons automatisch blockiert. Zudem wird dadurch dein Schutz vor Malware erhöht. Das klingt ja erstmal ganz gut.

Kommen wir nur zur Privatsphäre. Opera wirbt mit zahlreichen Features auf seiner Website. Der Browser hat einen integrierten Tracker-Blocker, löscht den Verlauf und andere gespeicherte Daten direkt beim Schließen und bringt ein kostenloses VPN mit. Zudem gibt es einen Cryptojacking-Schutz und einen Werbeblocker.

Browser Test opera Tracker blockieren
In den Einstellungen kannst du unter dem Punkt “Datenschutz und Sicherheit” deine Privatsphäre-Einstellungen verbessern und Werbung sowie Tracking blockieren.

Ich konnte aber auch einige Nachteile feststellen. Ich finde es bedenklich, dass Opera einem chinesischen Unternehmen gehört. Wir können in China leider nicht darauf vertrauen, dass die Privatsphäre von Nutzern großgeschrieben wird. 

Auch das integrierte VPN ist meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen. Es trackt deine Anwendungsprotokolle. Bei einem VPN ist es wichtig, dass du dem Anbieter vertrauen kannst, da du deinen kompletten Internetverkehr über ihn umleitest. Zudem werden Updates durchschnittlich nur alle 30-42 Tage veröffentlicht. Um schnell auf Sicherheitsprobleme zu reagieren, müsste die Zeitspanne schon deutlich kürzer werden. 

  • Umfangreiche Sicherheits-Features 
  • Tracker-Blocker
  • Automatisches Löschen von Verlauf + Cookies 
  • Kostenloses VPN
  • Schutz vor Cryptojacking
  • Werbeblocker
  • Gehört einem chinesischen Unternehmen
  • Zweifelhaftes VPN
  • Unregelmäßige Updates

Mein Fazit: Mir bereitet die Privatsphäre bei der Nutzung von Opera Bauchschmerzen. Ich möchte dir keinen Browser empfehlen, der möglicherweise nicht sonderlich gewissenhaft mit deinen persönlichen Daten umgeht. Von mir gibt es nach meinem Browser Test daher also keine Empfehlung für Opera. Als Alternative rate ich dir, Firefox oder Brave zu nutzen. In Sachen Sicherheit und Privatsphäre stehen diese beiden Browser um einiges besser da. 

Platz 8: Safari

Kaufst du dir ein Apple-Gerät, wirst du Safari als vorinstallierten Browser finden. Deshalb ist er auch der am häufigsten verwendete Browser auf Apple-Geräten. 

Auf iOS Geräten ist er mit Abstand der schnellste Browser. Für Mac ist Safari der voreingestellte Browser – dennoch steigen immer mehr User auf Chrome um. Die Performance von Safari ist wirklich gut – wie steht es um deine Sicherheit und Privatsphäre?

Safari ist ein sicherer Browser. Potenziell schädliche Seiten werden nicht geladen und du erhältst immer eine Benachrichtigung, wenn verdächtige Daten oder Inhalte erkannt werden. Praktisch ist, dass die geöffneten Websites eigenständig behandelt werden – ein schädlicher Code greift also nicht gleich den ganzen Browser an. 

Safari Browser Website
Safari ist der voreingestellte Browser auf Apple-Geräten.

Auch in Sachen Privatsphäre steht Safari ganz gut da. Es gibt einen Schutz vor Tracking und Browser-Fingerprinting. Zudem gibt es zahlreiche Erweiterungen, mit denen du den Schutz deiner Privatsphäre effektiv erhöhen kannst. 

Kommen wir zu den Kritikpunkten. Es gab in der Vergangenheit einige unschöne Vorkommnisse bei Apple. Der private Modus zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass der Verlauf nicht gespeichert wird. Apple wurde aber dabei erwischt, dass der Verlauf doch gespeichert und die Daten erfasst wurden.

Außerdem fand man heraus, dass auch nach dem aktiven Löschen des Verlaufs die Daten von Apple weiter gespeichert wurden. Mir ist außerdem negativ aufgefallen, dass die Updates im Schnitt nur alle eineinhalb Monate bereitgestellt werden. Diese Zeitspanne halte ich für bedenklich.

Man muss Apple aber zugutehalten, dass mit Safari 14 einige zusätzliche Features für die Sicherheit und Privatsphäre hinzugefügt wurden. So ist es dir jetzt zum Beispiel möglich, einen “Privacy Report” zu erstellen. In diesem Bericht wird dir dann angezeigt, welche Tracker Safari blockiert hat. 

Zudem werden Nutzer von iCloud Keychain (der integrierte Passwort-Manager von Safari) informiert, wenn ein gespeichertes Passwort unsicher ist. Mit Safari 14 wurden außerdem Sicherheitslücken behoben. 

  • Schutz vor Tracking + Browser-Fingerprinting
  • Warnung vor verdächtigen Inhalten
  • Getrennte Behandlung von Websites 
  • Speziell für Apple-Geräte
  • Closed-Source-Browser
  • Updates nur alle eineinhalb Monate

Mein Fazit: Apple macht mit Safari mittlerweile vieles richtig. Allerdings bleibe ich weiter kritisch, da der Browser dem weltweit größten Tech-Unternehmen angehört und ich kein Fan von Datenkraken bin. Als Alternativen empfehle ich dir Firefox oder Brave – auch sie gibt es für MacOS.

Platz 9: Edge 

Seit Januar 2020 basiert der Browser Microsoft Edge auf Chromium. Lädst du ihn herunter, ersetzt er die Vorgängerversion auf Windows 10 PCs. Aber was kann der neue, überarbeitete Browser?

Edge Browser Website
Der Browser Edge wurde 2015 von Mircosoft veröffentlicht und ist seitdem der voreingestellte Browser von Microsoft-Produkten.

In puncto Sicherheit kann ich den integrierten Defender SmartScreen hervorheben. Dieser schützt dich vor Phishing und Malware. Bist du im Begriff, eine Datei herunterzuladen, die möglicherweise schädlich ist, greift der Defender ebenfalls ein. Wirklich gut finde ich, dass er standardmäßig aktiviert ist. 

Kommen wir zur Privatsphäre. Du kannst bei Edge private Tabs und Fenster öffnen. Dann werden dein Verlauf, deine Cookies und alle weiteren temporären Daten nicht gespeichert. 

Du kannst bei Edge außerdem selbst entscheiden, welche Tracker du blockierst. Über die Einstellungen kannst du für die verschiedensten Tracker die Einstellungen individuell anpassen – eine gute Sache. 

Laut eigener Aussage von Microsoft werden die erfassten Daten aus deinem Browser angeblich nicht mit deinem Microsoft-Konto verknüpft. Ich sehe das allerdings etwas kritisch. Es heißt auf der Website auch, dass nur Daten gesammelt werden, die notwendig sind, um deine Zufriedenheit zu erhöhen. 

Microsoft wird seit Jahren dafür kritisiert, Daten zu sammeln. 2018 gab es einen größeren Skandal, weil angeblich Nutzerdaten erfasst wurden, obwohl sie es über die Einstellungen untersagt haben. So bekam Windows 10 auch den Stempel, das „neugierigste Windows aller Zeiten“ zu sein. 

User sollten damit besänftigt werden, dass sie ja unter dem Punkt “Datenschutz” Einstellungen bezüglich ihrer Privatsphäre festlegen können. Ich persönlich bin der Meinung, dass man besser die Finger von einem solchen Browser lassen sollte. Es ist mehr als undurchsichtig, was mit deinen Daten passiert.

  • Integrierter Defender SmartScreen
  • Alarm bei Download von schädlichen Dateien
  • Kontrolle über das Blocken von Trackern
  • Aktives Öffnen von privaten Tabs + Fenstern
  • Browser vom Datensammler Microsoft 
  • Closed-source-Browser

Mein Fazit: Ich empfehle dir, einen Browser, der von Microsoft entwickelt wurde, mit Vorsicht zu genießen. Ich kann dir nicht sagen, welche Daten wann und wie gespeichert werden. Entscheide dich besser für einen anderen Internet Browser.  Ich rate dir zu Firefox oder Brave – in Sachen Sicherheit und Privatsphäre überzeugen in meinem Test beide.

Platz 10: Chrome

Google Chrome liegt mit einem Marktanteil von 47 % in Deutschland meilenweit vor der Konkurrenz. Die große Dominanz kommt nicht von ungefähr, denn in Sachen Benutzerfreundlichkeit wäre Chrome in meiner Top 3 gelandet. 

Du kannst den Browser mit zahlreichen Erweiterungen individualisieren und die Nutzung noch komfortabler machen. Die Einstellungen sind übersichtlich und mit nur wenigen Klicks personalisierst du Chrome nach deinen Vorlieben. 

Chrome Webstore
Bei Google Chrome stehen dir zahlreiche Erweiterungen aus verschiedenen Bereichen zur Verfügung,

Ich bin zudem der Meinung, dass viele Menschen Chrome nutzen, weil es eben der Browser von Google ist. Google ist mit riesigem Abstand der Marktführer unter den Suchmaschinen. Wer sich nicht mit Themen wie Datenschutz und Privatsphäre beschäftigt, liebt Google für die relevanten Suchergebnisse, seine Schnelligkeit und die unkomplizierte Bedienung. Diese Attribute übertragen sie auch auf Chrome.

Fangen wir mit der Sicherheit an. Google gilt allgemein als Vorreiter in Sachen Sicherheit. So werden regelmäßig Updates für den Browser veröffentlicht – diese werden automatisch auf die aktuelle Version aufgespielt. Wenn du Updates gerne mal vergisst, musst du dich also um nichts kümmern. Du bist automatisch auf dem sichersten Stand und profitierst natürlich auch von den anderen Inhalten der Updates.

Hinzu kommt, dass Google aktiv Hacker anspricht, Chrome auf Sicherheitslücken zu überprüfen. Das ist ein ziemlich guter Weg, auch mal aus einem anderen Blickwinkel die Sicherheit zu beleuchten. Diesbezüglich steht Chrome wirklich sehr gut da. 

Werfen wir nun einen Blick auf die Privatsphäre bei Chrome. Hier steht der Browser leider überhaupt nicht gut da. Auch wenn es Pop-Up Blocker und Einstellungen gibt, die Tracking verhindern: Chrome ist nun mal der Browser von Google. In Sachen Privatsphäre schellen da bei mir direkt die Alarmglocken. 

Infografik 3 Gründe gegen Google

Kaum ein anderer Konzern ist so bekannt dafür, alle Daten zu erfassen, die er irgendwie in die Finger kriegt. Deshalb wird Google auch gerne als Datenkrake bezeichnet – sehr passend, wie ich finde. 

Du kannst dir sicher sein, dass alles, was du über Google Chrome machst, erfasst und gespeichert wird. Diese Daten können dann beispielsweise für Werbung verwendet werden.

  • Regelmäßige Updates
  • Sehr sicher
  • Sicherheit von Hackern geprüft
  • Closed-Source
  • Datenkrake Google
  • Keine Privatsphäre

Mein Fazit: Ich rate dir von der Nutzung von Google Chrome ab: Für deine Privatsphäre sieht es ganz schlecht aus. Du kannst aber das ungoogled Chromium verwenden – dies kommt ganz ohne Google-Verknüpfungen aus. Eine weitere Alternative ist Brave – der Browser basiert ebenfalls auf Chromium.

5 Merkmale eines guten Browsers

Um die Frage zu klären, welcher Browser denn der Beste ist, müssen wir erstmal definieren, woran man einen guten Browser erkennt. Es sind nicht nur die Faktoren Sicherheit und Privatsphäre, die einen guten Browser ausmachen. Was bringt dir ein sicherer Browser, wenn er total langsam ist? Oder ein Browser mit großem Funktionsumfang, der deine Privatsphäre überhaupt nicht schützt?

Du siehst: Hier spielen verschiedene Faktoren zusammen. Wenn du auf einen anderen Browser umsteigen möchtest, solltest du auf all die Merkmale achten, die ich natürlich auch in diesem Browser Test berücksichtigt habe. Welche das genau sind, erfährst du in diesem Kapitel.

Funktionsumfang

Ein guter Browser sollte dir einen großen Funktionsumfang zur Verfügung stellen. Im Alltag gibt es wirklich praktische Funktionen, die das Surfen enorm erleichtern. Dazu gehören beispielsweise die Pfeile, mit denen du Vor- und Zurück navigieren kannst, das Anlegen von Lesezeichen und das Festlegen einer individuellen Startseite. Kurz gesagt: Funktionen, die die Nutzung erleichtern.

Viele Browser bieten dir auch die Möglichkeit, Passwörter und Benutzernamen zu speichern. Das mag das Surfen einfacher machen, für deine Sicherheit und Privatsphäre ist das aber natürlich nicht optimal.

Praktisch sind auch Funktionen, die die automatische Wiedergabe von Video- und Audio-Content unterdrücken. Nichts ist nerviger, als ein lauter Ton, der plötzlich angeht und dich in deiner Konzentration stört. Ein eingebauter PDF-Reader, ein Tool für Screenshots und ein Reader-Modus sind ebenfalls praktische Funktionen, die die Nutzung erleichtern.

Bei den meisten Browsern gibt es eine Inkognito-Funktion. Öffnest du ein solches privates Fenster, werden dein Verlauf und deine eingetragenen Daten nicht gespeichert. Bedenke aber, dass dieser Modus nicht bedeutet, dass du anonym surfst.

Firefox Inkognitomodus
Bei Firefox findest du den Inkognito-Modus unter dem Symbol rechts oben in der Ecke.

Da vielen Nutzern auch die Optik wichtig ist, gibt es bei einigen Browsern Funktionen für das Layout. Du kannst den Browser dann nach deinen Vorlieben anpassen. Verschiedene Bedienelemente können ein- und ausgeblendet werden oder an einer anderen Stelle platziert werden. Auch die Farbe kann bei manchen Anbietern individuell angepasst werden. 

Achte bei der Wahl deines Browsers darauf, dass es verfügbare Add-ons gibt. Mit diesen Erweiterungen kannst du deinem Browser zusätzliche Funktionen hinzufügen. Das kann beispielsweise ein Passwort-Manager, ein Download-Manager oder ein Proxy-Manager sein. 

Benutzerfreundlichkeit

Neben ausreichenden Funktionen ist natürlich auch die Benutzerfreundlichkeit ein wichtiges Thema. Im Alltag soll es schnell gehen – wir wollen alle Einstellungen sofort finden und uns nicht durch unübersichtliche Menüs klicken.

Die Browser werden heutzutage immer einheitlicher. Deshalb sind mittlerweile eigentlich alle Browser einfach zu bedienen. Am Ende sind es wohl einfach persönliche Vorlieben, die darüber entscheiden, welchen Browser man besonders benutzerfreundlich findet.

Schnelligkeit

Die Schnelligkeit ist für viele User wohl einer der wichtigsten Faktoren bei einem Browser. Wir werden immer ungeduldiger und möchten nicht mehrere Sekunden warten, bis eine Website vollständig geladen ist. Gerade bei Bildern und Videos kann das Laden in einigen Browser schon eine Weile dauern.

Neben deinem Internetanschluss ist dafür die Rendering-Engine deines Browsers entscheidend. Diese Technik  wird genutzt, um Websites darzustellen und entscheidet darüber, wie lange der Browser braucht, um eine Website vollständig zu laden.

Die Rendering-Engine interpretiert den HTML-Code der Website, die du öffnen möchtest. Anschließend stellt sie dar, was du dann als geladene Website siehst. Es gibt inzwischen nur noch zwei große Rendering-Techniken: Gecko von Mozilla und Chrome von Google. 

Edge hat sein eigenes Rendering schon vor Jahren eingestellt und ist auf Chrome umgestiegen. Was viele Experten kritisieren: Konkurrenz belebt das Geschäft und nun sind eben nur noch zwei Techniken übrig. 

Es gibt zwar kleine Unterschiede zwischen den Techniken, diese äußern sich aber kaum. Im Endeffekt sind alle Browser schnell.

Sicherheit

Die Sicherheit des Browsers ist für mich sehr wichtig. Hacker und Kriminelle haben es grundsätzlich auf alle Internetnutzer abgesehen. Mit persönlichen Informationen schaffen sie es immer, sich zu bereichern. Mit der Wahl deines Browsers trägst du dazu bei, es ihnen so schwer wie möglich zu machen, deine Daten abzugreifen. 

Ein Risikofaktor für deine Sicherheit sind Sicherheitslücken im Browser. Besonders bekannt ist die Heartbleed Schwachstelle. Hackern war es darüber möglich, die verschlüsselte Verbindung zwischen dir und deinem Browser mitzulesen. Überleg nur einmal, wie viele persönliche Daten du tagtäglich durch deinen Browser jagst. – angefangen von Name und Adresse, bis hin zu Kontodaten. 

Heartbleed ist nur ein Beispiel. Die Bedrohungen sind grenzenlos, weshalb du unbedingt einen sicheren Browser verwenden solltest. Du erkennst diese daran, dass es umfangreiche Funktionen und Maßnahmen rund um die Sicherheit gibt.

Dazu gehören beispielsweise Cookie-Blocker, Anti-Browser-Fingerprinting und private Fenster. Du solltest außerdem die Möglichkeit haben festzulegen, dass bei jedem Schließen deines Browsers der Verlauf und alle gespeicherten Daten gelöscht werden sollen. 

Firefox Fingerprinting
In den Privatsphäre-Einstellungen von Firefox kannst du beispielsweise einstellen, ob bekannte Fingerprinting-Services blockiert werden sollen.

Achte auch darauf, dass der Browser deiner Wahl regelmäßig Updates bekommt. Mindestens alle 14 Tage ist hier ein guter Richtwert. Manche Browser spielen die Updates übrigens automatisch auf – du kriegst dann im Zweifel also gar nicht mit, wenn dein Browser aktualisiert wurde. Das ist dann also kein Grund zur Sorge.

Privatsphäre

Neben der Sicherheit ist auch deine Privatsphäre ein sehr wichtiger Faktor bei der Suche nach einem geeigneten Browser. Bei der Sicherheit geht es eher um die Abwehr von Malware. Bei der Privatsphäre steht der Schutz deiner persönlichen Daten im Fokus.

Dafür ist es beispielsweise von fundamentaler Bedeutung, dass der Anbieter keinerlei Daten von dir speichert. Wie ich dir weiter oben bereits verraten habe, stehen hinter einigen Browsern Anbieter, die mit Vorsicht zu genießen sind. 

Deine Daten werden ja nicht einfach grundlos gespeichert. Sie werden verkauft oder für personalisierte Werbung verwendet. So werden wir Nutzer zum eigentlichen Produkt, was uns als Gesellschaft gläsern und manipulierbar macht. Außerdem empfinde ich persönliche Werbung als ziemlich nervig.

Oftmals steht auch ein praktischer Aspekt dahinter, denn auch deine Suchergebnisse werden personalisiert und auf deine Bedürfnisse zugeschnitten. Ich sehe das zwiegespalten. Zum einen soll dadurch die Nutzung komfortabler gemacht werden, was auch tatsächlich der Fall ist. Zum anderen bin ich persönlich grundsätzlich gegen das Speichern von sensiblen Daten. 

Einige Browser fahren eine ganz andere Schiene. So wurden bei vielen Anbietern Anti-Tracking-Funktionen integriert, mit denen du dich teilweise vor Tracking schützen kannst. 

In diesem Zusammenhang sind vor allem Open Source Browser zu empfehlen. Ihr Quellcode ist offen und jeder Programmierer kann ihn auf Sicherheitslücken untersuchen. Auch Hintertüren, durch die Daten gesammelt werden können, werden oft von Experten entdeckt.

Bei Closed Source Browsern können wir Nutzer uns nie zu 100 % sicher sein, was sich alles im Quellcode verbirgt. Außerdem frage ich mich: Wieso kann man den Quellcode nicht einsehen? Soll hier etwas versteckt werden?

6 Tipps, wie du deine Privatsphäre mit den richtigen Browser-Einstellungen schützt

Nachdem ich dir nun ausführlich erklärt habe, was einen guten Browser ausmacht und welcher Browser welche Vor- und Nachteile hat, möchte ich dir noch einige Tipps für deine Privatsphäre mit auf den Weg geben. 

Du solltest aber auch wissen, dass Einstellungen, die sich positiv auf deine Privatsphäre auswirken, nicht immer gut für die Usability sind. Viele praktische Einstellungen, die die Nutzung deutlich erleichtern, gehen auf Kosten der Privatsphäre. Ich persönlich nehme das gerne in Kauf, wenn ich mir dann weniger Sorgen um meine Daten machen muss. 

Blockiere Cookies von Drittanbietern

Cookies sind ein gutes Beispiel für das Phänomen, was ich soeben angesprochen habe. Einerseits sollen sie die personalisierten Suchergebnisse anzeigen und die Nutzung damit für dich komfortabler machen. Andererseits ist das Sammeln von Cookies eine Bedrohung für deine Privatsphäre. 

Grob gesagt sind Cookies Daten, die eine Website in deinem Browser abspeichert. Welche Daten das genau sind, hängt also von der Website ab, die du besuchst. Meistens handelt es sich dabei um persönliche Daten und Einstellungen auf den jeweiligen Websites. 

Das kann beispielsweise der Login in deinem Lieblingsshop sein, den du täglich nutzt. Damit du dich hier nicht immer wieder einloggen musst, erfassen Cookies deine Eingaben. Auch der Warenkorb arbeitet mit Cookies. Ein kompletter Verzicht würde hierbei also eine Nutzung erschweren. 

In Bezug auf deine Privatsphäre ergibt es Sinn, Cookies von Drittanbietern zu blockieren. Bei den meisten Browsern findest du diese Einstellung unter der Rubrik “Datenschutz”. 

Am besten stellst du hier auch direkt ein, dass alle Cookies, Websitedaten und der Verlauf nach dem Schließen gelöscht werden. Du musst dich bei deinem Lieblingsshop dann jedes Mal erneut anmelden – für den Schutz der Privatsphäre kann man das schon in Kauf nehmen, finde ich. 

Bei Firefox lassen sich außerdem einzelne Websites festlegen, bei denen Cookies gespeichert werden. Wenn du dich also täglich auf einer bestimmten Seite anmeldest, ist es sinnvoll, diese als Ausnahme hinzuzufügen.

Firefox Ausnahmen Cookies
Öffne die Einstellungen von Firefox. Unter dem Punkt “Datenschutz und Sicherheit” kannst du Websites eintragen, die Cookies speichern dürfen.

Kleiner Tipp: Bei Firefox gibt es dazu einige interessante Möglichkeiten. Der Tracking-Schutz ist hier nämlich in Stufen unterteilt und kann sogar individuell konfiguriert werden. Standardmäßig ist die Stufe “Standard” eingestellt. Du kannst den Tracking-Schutz aber auch auf “Streng” stellen – dadurch werden noch mehr Tracker blockiert. Das kann bei einigen Websites zu Problemen führen.

Firefox Cookies benutzerdefiniert
Unter dem Punkt “Benutzerdefiniert” kannst du festlegen, wie mit Cookies, Aktivitätenverfolgung, Krypto-Minern und Fingerprintern umgegangen werden soll.

Alternativ dazu gibt es auch die Stufe “Benutzerdefiniert”. Hier kannst du einzelne Feinheiten überarbeiten, wodurch du einige Websites wieder problemlos besuchen kannst. Wenn dir das erstmal zu aufwendig ist, kannst du auch einfach den Privatmodus von Firefox nutzen – hier wird Tracking ebenfalls stark eingeschränkt. 

Deaktiviere das Speichern von Passwörtern

Viele Browser bieten dir die Möglichkeit, deine Passwörter direkt im Browser zu speichern. Das erscheint auf den ersten Blick wirklich vorteilhaft: Du musst nicht jedes Mal deine Passwörter eingeben und brauchst kein zusätzliches Tool, um sie zu verwalten.

Aber Vorsicht: Du gibst damit sensible Daten an einen Browser weiter. Du solltest es unbedingt vermeiden, Passwörter in deinem Browser zu speichern! Öffne die Einstellungen und deaktiviere die Passwortverwaltung. 

Firefox Passwörter
In den Einstellungen kannst du festlegen, ob Passwörter und Zugangsdaten gespeichert werden sollen oder nicht.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es wirklich gute Passwort-Manager auf dem Markt gibt, die kostenlos sind. Deine Passwörter werden hier in einer gesicherten Datenbank verwaltet, auf die du nur mit einem Master-Passwort zugreifen kannst.

Stell dir einmal vor, du verlierst deinen Laptop. Der Dieb öffnet deinen Browser und wird sich wahrscheinlich sehr darüber freuen, dass sämtliche Passwörter und Pins im Browser gespeichert sind. Er kann so all deine Konten übernehmen und dir somit großen Schaden zufügen. 

Deaktiviere AutoFill-Funktionen

Ähnlich wie mit den Passwörtern verhält es sich auch mit AutoFill-Funktionen. Jeder kennt das doch: Du bestellst in einem neuen Shop oder schließt einen Tarif bei einer Versicherung ab – dafür musst du die verschiedensten Daten in ein Formular eingeben. 

Viele Browser bieten dir deshalb die praktische AutoFill-Funktion an. Du speicherst deine Daten also einmal im Browser und jedes Mal, wenn du ein Formular ausfüllen sollst, werden sie automatisch eingetragen. An sich finde ich die Funktion wirklich praktisch.

Leider geht auch dieser Komfort wieder auf Kosten deiner Privatsphäre. Persönliche Daten wie dein Wohnort, dein Geburtsdatum und deine Telefonnummer werden im Browser gespeichert. Du hast sogar die Möglichkeit, deine Kreditkartennummer hier abzulegen – du kannst dir jedoch nie sicher sein, was damit geschieht.

Ich rate dir also dazu, die AutoFill-Funktion in deinem Browser zu deaktivieren und schon gespeicherte Daten zu löschen. Bei Firefox ist das gar nicht schwer: Öffne den Browser und klicke oben rechts auf das Menü-Symbol. Klicke auf die “Einstellungen” und dann auf den Punkt “Datenschutz & Sicherheit” (dargestellt durch ein Schloss). 

Firefox Autofill deaktivieren
Um deine Privatsphäre zu schützen, solltest du das Speichern von Suchbegriffen und Formulardaten verbieten.

Scrolle bis zur Überschrift “Chronik” und klicke auf das Dropdown-Menü “nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen”. Entferne den Haken bei “Eingegebene Suchbegriffe und Formulardaten speichern”

Sperre Facebook & Google aus

Wie ich weiter oben schon angesprochen habe, gibt es bestimmte Dienste, die besonders für das Sammeln von Nutzerdaten bekannt sind. Blöd nur, dass viele von ihnen ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden sind und ein kompletter Verzicht schwerfällt.

Konkrete Beispiele sind hier Facebook und Google (und natürlich alle weiteren Dienste, die zu diesen Unternehmen gehören). Wenn du deine Privatsphäre schützen möchtest, aber auch nicht auf diese Dienste verzichten möchtest, gibt es einen Trick: Du kannst sie abschotten.

Nehmen wir einmal das Beispiel Firefox. Es gibt ein Add-on namens “Multi-Account Containers”. Mit diesem kannst du verschiedene Bereiche voneinander trennen. So werden beispielsweise die Tabs, in denen du Online-Banking nutzt und bei Facebook surfst, technisch voneinander getrennt.

Du legst dann einzelne Container fest, die voneinander isoliert sind. Das kann dir helfen, Datenkraken abzuschirmen und dabei trotzdem komfortabel surfen zu können. Das Add-on ist übrigens komplett kostenlos. 

Firefox FB Multi Account Containers
Unter den Erweiterungen von Firefox findest du das Add-on, um deine Tabs beispielsweise in Freizeit, Arbeit, Banking und Einkaufen zu unterteilen.

Eine noch einfachere Möglichkeit für diese Art der Abschottung ist die Verwendung von verschiedenen Browsern. Für mein alltägliches Surfen benutze ich beispielsweise Mozilla Firefox. Wenn ich mich für Kundenprojekte in Google- oder Microsoft-Accounts einloggen muss, verwende ich dafür den Brave-Browser.

Zusätzlicher Tipp: Nutze eine sichere Suchmaschine

Ich möchte dir noch einen weiteren wichtigen Tipp mit auf den Weg geben, der aber nicht direkt etwas mit deinen Einstellungen und diesem Browser Test zu tun hat – und zwar solltest du zu einem guten Browser auch eine gute Suchmaschine verwenden. 

Bei vielen Browsern ist Google die voreingestellte Suchmaschine. Wen überrascht es da, dass Google die mit Abstand am meisten verwendete Suchmaschine auf der ganzen Welt ist? 

Wie bei den Browsern heißt das auch hier nicht automatisch, dass sie auch die Beste ist. Ich rate dir nämlich dringend davon ab, Google als Suchmaschine zu verwenden. Der Datenschutz ist genau wie bei Google Chrome mangelhaft. Du musst davon ausgehen, dass alle Suchanfragen von dir gespeichert und deinem Profil hinzugefügt werden.

Du kannst ja einmal selber überlegen, wie umfangreich ein solches Profil ist, wenn man ausschließlich Google verwendet. Bei allen Browsern hast du die Möglichkeit, die verwendete Suchmaschine zu ändern.

Ich habe zwei alternative Empfehlungen für dich. Die erste ist DuckDuckGo. Diese Suchmaschine sammelt und teilt laut eigener Aussage keinerlei Nutzerdaten. Zusätzlich werden Tracker blockiert und Datenschutz wird großgeschrieben. Folglich werden auch keine Nutzerprofile angelegt, sodass jeder User dieselben Ergebnisse bekommt.

Firefox Suchmaschine
Du kannst bei Firefox mit ein paar Klicks festlegen, welche Standardsuchmaschine du nutzen möchtest.

Meine zweite Empfehlung ist Startpage. Sie ist die einzige Suchmaschine, die mit der offiziellen Datenschutz-Zertifizierung ausgezeichnet ist. Suchdaten werden nicht gespeichert oder geteilt, Tracker werden blockiert und es gibt keine Userprofile. 

Beide Suchmaschinen können problemlos in jedem Browser installiert und verwendet werden. Das geht total schnell und einfach. Wende dich also von Google ab und nutze lieber DuckDuckGo oder Startpage – deine Privatsphäre wird es dir danken. 

Oft gestellte Fragen rund um Browser

Nun haben wir schon wirklich viele Fragen rund um den idealen Browser geklärt. Vielleicht hast du darüber hinaus noch weitere Fragen, die ich bislang noch nicht beantwortet habe. Deshalb behandle ich in diesem Kapitel oft gestellte Fragen von Usern rund um Browser. Wird eine Frage von dir hier nicht beantwortet, kannst du mir sie gerne in den Kommentaren stellen. 

Was ist besser: Chrome oder Edge?

Im direkten Duell zwischen Google Chrome und Microsoft Edge schneidet Edge besser ab. Chrome ist der Browser von Google – ein Unternehmen, das sich auf das Sammeln von persönlichen Daten spezialisiert hat. Microsoft speichert zwar ebenfalls persönliche Daten, aber weitaus weniger umfangreich. 

Welcher Internetbrowser ist der beste & sicherste?

Der beste und sicherste Browser ist Firefox. Er ist komfortabel in der Nutzung, schnell und bietet dir umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Dabei ist er auch noch sicher, schützt dich vor Tracking und Cookies. Zudem ist Mozilla eine gemeinnützige Organisation – das Sammeln von Daten steht also nicht im Vordergrund.

Was ist der sicherste Browser?

Zu den sichersten Browsern zählen Tor, Firefox und Chrome. Sie alle haben umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, die dich vor Malware und Phishing schützen. Regelmäßige Updates beheben mögliche Sicherheitslücken. Tor und Firefox haben zudem einen offenen Quellcode und respektieren deine Privatsphäre deutlich besser als Chrome.

Was ist besser: Firefox oder Microsoft Edge?

Firefox ist eindeutig besser als Microsoft Edge. Firefox ist ein Open Source Browser einer gemeinnützigen Organisation. Die Datenschutzerklärung ist transparenter und du bist gut vor Malware, Phishing und Co. geschützt. Edge ist der Browser von Microsoft und dieses Unternehmen sammelt gerne die Daten seiner Nutzer. 

Wie gut ist der Browser Edge?

Microsoft Edge ist in Sachen Bedienung und Schnelligkeit gut dabei. Der Browser Edge ist übersichtlich gestaltet und bietet umfangreiche Einstellungen rund um deine Sicherheit. Ich sehe allerdings bei der Privatsphäre ein Problem, denn Microsoft ist dafür bekannt, Nutzerdaten zu sammeln und zu speichern.

Was ist der Unterschied zwischen Edge & Internet Explorer?

Der Internet Explorer war lange Zeit der Browser aus dem Hause Microsoft. Ab Windows 10 wurde der Explorer durch das neue Microsoft Edge ersetzt. Edge hat im Vergleich zu seinem Vorgänger innovative Funktionen wie die Tab-Vorschau und das Gruppieren von offenen Tabs. 

Was ist der beste Browser für Windows?

Der beste Browser für Windows ist Firefox. Der Browser vereint Sicherheit mit Privatsphäre und bietet dir auch noch umfangreiche Funktionen zur individuellen Nutzung. Firefox ist dabei auch ziemlich schnell und hat einen offenen Quellcode. Mozilla hat zudem nicht den Ruf, Nutzerdaten zu sammeln. 

Fazit: Mein Browser Test zeigt, dass es viele gute Browser auf dem Markt gibt

In meinen Tests konnten zwei Browser besonders überzeugen, weshalb sie für mich derzeit die besten Browser sind: Firefox und Brave. In Sachen Sicherheit und Privatsphäre schneiden beide hervorragend ab. Auffallend ist, dass die Nutzerfreundlichkeit dabei nicht zu kurz kommt. So ist es beispielsweise beim Tor-Browser. Er bietet dir noch größeren Schutz, schränkt dich im Alltag aber stark ein.

Entscheidest du dich für Firefox oder Brave, solltest du einige Einstellungen anpassen, die deine Privatsphäre noch stärker schützen. Hake dafür einfach die Punkte aus dem Kapitel ab und überprüfe regelmäßig, ob noch alle Einstellungen passen.

Zu guter Letzt habe ich noch einen persönlichen Tipp für dich: Du musst dich gar nicht für einen einzigen Browser entscheiden. Es kann durchaus sinnvoll sein, Firefox für Online Shopping zu nutzen und über Brave nur Online-Banking und andere sensible Geschäfte durchzuführen.

Wenn mein Browser Test eines gezeigt hat, dann dass du wirklich viele Möglichkeiten hast. Nutze sie und schütze dich und deine Privatsphäre effektiv!

Hat dir mein Artikel weitergeholfen? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

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6 Antworten

  1. Dass der Puffin Browser nur zu verwenden ist, wenn man Geld einwirft, sollte aber schon erwähnt werden. Er kostet mindestens 20$ / Jahr sonst surft da nix.
    Auch die Webseite zeigt nirgendwo an, dass der Browser nur mit einem Puffin365 Abo zusammen verwendbar ist. Also den würde ich besser weglassen. Das ist ein ganz anderes Produkt.

    1. Hi Andreas,
      danke für den Hinweis. Bei der nächsten Aktualisierung des Artikels werde ich das mit aufnehmen.
      LG
      Alex

  2. Bei welchen Browser kann ich meine Internetadresse behalten. Wenn die Frage etwas doof ist, ich ich bin sozusagen ein Neuling.

    1. Hi Willi,
      was meinst du mit “deiner” Internetadresse? Wenn du eine eigene Website hast, kannst du diese mit allen Browsern aufrufen.
      Liebe Grüße
      Alex

  3. Sehr ausführlicher Browser Test , finde ich klasse dass du auf jeden Punkt einzelnen eingehst und so die Vor- und Nachteile zeigst. Ich nutze trotzdem gerne den Vivaldi Browser parallel mit Firefox. Und hab ein gutes und sicheres Gefühl bei beiden. Jedenfalls besser als bei der Datenkrake Google. Der chromium Edge Browser ist der coolste und liefert meiner Meinung nach die meisten Features. Aber seit Microsoft plant den Browser sozusagen jedem aufzuzwingen, öffne ich ihn nur noch selten. Es ist eigentlich gut das wir die Auswahl an verschiedenen Browsern haben aber nur wenige sind bereit von Google zu wechseln,dass zeigen auch die Statistiken immer sehr deutlich.

    1. Hi Cordula, danke für dein Lob. Freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt 🙂 Von Edge und Google Chrome würde ich dir auch abraten. Wer einen Chromium Browser sucht, der ähnlich zu Google Chrome ist und mit allen Erweiterungen funktioniert, sollte Vivaldi oder Brave benutzen.

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