VPN Test 2021: Die vier besten Anbieter und ihre Vorteile

*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

VPNs sind schon seit langem ein viel diskutiertes Thema. Da ich immer wieder auf falsche Informationen und unseriöse Testberichte stoße, war es an der Zeit für mich, meine eigenen VPN Tests durchzuführen. 

In den letzten Monaten habe ich 30 verschiedene Anbieter getestet und für dich eine Bewertung zu jedem einzelnen geschrieben. Vier VPNs sind mir dabei besonders positiv aufgefallen. Ich stelle dir diese vor und erkläre außerdem, wo ihre Stärken aber auch ihre Schwächen liegen.

Auf welche Kategorien ich dabei geachtet habe und warum diese wichtig sind, teile ich dir ebenfalls mit. Zudem beantworte ich wichtige Fragen, die du dir vielleicht auch schon gestellt hast. 

Kurz und knapp: Deshalb ist ExpressVPN mein Testsieger

ExpressVPN ist mein Testsieger. Dieser Anbieter kommt mit einem großen Funktionsumfang daher, bietet eine rasante Geschwindigkeit und ist meiner Erfahrung nach das beste VPN, um die geografischen Sperren von Streaming-Diensten zu umgehen.

Zudem sind die Clients benutzerfreundlich und auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz. Einfach gesagt: Bei ExpressVPN stimmt das Gesamtpaket. 

Das sind meine vier Testsieger

Begibst du dich auf die Suche nach einem VPN-Anbieter, stößt du auf eine riesige Auswahl. VPN-Dienste gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, sodass man recht schnell den Überblick verliert.

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In diesem Video von mir erfährst du, worauf ich bei meinen Tests besonders geachtet habe und warum diese Aspekte wichtig sind.

In den letzten Monaten habe ich insgesamt 30 verschiedene Dienste getestet und bin dabei auf große Unterschiede gestoßen. Ich habe sie in verschiedenen Kategorien bewertet und präsentiere dir nun meine vier Testsieger. Natürlich möchte ich dir auch nicht verschweigen, wie die anderen Kandidaten abgeschnitten haben.

Deshalb findest du in dieser Tabelle alle VPN-Anbieter Tests von mir:

Testsieger: ExpressVPN

Mit 95 Prozent ist ExpressVPN mein Testsieger. Kein anderer Dienst konnte in meinen Tests eine bessere Bewertung erzielen. Bei ExpressVPN stimmt einfach das Gesamtpaket: Der Dienst schneidet in allen Kategorien gut ab und macht vieles besser als die Konkurrenz.

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In diesem Video fasse ich für dich kompakt zusammen, wieso ExpressVPN mein Testsieger ist.

Ich empfand den Support in meinem ExpressVPN Test als sehr hilfreich. Die Oberfläche ist in allen Clients ansprechend und übersichtlich, sodass du dich schnell zurechtfindest. Hinzu kommt eine global gut aufgestellte Serverauswahl: Dir stehen über 3000 Server in 94 Ländern zur Verfügung. 

Mir gefällt ebenfalls gut, dass ExpressVPN eine Vielzahl an Geräten unterstützt – von der PlayStation bis zum Amazon Fire TV Stick ist alles dabei. ExpressVPN ist meiner Erfahrung nach außerdem das beste VPN für Streaming. In meinem Test gab es mit Netflix, Amazon Video und Co. keinerlei Probleme. Die Ergebnisse waren in allen Kategorien konsistent sehr gut. 

Netflix The Office mit ExpressVPN
ExpressVPN schaltet Streaming-Dienste wie Netflix mit nur wenigen Klicks frei

Es gibt allerdings auch ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen. Der Support steht nur auf Englisch zur Verfügung – dafür gibt es aber zahlreiche deutsche Hilfsartikel auf der Website. Außerdem habe ich auf der Website und auch in der Android-App Tracker gefunden. Mit einem Preis von 7 Euro für das Jahresabo zählt ExpressVPN zudem zu den teureren Anbietern.

Mit unserem Coupon kannst du das VPN aber drei zusätzliche Monate kostenlos nutzen, wenn du dich für das Jahresabo entscheidest. Du zahlst dann umgerechnet nur 5,50 Euro im Monat. Das kannst du ganz risikofrei mit der 30 Tage Geld-Zurück-Garantie  testen.

expressvpn reduziert
Mit unserem Coupon gibt es 3 Monate gratis dazu.

Preis-Leistungs-Sieger: NordVPN

Mit 90 Prozent ist NordVPN auf dem zweiten Platz in meinem Ranking gelandet. Du kannst das VPN schon für 3,30 Euro im Monat nutzen, wenn du ein 2-Jahresabo abschließt. Das ist ein fairer Preis – vor allem, wenn man die zahlreichen Vorteile des Dienstes kennt. NordVPN ist mein Preis-Leistungs-Sieger geworden.

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In diesem Video erkläre ich dir, wieso NordVPN das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Mir gefällt, dass NordVPN das Protokoll WireGuard nutzt, weil es schneller und effektiver ist als OpenVPN. Außerdem bringt das VPN zahlreiche Zusatzfunktionen mit. Das reicht von Split-Tunneling bis hin zu einem integrierten Malware- und Werbeblocker. 

In meinem NordVPN Test funktionierte auch das Streaming gut. Die Geschwindigkeit reicht dafür auf jeden Fall aus. Beim Umgehen von Geoblocking habe ich ExpressVPN allerdings als etwas zuverlässiger empfunden. 

nordvpn client
Als Serverauswahl wird dir bei NordVPN eine Weltkarte angezeigt.

Was mir ebenfalls nicht so gut gefällt: Die Clients sind nicht ganz so übersichtlich wie bei ExpressVPN und CyberGhost. Außerdem gibt es keinen deutschen Support. 

Bestes deutsches VPN: CyberGhost

Mit 84 Prozent belegt CyberGhost den dritten Platz. Auch bei diesem Anbieter habe ich wieder zahlreiche Vor- und Nachteile ausmachen können. Fangen wir mit der Oberfläche an: Ich finde diese schön und übersichtlich. Sie ist auf Deutsch, einfach zu bedienen und alle wichtigen Funktionen sind vorhanden.

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In diesem Video erfährst du, wieso CyberGhost für mich der beste deutsche VPN-Dienst ist.

Mein CyberGhost Test hat gezeigt, dass der Dienst für mich das beste deutsche VPN ist: Das VPN wurde in Deutschland entwickelt und bietet einen deutschen Kundenservice. Auch der Preis ist für mich ein gutes Argument: Du kannst das VPN schon für 2,00 Euro im Monat nutzen, musst dich dafür aber drei Jahre an den Dienst binden.

cyberghost preis
Der Preis von CyberGhost überzeugt mich – so günstig ist kaum ein Anbieter.

Punktabzüge gibt es für die Privatsphäre. Das Unternehmen hinter CyberGhost ist kein unbeschriebenes Blatt: Der Konzern hat sein Geld früher mit dem Verkauf von Werbe- und Schadsoftware verkauft. Das ist heute zwar nicht mehr der Fall, aber verheimlichen möchte ich dir diesen Fakt auch nicht.

In Sachen Streaming ist CyberGhost meiner Erfahrung nach zwar gut, kommt aber ebenfalls nicht an ExpressVPN heran. Ich hatte in meinem Test Probleme damit, TVNOW, den BBC iPlayer und SRF zu entsperren.

Privatsphäre-Sieger: ProtonVPN

Mit einer Gesamtwertung von 83 Prozent ist ProtonVPN auf dem vierten Platz gelandet. Nach meinem ProtonVPN Test kann ich guten Gewissens sagen, dass rund um die Privatsphäre alles stimmt. Er ist nicht ohne Grund mein Privatsphäre-Sieger.

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In diesem Video erkläre ich dir, wieso ProtonVPN mein Privatsphäre-Sieger ist und wie du deine Privatsphäre optimal im Netz schützt.

Alle Clients sind open-source, es gibt weder auf der Website noch in der Android-App Tracker und du kannst den Dienst anonym bezahlen (Bitcoin und Bargeld). Außerdem hat der Betreiber seinen Sitz in der Schweiz, wo es besonders strenge Gesetze zum Datenschutz gibt.

ProtonVPN bietet für mein Empfinden außerdem die beste kostenlose Version. Mit dieser nutzt du drei Server (USA, Niederlande und Japan) und bist in der Bandbreite nicht eingeschränkt, was bei den meisten anderen kostenlosen VPNs der Fall ist.

protonvpn kostenlos
Meiner Meinung nach bietet ProtonVPN das beste kostenlose VPN

Der größte Nachteil von ProtonVPN ist jedoch der Preis. Der Basic Tarif kostet 4,00 Euro monatlich für ein Jahr. Möchtest du mit dem VPN auch streamen, brauchst du den teureren Tarif und musst mit ganzen 8,00 Euro im Monat ziemlich tief in die Tasche greifen. Damit ist ProtonVPN der teuerste Dienst, den ich getestet habe.

Kriterien für ein gutes VPN

Du brauchst ein VPN und weißt nicht, worauf du eigentlich achten solltest? Das kann ich gut verstehen. Anbieter versuchen ziemlich oft, dich mit Rabatt-Aktionen und Werbeversprechen zu ködern. Aber ein niedriger Preis und eine schicke Website sind bei weitem nicht die wichtigsten Kriterien in Hinsicht auf einen guten VPN-Dienst. 

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Du fragst dich, worauf du bei einem VPN achten solltest? Die Antwort auf diese Frage findest du hier.

Funktionen & Ausstattung

Die erste Kategorie deckt grundlegende Informationen ab. Ich schaue mir an, wie viele Clients ein Dienst bietet. Das heißt, für welche Geräte und Systeme es Apps gibt. Gängige Plattformen wie Android, iOS und Windows, werden von allen Anbietern unterstützt. Möchtest du ein VPN aber auch auf deiner PlayStation oder mit Linux verwenden, wird es schon schwieriger.

Auch die Server-Auswahl ist ein wichtiges Argument – damit meine ich sowohl die Anzahl der Server als auch die Länder, in denen sie sich befinden. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen VPNs.

expressvpn Server
ExpressVPN bietet dir Server auf der ganzen Welt.

Mein Testsieger ExpressVPN bietet dir beispielsweise über 3000 Server. Damit stellt der Anbieter sicher, dass die Server nicht überlastet sind. Je kleiner die Zahl der Server ist, desto größer ist die Gefahr, dass zu viele Personen gleichzeitig darauf zugreifen. Das hängt natürlich auch damit zusammen, wie viele Nutzer den Dienst verwenden. Das ist bei vielen kostenlosen VPNs ein Problem: Da sie gratis sind, werden sie rege genutzt und sind schnell überlastet. 

ExpressVPN bietet dir die Möglichkeit, dich in 94 Länder zu tunneln, indem du dich mit einem VPN-Server verbindest und dessen IP-Adresse übernimmst. Das ist vor allem für Streaming wichtig. Mit einer großen Auswahl stehen dir alle Türen in der Streaming-Welt offen. Nicht nur das amerikanische Netflix beinhaltet spannende Titel, die in Deutschland nicht verfügbar sind, sondern beispielsweise auch das britische oder französische Netflix. 

Zuletzt schaue ich mir an, welche Zusatzfunktionen ein Anbieter mitbringt. Hier kommt es ganz auf deine individuellen Ansprüche an, welche Funktionen für dich nützlich sind. Ich stelle dir exemplarisch einige vor.

cyberghost funktionen
Anbieter wie CyberGhost bieten dir zahlreiche Funktionen in unterschiedlichen Bereichen.

Einige VPN-Dienste bieten Split-Tunneling an. Mit dieser Funktion kannst du festlegen, welche Anwendungen durch das VPN getunnelt werden und welche nicht. An einem einfachen Beispiel erkläre ich dir, wieso das praktisch ist.

Du streamst eine amerikanische Serie bei Netflix und bist dafür mit einem VPN-Server aus den USA verbunden. Gleichzeitig möchtest du auf den Server deiner Uni zugreifen, wofür du aber eine deutsche IP-Adresse brauchst. Unterstützt das VPN Split-Tunneling, musst du die Serie nicht abbrechen, sondern kannst die Anwendung, die du für die Uni nutzt, einfach aus dem VPN ausklammern.

Viele Nutzer finden einen integrierten Werbe- und Malwareblocker hilfreich. Du musst dafür dann kein zusätzliches Programm nutzen, sondern aktivierst diese Funktionen einfach in deinem VPN. Ich persönlich nutze aber lieber eine separate Anwendung.

Für manche Nutzer kann es außerdem interessant sein, wenn ein VPN Multi-Hop anbietet: Deine Verbindung wird dann nicht nur über einen VPN-Server umgeleitet, sondern gleich über mehrere. Das ist besonders sicher. Bei einigen Anbietern hat diese Funktion allerdings einen anderen Namen. Das Prinzip ist aber immer dasselbe.

ivpn Multihop
Viele VPN-Anbieter wie biespielsweise IVPN bieten die Funktion Multi Hop oder Single Hop

Ich empfehle dir Folgendes: Mach dir vorab Gedanken darüber, ob du zusätzliche Funktionen brauchst. Wenn du schon weißt, was du willst, macht das die Entscheidung deutlich leichter. In meinem Test hat mich ExpressVPN in dieser Kategorie überzeugt. Dir stehen alle wichtigen Funktionen zur Verfügung und einige Extras. Das gilt auch für NordVPN: Hier ist der Funktionsumfang für mein Empfinden am größten. 

Geschwindigkeit

Im Rahmen meines VPN Vergleichs habe ich die Geschwindigkeit bei einigen Anbietern selbst getestet. 

Bist du mit einem VPN-Server verbunden, wird dein Datenverkehr über diesen umgeleitet – er legt quasi einen Zwischenstopp ein. Man könnte also annehmen, dass deine Verbindung dadurch langsamer wird. Das ist bei vielen VPNs aber tatsächlich nicht der Fall. Es gibt in dieser Kategorie nur recht kleine Unterschiede. 

Bei meinem Testsieger ExpressVPN habe ich kaum Einbußen feststellen können. Besonders bei einer Verbindung mit einem Server in Deutschland gab es nur minimale Auswirkungen auf die Geschwindigkeit. Getestet habe ich drei konkrete Werte:

  • Download-Geschwindigkeit
  • Upload-Geschwindigkeit
  • Ping

Die Download- und die Upload-Geschwindigkeit geben an, wie schnell deine Internetverbindung ist. Eine hohe Download-Geschwindigkeit ist unter anderem für Streaming sehr wichtig. Möchtest du zum Beispiel einen Film oder eine Serie auf Netflix schauen, hängt die Qualität deines Bildes von der Schnelligkeit des Downloads ab.

protonvpn Geschwindigkeit
ProtonVPN ist einer der schnelleren Anbieter, der dabei auch deine Privatsphäre schützt.

Damit du einen Inhalt ohne Bildaussetzer und mit einem sehr guten Bild abspielen kannst, sollte deine Verbindung mindestens 20 Mbit/s betragen. Dann kannst du auch in 4K streamen und genießt ein hochauflösendes Bild. Für Full HD reichen bereits 6 Mbit/s. 

Die Upload-Geschwindigkeit ist wichtig, wenn du selber etwas hochladen möchtest. Angenommen du betreibst einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem du Videos veröffentlichst. Mit einer hohen Upload-Geschwindigkeit sind die Videos schneller hochgeladen. Je langsamer die Verbindung ist, desto länger dauert dieses Prozedere.

Der dritte Geschwindigkeits-Wert rund um dein VPN ist der Ping. Dieser gibt an, wie viel Zeit zwischen dem Aussenden eines Datenpakets und dem Empfang des Antwortpakets vergeht. Was in der Theorie erstmal kompliziert klingt, ist eigentlich ganz leicht:

Möchtest du eine Website aufrufen, sendest du dafür eine Anfrage an den entsprechenden Server, der dir daraufhin antwortet. In Bezug auf ein VPN ist das besonders wichtig, denn deine Daten legen an diesem quasi einen Zwischenstopp ein, was bei einigen Anbietern zu einem viel zu hohen Ping führt. 

Der Ping ist beispielsweise für Videotelefonie oder Online Gaming entscheidend. Beides findet in Echtzeit statt, deshalb ist es so wichtig, dass die Antwortzeit gering ist. Das erklärt auch, wieso ein niedriger Ping besser ist als ein höher. Ein Ping von 10 ms gilt als sehr gut, während du mit einem Ping von 100 deutlich langsamer unterwegs bist. 

Ich habe bei einigen Tests alle drei Werte selber gemessen und für dich festgehalten. Bevor du dich für einen Dienst entscheidest, solltest du dir Gedanken darüber machen, wofür du das VPN im Alltag nutzen möchtest. Denn das beeinflusst, welcher Betreiber sich am besten für dich eignet. Im nächsten Bild siehst du die Ergebnisse von meinen vier Testsiegern im Vergleich.

geschwindigkeitstests

In meinem Test hat ExpressVPN in dieser Kategorie sehr gut abgeschnitten. Ich habe einen Ping von 14 ms gemessen. Die Download-Geschwindigkeit lag bei 46,54 Mbit/s und der Upload bei 9,40 Mbit/s. Ich habe darüber hinaus noch einen Glasfaser-Speedtest gemacht – hier waren die Ergebnisse sogar noch besser. 

Privatsphäre & Sicherheit

Weiter geht es mit der für mich interessantesten Kategorie. Ich habe in meinem VPN Test alle Anbieter auf ihre Auswirkungen für deine Privatsphäre untersucht und mir zudem ihre Sicherheit angeschaut. So viel kann ich dir vorab verraten: Es gibt große Unterschiede.

Dass VPNs die Privatsphäre verbessern können, ist einer der größten Nutzen dieser Technologie. Du vertraust einem VPN-Anbieter viele persönliche Daten an und solltest ihn deshalb vorab genau durchleuchten. Nur worauf muss man dabei achten?

Tracker beispielsweise lesen, dokumentieren und analysieren dein aktuelles Surfverhalten. Ob sich auf einer Website Tracker befinden, kannst du mit einem kostenlosen Tool einfach prüfen: Exodus. Wichtig ist, dass sich auf der Website eines Anbieters sowie in den Apps keine Tracker befinden.

protonvpn android tracker
ProtonVPN geht mit gutem Beispiel voran: Auf der Website und in den Apps befinden sich keine Tracker.

Bei vielen VPN-Anbietern habe ich beispielsweise Tracker von Google Analytics gefunden. Das Tool ist kostenlos und das am weitesten verbreitete seiner Art. Für dich ist das allerdings bedenklich, da Google deine Daten erhält und du nicht weißt, was das Unternehmen damit anstellt. 

Ein wichtiger Anhaltspunkt um Vertrauen zu schaffen ist, dass es sich bei dem VPN um eine Open-Source Anwendung handelt. Das heißt, dass der Quellcode offen ist und von jedermann untersucht werden kann. 

protonvpn quelloffen
ProtonVPN ist einer der Anbieter, der völlig quelloffen ist. Das schafft Vertrauen.

Es ist auch gut, wenn ein VPN-Betreiber ein externes Audit vorweisen kann, weil dann ein unabhängiges Unternehmen die Clients geprüft hat. Oftmals findest du direkt auf der Website des VPN-Anbieters einen Link und kannst dir die Ergebnisse des Audits selber anschauen. Im besten Fall wird dieses regelmäßig erneuert. 

Ein gutes Beispiel ist Tunnelbear. Hier werden sogar jährlich Audits durchgeführt und veröffentlicht.

tunnelbear audit
Passende Darstellung: Tunnelbear ist einer der Anbieter, der Audits durchführen lässt.

Für besonders vorsichtige Kunden bieten einige VPN-Betreiber außerdem eine anonyme Zahlung an. Der Hintergrund ist folgender: Je weniger ein Dienst über dich weiß, umso besser. Daten, die er nicht hat, kann er auch nicht weitergeben.

Eine häufige Zahlungsoption ist Bitcoin. Zahlst du mit der Kryptowährung, musst du deine Identität nicht bekannt geben. Ich bin in meinem Test sogar auf ein paar Anbieter gestoßen, die eine Bar-Zahlung akzeptieren.

Eine anonyme Zahlung macht allerdings nur Sinn, wenn bei der Registrierung keine persönlichen Daten von dir erfordert werden. Auch hierbei habe ich ganz verschiedene Erfahrungen gemacht: Bei einigen Anbietern meldest du dich ohne private Daten an, bei anderen musst du sogar deine Adresse angeben. Für einige kostenlose Dienste musst du sogar deine Kreditkartendaten angeben, obwohl du noch nicht einmal was zahlen musst. 

protonvpn anmeldung
Bei ProtonVPN brauchst du nicht mehr als eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, um dich zu registrieren.

Wo wir gerade beim Thema persönliche Daten sind: Auch der Standort des Betreibers ist ein wichtiger Aspekt. Jedes Land hat ganz eigene Gesetze bezüglich des Datenschutzes. 

Ein wichtiger Anhaltspunkt sind die sogenannten 5/9/14 Eyes Länder. Es handelt sich dabei um Allianzen westlicher Länder, die das Ziel haben, untereinander Daten auszutauschen. Das geschieht auf Ebene der Geheimdienste. Wenn du großen Wert auf die Privatsphäre legst, kann es von Vorteil sein, wenn dein VPN-Betreiber seinen Sitz nicht in einem dieser Länder hat.

eyes Countries

Einige Länder eignen sich aufgrund ihrer Gesetzeslage aber besonders gut als Standort für VPN-Betreiber. Ein Beispiel dafür ist die Schweiz. Privatsphäre wird hier großgeschrieben. Du kannst dir recht sicher sein, dass VPN-Betreiber wie ProtonVPN, keinerlei Nutzerdaten von dir sammeln. Das ist dort nämlich strafbar. Auch Panama und die Britischen Jungferninseln haben vorteilhafte Gesetze für VPN-Betreiber.

In diesem Zusammenhang solltest du auch checken, wie es allgemein um den Betreiber steht. Deshalb habe ich in meinen Tests geprüft, ob die Unternehmen eine reine Weste haben, oder ob es bereits handfeste Skandale und Sicherheitslücken gab.

Bei CyberGhost ist das beispielsweise so eine Sache. Das Unternehmen hinter dem VPN hat ursprünglich sein Geld mit dem Verkauf von Malware verdient. Später ist es dann auf VPNs umgestiegen und gilt heutzutage als sicher und vertrauenswürdig. Bei komplett kostenlosen Dienst solltest du aber besser vorsichtig sein.

Auch in Bezug auf deine Sicherheit gibt es einiges zu beachten. Verbindest du dich mit einem VPN-Server, übernimmst du dessen IP-Adresse. Deine Echte bleibt dadurch verborgen. Das klappt allerdings nicht bei allen Diensten.

Ich habe deshalb bei jedem Betreiber aus meiner Testreihe jeweils einen IP-Adressen-, DNS-, Torrent-IP- und WebRTC-Test durchgeführt. Erfreulicherweise haben alle Anbieter die Tests bestanden. Keiner davon hat also meine echte IP-Adresse geleakt. 

nordvpn webrtc test
Wie hier bei NordVPN haben alle Anbieter den WebRTC Test bestanden.

Von entscheidender Bedeutung dafür ist auch, welche Protokolle der Betreiber zur Verschlüsselung deines Datenverkehrs nutzt. Die bekanntesten sind OpenVPN und WireGuard. Sie haben sich bereits als sicher erwiesen und wurden von unzähligen, unabhängigen Experten geprüft. 

Einige Anbieter arbeiten zudem mit eigenen Protokollen. Ein Beispiel dafür ist ExpressVPN. Der Anbieter hat ein eigenes Protokoll entwickelt, das besonders schnell ist. Damit soll das Streaming verbessert werden. Einerseits finde ich es gut, dass auch an neuen Lösungen gearbeitet wird. Andererseits besteht bei nicht geprüften Protokollen die Gefahr einer Sicherheitslücke.

Weiterhin finde ich es wichtig, dass ein VPN Sicherheitsfunktionen wie einen Kill-Switch hat. Bricht deine Verbindung zum VPN-Server plötzlich ab, bist du wieder mit deiner echten IP-Adresse unterwegs. In einem solchen Fall greift ein Kill-Switch automatisch ein und trennt dich vom Internet. Dadurch verhindert er effektiv, dass doch deine echte IP-Adresse übermittelt wird. 

wie funktioniert ein killswitch

Es ist zudem gut, wenn ein VPN-Dienst ein Bug-Bounty-Programm hat. Damit werden „ethische Hacker“ belohnt, die einen Bug oder eine Sicherheitslücke des VPNs finden. Sie erhalten dafür Geld, womit ein Anreiz geschaffen wird, ein VPN auf Herz und Nieren zu prüfen. 

In Sachen Privatsphäre und Sicherheit konnte mich ProtonVPN am meisten überzeugen. Du kannst das VPN anonym bezahlen, der Betreiber sitzt in der Schweiz und es wird mit modernster Verschlüsselungstechnik gearbeitet. Als Alternative kann ich dir auch Mullvad und ExpressVPN empfehlen. 

Benutzerfreundlichkeit & Support

Mit einer guten Geschwindigkeit und vielen Funktionen ist es noch lange nicht getan. Es ist aus meiner Sicht ebenso wichtig, dass die VPN-Clients nutzerfreundlich sind und man bei Fragen und Problemen einen guten Support geboten bekommt. 

In Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit finde ich es schön, wenn die Clients auf Deutsch sind. Vor allem bei technischen Begrifflichkeiten kann man auf Englisch schnell an seine Grenzen kommen. Außerdem finde ich eine klare, übersichtliche Struktur und Erklärungen zu den einzelnen Funktionen wünschenswert.

Natürlich sollte es auch möglichst einfach sein, sich mit einem VPN-Server zu verbinden. Bei vielen Anbietern reicht ein einfacher Klick auf einen großen Button und schon wird die Verbindung aufgebaut. Auch die Auflistung der verfügbaren Server sollte übersichtlich sein. Von einfachen Listen bis zu großen Weltkarten habe ich in meinen Tests alles gesehen. 

cyberghost nutzerfreundlichkeit
CyberGhost beispielsweise bietet dir übersichtliche Clients mit einem modernen Design.

Auch in Sachen Design habe ich die unterschiedlichsten Konzepte beobachtet. Von bunt und verspielt bis hin zu seriös und professionell. Welche Aufmachung am besten ist, ist einfach Geschmackssache. Ich muss aber lobend sagen, dass ich bei keinem Dienst abgeschreckt von dem Design war.

Als ich den Support der einzelnen Anbieter unter die Lupe genommen habe, bin ich auf große Unterschiede gestoßen. Was mir gut gefällt: Gerade bei den größeren Anbietern gibt es umfangreiche Hilfe-Center. Hier findest du Anleitungen, Blog-Beiträge und FAQ, die dir bereits viele Informationen liefern. Oftmals hat sich die Frage an den Support dann schon geklärt.

ExpressVPN ist dafür ein Beispiel. Der Support steht zwar nicht auf Deutsch zur Verfügung, dafür gibt es aber ein umfangreiches Support-Center, das gefüllt mit hilfreichen Informationen, Anleitungen und Video-Tutorials ist.

cyberghost Support
Ein Livechat ist die einfachste Art, um mit dem Support in Kontakt zu treten.

Ist es dennoch nötig, den Support zu kontaktieren, sollte dieser auch flott antworten. Das kann beispielsweise über einen Livechat funktionieren. Bei Anbietern wie ExpressVPN ist dieser rund um die Uhr verfügbar. Wer etwas mehr Geduld hat, muss bei einigen Anbietern auf einen Support per E-Mail zurückgreifen.

Nicht nur die Schnelligkeit der Antwort, sondern auch die Qualität ist wichtig. Bei einigen Diensten wissen die Mitarbeiter nicht so genau Bescheid oder antworten mit standardisierten Nachrichten, die dir möglicherweise gar nicht weiterhelfen. 

Zudem ist es mir wichtig, dass der Kundendienst auf Deutsch verfügbar ist. Bei technischen Themen kann es schnell schiefgehen, wenn beide Parteien keine Muttersprachler sind und mit einer (schlechten) Übersetzungssoftware gearbeitet wird.

In dieser Kategorie konnte mich neben ExpressVPN auch NordVPN überzeugen. Hier gefällt mir, dass die Clients wirklich übersichtlich und schön sind. Bei ExpressVPN bin ich begeistert von der Qualität der Antworten und dem umfangreichen Hilfe-Center.

Streaming

Ich weiß, dass das Streaming für viele VPN-Nutzer eines der wichtigsten Kriterien ist. Denn mit einem VPN kannst du das Geoblocking umgehen. Vielleicht hast du schon davon gehört, dass Dienste wie Netflix nicht in jedem Land dasselbe Sortiment anbieten. 

Öffnest du eine App oder eine Website von Deutschland aus, gibt deine IP-Adresse an, dass du in Deutschland bist. Du siehst dann automatisch nur die Inhalte, die Netflix für den deutschen Markt lizenziert hat.

Mit einem VPN trickst du dieses System aus: Verbindest du dich mit einem VPN-Server in beispielsweise Amerika, bist du mit einer amerikanischen IP-Adresse unterwegs – egal, wo du dich tatsächlich befindest. Öffnest du dann Netflix, wird dir das amerikanische Sortiment angezeigt, das nebenbei deutlich umfangreicher ist als das deutsche.

Infografik Mit einem VPN Geo-Restriktionen umgehen

Hier trennt sich aber die Spreu vom Weizen: Einige Anbieter, wie mein Testsieger ExpressVPN, umgehen Geoblocking zuverlässig und ohne Probleme. Andere Dienste werden sofort erkannt und ausgeschlossen.

Streaming-Dienste gehen nämlich gegen Nutzer vor, die versuchen, das Geoblocking mit einem VPN austricksen. Normalerweise greifen plötzlich mehrere Hundert Leute von ein und demselben Server auf Netflix zu. Das ist ein ganz klares Indiz dafür, dass es sich um einen VPN-Server handelt. Die Folge: Er wird gesperrt und die IP-Adresse des VPN-Servers steht praktisch auf einer roten Liste. 

Netflix und Amazon Video sind besonders schwer zu knacken: Die Dienste gehen am stärksten gegen VPN-Nutzer vor und können deshalb nur von einigen wenigen VPNs zuverlässig getäuscht werden. Einige Dienste haben aus diesem Grund spezielle Streaming-Server. Diese sind als solche nur schwer zu erkennen und eignen sich deshalb besonders gut für Streaming.

Netflix Türkei VPN
Mit ExpressVPN streamst du Serien auf Netflix, die es in Deutschland normalerweise gnicht gibt.

Ich habe bei meinen Tests festgestellt, dass die Ergebnisse stark auseinandergehen. Einige VPNs schalten Netflix, den BBC iPlayer und TVNOW, Amazon, Video, SRF und viele mehr frei, während andere nicht einen einzigen knacken können. Sind dir einzelne Streaming-Dienste wichtig, schaust du vorab am besten in meine Testberichte – dort findest du eine genaue Auflistung, für welche Dienste ein VPN geeignet ist.

Was das Streaming betrifft, ist ExpressVPN mein Favorit. Ich habe die verschiedenen Anbieter selbst getestet. ExpressVPN konnte das Geoblocking von allen Streaming-Diensten am besten umgehen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

In der letzten Kategorie meiner Tests habe ich die Leistung eines VPNs mit seinem Preis ins Verhältnis gesetzt. Auch hier gibt es wieder recht große Unterschiede – sowohl bei den Preisen, als auch bei meiner Meinung bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses. 

Meiner Erfahrung nach trifft der Satz „Qualität hat ihren Preis” definitiv auch auf VPNs zu. Für einen guten Dienst zahlst du meiner Erfahrung nach fünf bis sechs Euro. Du kommst etwas günstiger davon, wenn du dich für ein möglichst langes Abo entscheidest.

Viele Anbieter haben ein einfaches Preismodell: Je länger du buchst, desto weniger bezahlst du. So sind Verträge mit einer Laufzeit von einem Monat deutlich teurer als 2- oder 3-Jahresabos. Du musst also abwägen, ob du etwas mehr zahlen möchtest oder dich langfristig an den Anbieter bindest. 

nordvpn preise
Wie hier bei NordVPN wird der Tarif günstiger, wenn du dich für einen längeren Zeitraum an den Dienst bindest.

Was dir dabei helfen kann, ist die Geld-zurück-Garantie, die so gut wie alle Diensten haben. In der Regel beträgt diese 30 Tage. Du kannst das VPN also ausgiebig testen und dich immer noch dagegen entscheiden, wenn du von der Leistung nicht überzeugt bist. 

Ich habe die Geld-zurück-Garantie bei einigen VPN-Anbietern getestet. Dafür habe ich einfach den Support angeschrieben und gesagt, dass ich gerne mein Geld zurück haben möchte. Das hat in allen Fällen gut geklappt und es gab erfreulicherweise keinerlei Probleme.

expressvpn Garantie
 ExpressVPN bietet dir eine unkomplizierte 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

Einige große Anbieter haben zudem auch kostenlose Testversionen, die in der Regel zeitlich begrenzt sind. Diese solltest du in jedem Fall komplett kostenlosen VPNs vorziehen. VPN-Dienste die gratis sind, verdienen ihr Geld oftmals mit dem Verkauf von Nutzerdaten. Auch Heise und Chip warnen beispielsweise vor kostenlosen Diensten.

Mir ist außerdem wichtig, auf wie vielen Geräten ich das VPN nutzen kann. Das ist nämlich in den meisten Fällen nicht unbegrenzt möglich. Zwischen vier und sechs Geräten sind hier ein häufiger Wert. Du kannst das VPN dann beispielsweise auf deinem PC und auf deinem Smartphone gleichzeitig nutzen. Theoretisch könntest du es auch mit Freunden teilen 😉

In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis habe ich NordVPN als besonders stark empfunden. Dir stehen viele Funktionen zur Verfügung, Streaming klappt gut und der Preis ist dafür wirklich gut. Auch CyberGhost steht in dieser Kategorie sehr gut da und ist mit 2 Euro im Monat einer der günstigsten Betreiber aus meinem VPN Test.

Oft gestellte Fragen zu VPNs

Von VPNs haben viele Leute schon gehört – die meisten wissen aber gar nicht, wie VPNs genau funktionieren und wofür man sie alles einsetzen kann. In diesem Kapitel beantworte ich dir deshalb Fragen rund um das Thema VPN. Hast du noch weitere Fragen? Dann stelle mir diese gerne in den Kommentaren.

Was ist ein VPN? 

Ein VPN ist ein virtuelles privates Netzwerk, das deinen Internetverkehr über einen VPN-Server umleitet, der sich auf der ganzen Welt befinden kann. Dabei wird dein Traffic durch einen blickdichten Tunnel geschickt. 

Wie funktioniert ein VPN?

Ein VPN funktioniert, indem dein Internetverkehr quasi einen Zwischenstopp an einem VPN-Server einlegt. Deine Daten werden verschlüsselt und durchqueren einen blickdichten Tunnel, sodass niemand Zugriff auf deinen Datentransfer hat. Ein VPN ändert deine IP-Adresse.

Wann ist ein VPN sinnvoll?

Ein VPN ist sinnvoll, wenn du öffentliche WLANs in Hotels, Cafés, etc. nutzt. Zudem sehen dein Internetanbieter und die Regierung nicht, welche Websites du besuchst. Mit einem VPN umgehst du außerdem Geoblocking. 

Wer braucht ein VPN?

Personen, die ihre Sicherheit und Privatsphäre schützen möchten oder Geoblocking umgehen wollen, brauchen ein VPN. Ein solcher Dienst ermöglicht es dir, auf das Sortiment anderer Länder zuzugreifen.

Ist ein VPN kostenlos?

Ja, es gibt kostenlose VPNs. Meiner Erfahrung nach solltest du von diesen allerdings die Finger lassen, da sie eine wesentlich schlechtere Leistungen bringen und oftmals nur wenig Wert auf deine Privatsphäre legen. Einige große Anbieter haben kostenlose Testversionen, die wirklich gut sind. 

Welches VPN ist das Beste?

ExpressVPN ist aus meiner Sicht das beste VPN. Es bietet dir viele wichtige Funktionen, eine klasse Leistung beim Streaming und ist für einen fairen Preis zu haben.

Welches VPN ist das Beste für Netflix?

Meiner Einschätzung nach ist ExpressVPN das beste VPN für Netflix. In meinen Tests konnte ich das Geoblocking zuverlässig und dank der guten Geschwindigkeit ohne Aussetzer umgehen.

Was sind die Vor- und Nachteile von VPNs? 

VPNs haben den Vorteil, dass du mit ihnen das Geoblocking umgehen kannst. Viele Streaming-Dienste bieten länderspezifische Inhalte: Mit deiner deutschen IP-Adresse greifst du eigentlich nur auf das deutsche Repertoire zu. Verbindest du dich mit einem VPN-Server im Ausland, umgehst du dieses System.

Ein weiterer Vorteil von VPNs ist, dass sie dir mehr Privatsphäre und Sicherheit bieten, indem sie dich beispielsweise vor Tracking über deine IP-Adresse schützen. Zudem verschlüsseln sie deinen Traffic. Das ist vor allem in öffentlichen WLANs wichtig. Außerdem kann so dein eigener Internetanbieter nicht sehen, welche Seiten du aufrufst.

Ein offensichtlicher Nachteil von VPNs ist, dass sie Geld kosten. Du zahlst zwischen drei und zehn Euro im Monat für einen guten Dienst. Von komplett kostenlosen Anbietern rate ich dir ab, da sie ihr Geld häufig durch den Weiterverkauf deiner Daten verdienen. Nutze hingegen kostenlose Testversionen von etablierten Anbietern wie ProtonVPN oder ExpressVPN

Zudem solltest du einem VPN-Anbieter zu Hundert Prozent vertrauen können, denn er hat Zugriff auf sensible Daten von dir. In letzter Zeit ist mir außerdem aufgefallen, dass einige Webseiten VPN-Server erkennen und du dann ein Captcha ausfüllen musst oder sogar komplett blockiert wirst. 

Fazit: VPNs überzeugen mit den unterschiedlichsten Vorteilen

Im Rahmen meiner großen Testreihe habe ich rund 30 VPN-Anbieter von den verschiedensten Seiten beleuchtet. Dabei konnte ich mehrere Kategorien ausfindig machen, auf die du bei der Wahl für einen Betreiber achten solltest. 

Da ich hier teilweise große Unterschiede feststellen konnte, empfehle ich dir, dich mit jedem Anbieter genau zu beschäftigen, bevor du dich an ihn bindest. Wenn dir das zu mühsam ist, findest du in meinen VPN-Tests Antworten auf alle wichtigen Fragen.

Vier Anbieter sind mir dabei besonders positiv aufgefallen. ExpressVPN ist mein Testsieger, da er in allen Kategorien sehr gut abschneidet und meiner Meinung nach das beste Gesamtpaket bietet. In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt mich NordVPN am meisten.

CyberGhost macht als bester deutscher Anbieter das Rennen. Auch hier stimmt der Preis. Ist dir deine Privatsphäre besonders wichtig, empfehle ich dir ProtonVPN. Deine persönlichen Daten werden hier besonders sorgsam behandelt und verlässlich geschützt.

Hat dir mein Artikel weitergeholfen oder hast du Fragen zu VPN-Anbietern? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

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