Avast SecureLine VPN Test 2021: Wird Avast seinem Ruf gerecht?

featured image-transparent avast secure line test
*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Mein Kurzfazit zu Avast SecureLine

Gesamtbewertung
3.4/5
Avast SecureLine ist ein solider Anbieter, der sich in den meisten Kategorien gut schlägt. Durch die vielen Tracker und den fehlenden Support gibt es Punktabzüge.
Funktion & Ausstattung
80%
Geschwindigkeit
60%
Privatsphäre & Sicherheit
50%
Benutzerfreundlichkeit
50%
Streaming
90%
Preis / Leistung
79%

Avast ist einer der bekanntesten und renommiertesten Anbieter von Antivirenprogrammen. Jeder kennt das Unternehmen und würde es auf den ersten Blick wahrscheinlich als vertrauenswürdig einstufen. Mit dem Avast SecureLine VPN bietet es eine Anwendung, die deine Privatsphäre schützen und dir komfortables Streaming ermöglichen soll. 

Das VPN nutzt sichere Protokolle und Verschlüsselungstechniken und ist wirklich benutzerfreundlich. Abzüge gibt es allerdings für die Unternehmenspolitik, sowie den fehlenden Support.

Was der Anbieter im Detail zu bieten hat und wieso die Leistung nicht an meinen Testsieger ExpressVPN herankommt, erfährst du in diesem Artikel im Rahmen meiner VPN-Tests.

Funktionen & Ausstattung

Das Avast SecureLine VPN ist mit Windows, Mac, Android und iOS kompatibel. Zudem gibt es praktische Erweiterungen für die Browser Chrome, Firefox und den Avast Browser. Seit kurzem unterstützt das VPN auch Android-TV, Nvidia Shield TV und die Mi Box.

Es gefällt mir, dass das VPN für verschiedene Plattformen und Browser verfügbar ist. Optimal fände ich es, wenn das VPN auch für Linux, Kodi, Windows Vista und Windows XP verfügbar wäre. 

In puncto Server-Auswahl sieht es ebenfalls ganz gut aus: Das Avast SecureLine VPN bietet dir 55 Server in 34 Ländern.

avastsecureline Server
Auf der Website findest du eine Auflistung aller Standorte.

Gesagt sei aber auch, dass viele große VPN-Anbieter Server in deutlich mehr Ländern haben. ExpressVPN stellt seinen Nutzern beispielsweise Server in 94 Ländern zur Verfügung. Das sind knapp dreimal so viele wie Avast. Wenn du mit dem VPN nur amerikanische Serien streamen möchtest, reicht sicher auch eine kleinere Auswahl. Die wichtigsten Standorte sind unter anderem:

  • Deutschland
  • Kanada
  • USA
  • Großbritannien
  • Australien

Was mir allerdings nicht ganz so gut gefällt, ist die kleine Server-Auswahl. Mit 55 Servern ist das Angebot sehr eingeschränkt. Das kann beim Streaming zu Problemen führen, da sehr viele User über ein und denselben Server schauen. Das fällt vielen Streaming-Diensten auf. Hier sehe ich noch deutlich Luft nach oben.

Das Avast SecureLine VPN bringt außerdem einen praktischen Kill-Switch mit. Bricht deine Verbindung zum VPN-Server ab, wird automatisch auch deine Internetverbindung getrennt. Das verhindert, dass deine echte IP-Adresse übermittelt wird. 

Meiner Meinung nach sollte ein VPN allerdings auch Split-Tunneling mitbringen – diese Funktion gibt es bei dem Avast SecureLine VPN leider nicht. Damit ist es dir möglich, bestimmte Anwendungen von dem VPN auszuklammern. So könntest du trotz eines aktiven VPNs weiterhin auf die Plattform deiner Universität zugreifen. Mit einer ausländischen IP-Adresse ist dies mitunter nicht möglich. 

Fassen wir meine Erkenntnisse zusammen: In Sachen Sicherheit hätte ich mir auch Multi-Hop-Verbindungen gewünscht. Damit wirst du über verschiedene Server umgeleitet, was deinen Schutz erhöht. Deshalb bewerte ich die Funktionen und die Ausstattung von Avast SecureLine mit 80 %. Der Dienst ist auf allen wichtigen Geräten verfügbar und bietet eine Server-Auswahl, die wohl für die meisten Nutzer ausreichend ist. Bei den Feinheiten könnte der Anbieter aber noch etwas nachlegen. 

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist bei einem VPN eines der wichtigsten Kriterien. Meiner Erfahrung nach gehen die Werte hier ziemlich stark auseinander. Bei einigen Anbietern büßt du kaum an Geschwindigkeit ein, andere Anbieter wie VPNHub verlangsamen deine Verbindung hingegen deutlich. Wie sieht es bei dem Avast SecureLine VPN aus?

avastsecureline Geschwindigkeit
Laut eigener Aussage bietet das VPN eine gute Geschwindigkeit.

Ich habe einige Testberichte über den Anbieter gefunden und bin ganz zufrieden mit den Werten. Im Schnitt verlangsamte sich die Download-Geschwindigkeit um 11 %, die Upload-Geschwindigkeit um 3,6 %. Das sind zwar keine überragenden Werte, sie liegen aber im Mittelfeld und sind für mich in Ordnung. 

Auffallend ist, dass der Ping laut mehreren Berichten extrem schwankt. Zwischen sehr guten und sehr schlechten Werten war alles dabei. Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, zu welcher Zeit und an welchem Tag VPNs getestet werden. Ich habe bei meinen Tests selbst festgestellt, dass es große Schwankungen gibt und man immer nur Momentaufnahmen machen kann.

Was mir allerdings zu denken gibt, sind die vielen Verbindungsabbrüche des Avast SecureLine VPNs. Viele Tester und Nutzer berichten, dass die Verbindung auffällig oft abbricht. Das halte ich für ziemlich problematisch: Nutzt du das VPN für Streaming, sind ständige Verbindungsabbrüche wirklich störend, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

In Kombination mit dem Kill-Switch, der ja eigentlich eine gute Sache ist, kann das die Nutzung ganz schön anstrengend machen. Deshalb gibt es dafür auf jeden Fall Punktabzüge. 

Für die Geschwindigkeit gebe ich dem Avast SecureLine VPN 60 %. Deine Verbindung wird zwar verlangsamt, die Werte halten sich aber noch im Rahmen. Die vielen Verbindungsabbrüche sind allerdings ein klarer Minuspunkt.

Privatsphäre & Sicherheit

Gute VPNs schützen deine Privatsphäre und bewahren dich vor Schnüffeleien von Internetprovidern, Regierungen und Co. Dafür musst du dem Anbieter aber zu 100 % vertrauen können – leider gibt es viele schwarze Schafe auf dem Markt.

Da gehört der Avast SecureLine VPN aber nicht zu. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine Anwendung des Softwareunternehmens Avast. Dieses ist durch seine Antivirenprogramme bekannt und genießt einen guten Ruf.

avastsecureline Antiviren
Das Antivirenprogramm von Avast ist eines der bekanntesten auf dem Markt.

Zudem hat das Unternehmen die Avast Foundation gegründet, die regelmäßig Geld spendet. Allein im Rahmen der Corona-Krise hat die Stiftung 25 Millionen Dollar gespendet. Natürlich sollte man einem Unternehmen niemals blind vertrauen, Avast zählt meiner Meinung nach aber zu den vertrauenswürdigen Anbietern.

Hinzu kommt, dass Avast seinen Sitz in Tschechien hat. Vielleicht hast du schonmal von den  5 Eyes, 9 Eyes und 14 Eyes Alliances gehört. Es handelt sich dabei um Zusammenschlüsse, die einem Ziel folgen: Möglichst viele Daten zu sammeln. 

eyes Countries

Haben VPN-Dienste ihren Sitz in einem der Mitgliedsstaaten, ist das gar nicht gut für deine Privatsphäre. Erfreulicherweise zählt Tschechien, anders als Deutschland, nicht dazu. 

Schauen wir uns nun an, wie sich das VPN auf deine Privatsphäre auswirkt. Ich habe mit Hilfe von Exodus geprüft, ob die Android-App Tracker verwendet. Überraschenderweise wurden vier Tracker gefunden – damit habe ich nicht gerechnet, muss ich ehrlich gestehen. 

Avastsecureline Tracker
Die Android-App verwendet Tracker von Facebook und Google – eine Katastrophe für deine Privatsphäre.

Es sind nicht irgendwelche Tracker, sondern ausgerechnet die von Google und Facebook. Beide Unternehmen sind dafür bekannt, massiv Daten abzugreifen und für ihre Zwecke zu verwenden. Das ist für deine Privatsphäre ein absolutes No-Go. Ich bin wirklich enttäuscht, dass ausgerechnet ein Unternehmen wie Avast solche Tracker verwendet.

Dass es auch anders geht, zeigt mein Privatsphäre-Testsieger ProtonVPN. Die App des Dienstes hat überhaupt keine Tracker. Daran sollte sich Avast ein Beispiel nehmen. 

Da mich der Fund in der Android-App stutzig gemacht hat, habe ich anschließend die Webseite von Avast untersucht und auch hier Tracker von Google und Facebook gefunden. Das gibt definitiv weitere Punktabzüge.

Avastsecureline Webseite
Auch auf der Webseite von Avast werden Tracker von Google und Facebook verwendet.

Mir ist zudem aufgefallen, dass es für das VPN keine anonymen Zahlungsmöglichkeiten gibt. Neben der Zahlung per Kreditkarte oder PayPal steht nur die Überweisung zur Verfügung. 

Nun schaue ich mir an, wie es um die Sicherheit des Avast SecureLine VPNs steht. Erfreulicherweise nutzt der Dienst das OpenVPN-Protokoll, eines der sichersten Protokolle auf dem Markt. Es ist Open Source und kann von jedermann auf Sicherheitslücken geprüft werden. Hinzu kommt eine AES 256-Bit-Verschlüsselung, die auch von Banken genutzt wird. Kompliment: An den Sicherheitsprotokollen habe ich nichts auszusetzen. 

Gut finde ich auch, dass Avast ein Bug-Bounty-Programm hat. Finden ethische Hacker Sicherheitslücken oder können die Protokolle umgehen, haben sie die Möglichkeit, es Avast zu melden. Sie erhalten dafür an einen Geldbetrag, der mindestens 332 Euro (400 Dollar) beträgt. Je schwerwiegender der Bug ist, desto höher die Belohnung. 

Ich konnte aber auch Dinge finden, die mir gar nicht gefallen. Avast speichert zwar keine Daten, die auf deine Identität schließen lassen, Verbindungsprotokolle werden aber trotzdem erfasst. Diese enthalten die Uhrzeit, die gesamte Nutzungsdauer und die Nutzung der Bandbreite. 

Laut eigener Aussage von Avast dienen diese Verbindungsprotokolle zu Diagnosezwecken. Ich finde das Speichern jeglicher Protokolle grundsätzlich nicht gut und würde dir raten, nur VPNs zu nutzen, die eben keine Daten erfassen. 

Die Datenschutzerklärung des Dienstes bereitet mir ebenfalls Bauchschmerzen. Hier begegnet dir häufig Google Analytics. Google ist eine der größten Datenkraken unserer Zeit – gute VPN-Anbieter sollten meiner Meinung Abstand zu dem Unternehmen halten.

Infografik 3 Gründe gegen Google

Ich finde, dass das Avast SecureLine VPN eine richtig gute Basis hat. Avast ist vertrauenswürdig, die Sicherheitsprotokolle überzeugen und der Sitz ist in Tschechien. Tracker von Facebook und Google sowie das Speichern von Protokollen führen aber zu deutlichem Punktabzug, weshalb ich in dieser Kategorie nur 50 % vergeben kann.

Benutzerfreundlichkeit & Support

In puncto Benutzerfreundlichkeit steht das Avast SecureLine VPN wirklich gut da. Das Design der App und auch der Web-Anwendung ist modern und ansehnlich. Bei vielen VPNs finde ich die Oberflächen etwas veraltet und nicht mehr zeitgemäß – das ist bei Avast zum Glück anders. 

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und selbsterklärend. Auch unerfahrene Nutzer sollten sich hier schnell zurechtfinden. Die Aktivierung erfolgt unkompliziert über einen Aktivierungscode. 

Avast Secureline Verbindung
Nur ein Klick und du bist mit einem VPN-Server deiner Wahl verbunden.

Die Verbindung zu einem VPN-Server ist ebenso schnell aufgebaut: Du wählst aus der Liste der Server-Standorte nicht nur das Land, sondern auch die Stadt aus. Bist du verbunden, wird dir dies auf deinem Bildschirm angezeigt. Auch die Dauer der Verbindung ist hier zu sehen. Praktischerweise ist die Oberfläche auch noch komplett auf Deutsch. 

Mir ist es wichtig, dass ich mich bei Fragen und Problemen schnell und einfach an den Support wenden kann. Das gestaltet sich bei Avast allerdings etwas schwierig. Ich habe mich mehrfach durch die Webseite geklickt, bis ich auf der Support-Seite gelandet bin. Hier wird auf hilfreiche Blog-Beiträge und das Forum verwiesen.

avastsecureline Support
Einen direkten Kontakt zum Support konnte ich hier nicht finden.

So weit, so gut. Das hat meine Frage aber nicht beantwortet. Leider gibt es keinen Live-Chat und ich habe das Kontaktformular auf der Webseite erst nach langem Suchen gefunden. Der Support steht allem Anschein nach nur für User zur Verfügung, die ein kostenpflichtiges Produkt nutzen.

Ich bin ziemlich ratlos und um ehrlich zu sein, auch verwundert darüber, dass Avast einen so schlechten Support bietet. Es kann immer mal zu Problemen kommen – als Kunde wünscht man sich wenigstens eine E-Mail-Adresse, an die man sich mit seinem Anliegen wenden kann. 

In Sachen Benutzerfreundlichkeit finde ich Avast wirklich klasse, der mangelhafte Support geht aus meiner Sicht allerdings gar nicht. Deshalb gibt es von mir nur 50 % in dieser Kategorie.

Streaming

Vielleicht hast du schon gemerkt, dass viele Streaming-Dienste länderspezifische Sortimente anbieten. Das heißt, dass in den USA beispielsweise viel mehr Filme und Serien verfügbar sind, als in Deutschland.

Ich habe mich schon mehrfach darüber geärgert, dass ein bestimmter Film in Deutschland nicht im Sortiment enthalten ist. Gerade bei Neuerscheinungen müssen wir uns in Deutschland oft gedulden: Einige Titel werden hier erst Monate nach dem amerikanischen Start hinzugefügt.

Infografik Was ist Geoblocking

Deswegen setzen viele User auf VPNs. Über diese kannst du dich mit VPN-Servern verbinden und dessen IP-Adresse übernehmen. 

Du solltest also darauf achten, dass dein VPN ausreichend Server-Standorte anbietet. Zudem ist es wichtig, dass das VPN nicht von Streaming-Anbietern erkannt wird. Diese wollen natürlich verhindern, dass Nutzer mit Hilfe eines VPNs Zugriff auf Inhalte erlangen, die an ihrem Standort eigentlich nicht verfügbar sind.

Avast SecureLine bietet dir zwar nur Server aus 34 Ländern, dafür sind aber alle wichtigen Standorte wie die USA, Deutschland und Großbritannien dabei. 

avastsecureline Streaming
Laut eigener Aussage eignet sich das VPN zum Umgehen von Geoblocking.

Da das Avast SecureLine VPN mit 55 Servern wirklich sehr dünn ausgestattet ist, hatte ich die Befürchtung, dass der Dienst im Streaming schlecht abschneidet. Erfreulicherweise ist dies aber nicht der Fall. Es gibt nämlich spezielle Streaming-Server, die laut verschiedenen Erfahrungsberichten auch wirklich gut sind.

Meiner Recherche nach umgeht das Avast SecureLine VPN auch problemlos das Geoblocking von Netflix und Amazon Prime. Das ist wirklich spitze, da diese beiden Dienste wirklich schwer zu knacken sind.

Leider gibt es nur drei Streaming-Server: USA, Großbritannien und Deutschland. Möchtest du beispielsweise auf das türkische oder australische Angebot von Netflix zugreifen, ist eine größere Server-Auswahl nötig. Andere Dienste wie CyberGhost bieten hier einiges mehr. 

Grundsätzlich finde ich, dass das AvastSecureLine VPN in dieser Kategorie ganz ordentlich abgeschnitten hat. In den meisten Fällen ist die geringe Server-Auswahl absolut ausreichend. Die speziellen Streaming-Server untermauern diesen positiven Eindruck. Deshalb vergebe ich hier 90 %. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das tollste VPN nützt dir nichts, wenn der Preis nicht stimmt. Bei meinen Tests und Recherchen ist mir aufgefallen, dass die Kosten für VPNs stark auseinandergehen und unbedingt einer genauen Analyse unterliegen sollten.

Avast bietet ein ungewöhnlich kompliziertes Preismodell. Für das Jahresabo gilt: Möchtest du das VPN auf einem einzigen Gerät nutzen, kostet dich der Dienst 3,99 Euro im Monat. Die Kosten für die Nutzung auf fünf Geräten betragen 4,99 Euro im Monat. Du musst den gesamten Jahresbeitrag dann schon im Voraus zahlen.

avastsecureline Tarife
Die verschiedenen Tarife werden übersichtlich vorgestellt.

Es gibt zudem 2- und 3-Jahresverträge für 3,99 Euro bzw. 2,99 Euro und einen Monatsvertrag, der dich 8,99 Euro kostet. 

Mir fehlt hier die Übersicht. Bei den ganzen Tarifen und Optionen fühle ich mich überfordert. Ich sehe das zweigeteilt, denn andererseits ist es ja auch gut, viele Möglichkeiten zu haben. Das empfindet wohl jeder anders.

Immerhin kannst du den Dienst sieben Tage kostenlos testen. Das finde ich total wichtig, denn so kannst du alle Funktionen ausgiebig prüfen und schauen, ob du mit dem Dienst zufrieden bist. Ein weiterer Pluspunkt ist die 30 tägige Geld-zurück-Garantie. 

Mit der kostenlosen Testversion und der Geld-zurück-Garantie liegt das Avast SecureLine VPN genau im Soll. Viele Anbieter haben dieselben Konditionen, die ich persönlich auch als fair empfinde. Der monatliche Preis von 3,99 Euro bzw. 4,99 Euro liegt ebenfalls im Mittelfeld.

Für die gebotene Leistung finde ich die Kosten fair. Möchtest du das VPN hauptsächlich für Streaming nutzen, bin ich mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis absolut einverstanden. Wer aber wirklich Wert auf Privatsphäre legt, kommt hier nicht ganz auf seine Kosten. Deshalb gibt es von mir 80 %.

Anders sieht es bei meinem Preis-Leistungs-Sieger NordVPN aus. Der Dienst überzeugt mit einer großen Server-Auswahl, vielen wichtigen Funktionen und einem guten Privatsphäre-Schutz. Erfreulicherweise hat der Anbieter ein flexibles Tarif-Modell mit vielen Optionen. Der günstigste Tarif von NordVPN kostet dich derzeit nur 2,97 Euro. 

Fazit zum Avast SecureLine VPN Test

Mit 68 % von möglichen 100 % steht das Avast SecureLine VPN in meinem Test ganz gut da. In den Kategorien Funktionen & Ausstattung, Streaming und Preis-Leistungs-Verhältnis konnte mich der Dienst überzeugen. Das VPN bringt viele wichtige Funktionen mit und eignet sich dank der Streaming-Server gut für das Umgehen von Geoblocking.

Vorteile

  • Kill-Switch
  • Firmensitz in Tschechien
  • Exzellente Sicherheitsmaßnahmen
  • Schöne Benutzeroberfläche
  • spezielle Streaming-Server

Nachteile

  • Kleine Server-Auswahl
  • Kein Split-Tunneling
  • Viele Verbindungsabbrüche
  • Tracker in der Android-App
  • Kein Support

Kritisch sehe ich allerdings den fehlenden Support und die vielen Tracker, die sowohl auf der Webseite von Avast als auch in der Android-App zu finden sind. Deshalb rate ich dir davon ab, den Dienst zu nutzen. Stattdessen empfehle ich dir, einen Blick auf meinen ExpressVPN Test zu werfen. Es handelt sich dabei um meinen Testsieger. Dieses VPN steht in allen Kategorien gut da und hat mich auf ganzer Linie überzeugt.

Hast du selbst Erfahrung mit dem Avast SecureLine VPN gemacht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen 🙂

Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von Avast SecureLine

FirmensitzTschechien
Gründungsjahr2015
Serverstandorte55 Server in 34 Ländern
Gleichzeitige Geräte5
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Günstigster Monats-Tarif2,99 Euro (24 Monate)
Anonyme BezahlungNein
Torrenting erlaubtJa
Deutscher SupportJa
Deutscher OberflächeJa

Ähnliche Artikel

featured image cyberghost test

CyberGhost VPN Test 2021: Unsichtbar wie ein Geist?

CyberGhost weckt mit seinem Namen und seinem Logo hohe Erwartungen bei mir: Schafft es der Dienst, dir ein weißes Laken überzuwerfen und dich online verschwinden zu lassen? Wie schlägt sich der Anbieter in meinem ausführlichen VPN Test? Das VPN ist

Weiterlesen »
featured image protonvpn test

ProtonVPN Test 2021: Wird hier Privatsphäre gelebt?

ProtonMail ist einer der renommiertesten E-Mail-Anbieter für Privatsphäre. Er genießt einen sehr guten Ruf und steht bei Privatsphäre-Experten hoch im Kurs. Ich bin also sehr gespannt, ob der Dienst auch in Bezug auf das VPN seinem Ruf gerecht wird. Im

Weiterlesen »
featured image zenmate test

ZenMate Test 2021: Sicheres VPN aus Berlin?

ZenMate ist ein VPN, das von Berlin aus betrieben wird. Zumindest dachte ich das: Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass es einem israelischen Unternehmen gehört und es bereits einen Skandal rund um DNS-Leaks gab.  Andererseits schaltet es amerikanisches Netflix

Weiterlesen »
featured image airvpn test

AirVPN Test 2021: Lösen sich die Versprechen in Luft auf?

Anonymes Surfen, eine verschlüsselte Internetverbindung und ungestörtes Streamen – all das verspricht AirVPN auf seiner Webseite. Sind diese Behauptungen aus der Luft gegriffen? Tatsächlich hält der Dienst, was er ankündigt: AirVPN ist bestechend schnell, sicher und ein guter Schutz für

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

PrivacyTutor-Leser erhalten ExpressVPN aktuell 3 Monate kostenlos.