VPNhub Test 2021: Keine Empfehlung wert

featured-image-transparent-vpnhub-test
*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Mein Kurzfazit zu VPNhub

Gesamtbewertung
1.125/5
Privatsphäre wird bei diesem Anbieter leider klein geschrieben. Möchtest du ein VPN, das deine Daten schützt und auch Streaming unterstützt, solltest du von diesem absehen.
Funktion & Ausstattung
25%
Geschwindigkeit
10%
Privatsphäre & Sicherheit
0%
Benutzerfreundlichkeit
50%
Streaming
10%
Preis / Leistung
40%

Möchtest du deine Privatsphäre schützen, ist die Nutzung eines VPNs eine sehr gute Möglichkeit. Dein gesamter Traffic wird durch einen solchen Dienst verschlüsselt, sodass niemand einsehen kann, was du online treibst – auch nicht neugierige Internetanbieter oder Netzwerk-Inhaber in Cafés oder Hotels.

Um wirklich sicher zu surfen, musst du deinem VPN-Anbieter voll und ganz vertrauen können. Einer der größten Porno-Seiten betreibt seit einigen Jahren auch ein eigenes VPN namens VPNhub. Obwohl es sich laut eigenen Angaben um das einzige, kostenlose VPN handelt, dem du trauen kannst, fällt dieses in Sachen Privatsphäre leider durch.

Dafür hat der Anbieter in anderen Kategorien seine Stärken, die ich dir in diesem Artikel vorstellen werde. Dabei kommt er allerdings nicht an meinen persönlichen Testsieger ExpressVPN ran. Wieso das so ist, erkläre ich dir ebenfalls in diesem VPN Test.

Funktionen & Ausstattung

VPNhub steht derzeit für verschiedene Plattformen zur Verfügung: iOS, Android, Windows und MacOS. Zudem werden auch Amazon Fire TV und Android TV unterstützt. Nutzer von Linux, oder Kodi gucken dagegen in die Röhre. Andere Anbieter haben hier ein größeres Repertoire. 

vpnhub Plattformen
Die gängigen Plattformen werden von VPNhub unterstützt.

Dafür sieht es bei der Serverauswahl ganz gut aus: Es stehen dir 1000 Server aus 60 Ländern zur Verfügung. Allerdings gibt der Anbieter auf seiner Webseite selber zu, dass sein Service in einigen Ländern geblockt wird. Darunter Kuba, der Iran, Syrien, China und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dies sind erfahrungsgemäß Länder, in denen sich viele VPN-Dienste schwertun, da dort aktiv gegen die Nutzung von VPNs vorgegangen wird. 

Möchtest du dein VPN beispielsweise für Streaming nutzen, sollte die Serverauswahl von VPNhub aber reichen. Wichtige Länder wie die USA, das Vereinigte Königreich und Deutschland sind enthalten. Brauchst du eine noch größere Auswahl, solltest du zu ExpressVPN greifen. Der Dienst bietet dir nämlich ganze 3000 Server in 94 Ländern. Mehr dazu erfährst du in meinem ExpressVPN Test.

An dieser Stelle würde ich dir eigentlich besondere Funktionen des Anbieters vorstellen, da sieht es bei VPNhub allerdings sehr dünn aus. Für mich gibt es nur einen hervorzuhebenden Aspekt: Die Bandbreite ist nicht limitiert. Das ist bei bezahlten Anbietern aber normal.

Viele Anbieter, die ihren Dienst kostenlos zur Verfügung stellen, drosseln die Bandbreite, damit User auf einen kostenpflichtigen Tarif umsteigen. Das ist bei VPNhub nicht der Fall.

vpnhub app server
In der kostenlosen Variante steht dir leider nur ein Server zur Auswahl: Atlanta – USA

Was mir außerdem gut gefällt: Du kannst das VPN mit nur einem Tarif auf fünf Geräten verwenden.

Das reicht dennoch nicht, um mich zu überzeugen. Ich vermisse Funktionen wie einen Kill-Switch oder Split-Tunneling. Ein Kill-Switch trennt deine Verbindung zum Internet, sobald du nicht mehr mit dem VPN-Server verbunden bist. Dadurch wird verhindert, dass deine echte IP-Adresse übermittelt wird. Für deine Privatsphäre ist das ein wichtiger Punkt.

Mit Split-Tunneling kannst du festlegen, welche Programme ihren Internetverkehr durch das VPN tunneln. So könntest du beispielsweise die Plattform deiner Universität ausklammern, wenn du auf diese mit einer ausländischen IP-Adresse nicht zugreifen kannst. Auch das fehlt mir leider bei VPNhub.

Alles in allem überzeugen mich weder die Funktionen noch die Ausstattung. Es ist zwar ganz nett, dass die Bandbreite auch im kostenlosen Tarif nicht gedrosselt ist – mir fehlen allerdings wirklich wichtige Funktionen. Deshalb gibt es von mir nur 50 Prozent in dieser Kategorie. 

Geschwindigkeit

Damit du ein VPN auch komfortabel nutzen kannst, muss die Geschwindigkeit stimmen. Lange Zeit war es so, dass die Nutzung eines VPNs mit harten Einbußen verbunden war. Das hat sich zum Glück geändert. Bei einem guten VPN-Dienst merkst du im Alltag keinen Unterschied zu der normalen Geschwindigkeit. 

Wie sieht es bei VPNhub aus? Das Ergebnis ist leider enttäuschend. Im Schnitt büßt man in etwa 19 % der Geschwindigkeit bei Downloads ein. Laut Wizcase sind es mit VPNhub ganze 72 %! Dieser Wert ist viel zu hoch und führt dazu, dass die Nutzung absolut unkomfortabel ist. Bei Uploads reduziert sich die Geschwindigkeit im Schnitt um 47 %, was ebenfalls kein gutes Ergebnis ist. 

Die Ping-Zeit zu Google sollte mit einem schnellen VPN unter 20 ms liegen. Bei VPNhub sind es ganze 582 ms. Auch dieser Wert ist viel zu hoch.

Anscheinend sieht es wohl etwas besser aus, wenn du dich für den Premium-Tarif entscheidest. Hier scheint die Geschwindigkeit in Ordnung zu sein. 

Fassen wir die Ergebnisse zusammen: In Sachen Geschwindigkeit ist VPNhub ganz hinten einzuordnen. Deshalb gibt es von mir auch nur 10 Prozent. Sowohl die Download- als auch die Upload-Geschwindigkeit sind viel zu langsam und die restlichen Werte sind ebenfalls weit davon entfernt, mich zu überzeugen.

Privatsphäre & Sicherheit

VPNhub wirbt mit großen Tönen. Der Slogan des Anbieters lautet “The only VPN you can trust.” Das verstehe ich als klare Aufforderung, die Privatsphäre bei diesem Dienst ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

VPNhub Werbeversprechen
Mit diesem Werbeversprechen baut VPNhub ganz schön große Erwartungen bei mir auf

Wenn VPNhub schon nicht mit seiner Geschwindigkeit überzeugen kann, sollte zumindest deine Privatsphäre ausreichend geschützt werden. Leider hat sich in meinem Test das genaue Gegenteil herausgestellt.

Bei einem guten VPN-Anbieter brauchst du keine persönlichen Daten bei der Registrierung anzugeben. Bei VPNhub wird nur deine E-Mail-Adresse benötigt – das finde ich gerade noch akzeptabel. 

Weniger erfreulich ist hingegen, dass VPNhub der VPN-Dienst der amerikanischen Website PornHub ist. Diese gehört dem Unternehmen MindGeek, das seinen Sitz in Luxemburg hat. VPNhub wird anscheinend von den Tochtergesellschaften MG Billing US und MG Billing unlimited betrieben. Recherchiert man nach diesen, findet man verschiedene Einträge mit Anleitungen darüber, wie man wieder aus den Verträgen herauskommt. Das ist besorgniserregend. 

Vielleicht hast du schon einmal die Begriffe 5 Eyes, 9 Eyes und 14 Eyes gehört. Dabei handelt es sich um Zusammenschlüsse, die den Zweck haben, möglichst viele Daten zu sammeln. Die Geheimdienste der jeweiligen Länder tauschen sich untereinander aus und erfassen alle Informationen, die sie in die Finger kriegen können. Sollte der Firmensitz tatsächlich in Luxemburg sein, dann ist dies ein Pluspunkt, da das Land kein Mitglied ist.

Vertrauenswürdige VPN-Dienste sitzen in Ländern, in denen sie nicht dazu verpflichtet sind, Nutzerdaten zu sammeln. Daten, die gar nicht erfasst werden, können auch nicht weitergegeben werden. ExpressVPN hat seinen Sitz beispielsweise auf den Britischen Jungferninseln und NordVPN in Panama. 

Besonders negativ ist mir zudem aufgefallen, dass in der Android-App massiv mit Trackern gearbeitet wird. Ich habe dies bei Exodus geprüft und 9 Tracker gefunden. Darunter Facebook Ads und Google Analytics. Alles, was mit Google zu tun hat, ist für deine Privatsphäre grundsätzlich eine Bedrohung. 

VPNhub Exodus
9 Tracker und 16 Berechtigungen für die Android-App – das sollte dir wirklich zu denken geben.

Was mich aber wirklich schockiert hat, ist, dass du der App verschiedene Zugriffe gewähren musst. Du erlaubst ihr beispielsweise, auf den kompletten Inhalt deiner SD-Karte zugreifen und diesen sogar bearbeiten oder löschen zu können. Dass ein VPN Dienst solche Dinge treibt, ist wirklich unglaublich.

VPNhub Permissions
Es wird davor gewarnt, solche Berechtigungen zuzulassen, wie du auch durch das rote Ausrufezeichen erkennst.

Ein Blick auf die Webseite von VPNhub bestärkt meinen negativen Eindruck. Ich habe die Seite untersucht und dabei ebenfalls verschiedene Tracker entdeckt. Darunter erneut Facebook und Google Analytics. Zum Vergleich habe ich mir auch die Webseite von ProtonVPN angeschaut – solche Tracker suchst du hier vergeblich. 

VPNhub Tracker
Auch auf der Webseite von VPNhub tauchen Tracker von Google und Facebook auf – kein gutes Zeichen.

Ich habe nur eine gute Sache für deine Privatsphäre gefunden: Du kannst anonym bezahlen. Es werden unter anderem Bitcoin, Dogecoin und Ripple akzeptiert. 

Nun werfe ich einen Blick auf die Sicherheit von VPNhub. Auf der Webseite des Anbieters lassen sich allgemein nur sehr wenige Informationen über das Unternehmen einholen. Ich konnte aber zum Glück herausfinden, wie es um die Verschlüsselung deiner Verbindung steht. 

Android und Android TVs werden mit OpenVPN und einer 265-Bit-AES Verschlüsselung gesichert. iOS und Amazon Fire TV werden mit IKEv2 und 265-Bit verschlüsselt. Das ist ein guter Standard. Wie es bei Windows aussieht, wird leider nicht mitgeteilt. 

Es handelt sich bei VPNhub um eine closed-source Anwendung. Das bedeutet, dass der Quellcode nicht öffentlich einsehbar ist. Wäre dies der Fall, könnte jedermann prüfen, ob es Sicherheitslücken gibt oder etwas versteckt wird.

Hinzu kommt, dass es für den Dienst kein Audit gibt. In einem solchen Fall würde ein anderes Unternehmen die Sicherheit der Anwendung prüfen. Dann gäbe es einen unabhängigen Bericht darüber. Das ist leider nicht geschehen und somit gibt es einen weiteren Punktabzug für VPNhub.

vpnhub Datenschutzerklärung
Hier ein Ausschnitt aus der Datenschutzerklärung. Ganz automatisch werden die verschiedensten Daten von dir und deiner Verbindung erfasst.

Aus Neugier habe ich mir deshalb die Datenschutzbestimmungen des Anbieters angeschaut (du kannst diese ganz einfach auf der Webseite finden). User können hier immerhin einen kleinen Einblick erhalten, was mit ihren Daten passiert. Wie ich schon befürchtet habe, sieht das gar nicht gut aus.

Aus den Datenschutzbestimmungen geht hervor, dass an allen möglichen Stellen Daten von dir gesammelt werden. Für mich ein absolutes No-Go und ich rate dir, die Finger von VPNhub zu lassen.

Zusammengefasst fällt VPNhub für mich sowohl bei der Privatsphäre als auch bei der Sicherheit durch. Deshalb vergebe ich 0 Prozent. Es gibt eklatante Mängel, die ich teilweise wirklich schockierend finde. Wenn dir deine privaten Daten wichtig sind, greifst du besser zu einem Anbieter, der nicht nur mit Privatsphäre wirbt, sondern sie auch schätzt. Schaue dir dazu am besten ProtonVPN an. Der Anbieter ist mein Testsieger in dieser Kategorie.

Support & Benutzerfreundlichkeit

Gerade für unerfahrene Nutzer ist es sehr wichtig, dass ein Anbieter einen guten Support bietet. Da die Webseite von VPNhub nicht gerade mit Informationen um sich schmeißt, haben User kaum eine Möglichkeit, Antworten auf ihre Fragen zu finden. 

Du erreichst den Support von VPNhub über ein Kontaktformular, das du auf der Website findest. Hier gibst du deinen Usernamen oder E-Mail-Adresse, deine Plattform und das Thema ein. Du kannst dein Anliegen dann detailliert schildern. Laut meinen Recherchen dauert es circa neun Stunden, bis eine Antwort des Dienstes zu erwarten ist. 

VPNhub Kontaktformular
Du kannst lediglich über das Kontaktformular mit dem Support in Verbindung treten.

Leider gibt es nur diese Möglichkeit, den Support zu kontaktieren. Ich fände einen Live-Chat hilfreich – damit würde man verhindern, dass mehrere E-Mails hin und hergeschickt werden, bis das Problem gelöst ist. Schade finde ich auch, dass es keinen deutschen Support gibt. Bei technischen Angelegenheiten kann es schon mal schwierig werden, auf Englisch zu kommunizieren. 

In Sachen Benutzerfreundlichkeit steht VPNhub ganz gut da. Die Bedienung ist wirklich leicht. Auch Neulinge, die noch nie ein VPN genutzt haben, loben dies. Die App kommt, ähnlich wie die Website, in schlichtem Schwarz daher. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber im Großen und Ganzen gibt es daran nichts auszusetzen. 

vpnhub verbindung
Du musst einfach nur auf einen großen runden Button klicken, um eine Verbindung aufzubauen.

Weniger gut gefällt mir, dass die App nur auf Englisch verfügbar ist. Wer die englische Sprache nicht gut beherrscht, wird bei VPNhub eventuell Probleme bekommen. Bei Fragen steht dann ja nur der englische Support zur Verfügung. 

Bei der Benutzerfreundlichkeit sehe ich ehrlich gesagt auch noch etwas Luft nach oben. Einige Anbieter haben beispielsweise eine „schnellster Server”- Funktion. Nutzt du das VPN hauptsächlich für Streaming, ist das total praktisch: Du verbindest dich dann mit einem besonders schnellen Server, wodurch das Streamen komfortabel funktioniert. 

In meinen Recherchen bin ich außerdem darauf gestoßen, dass viele Nutzer des kostenlosen Tarifes sich von der extremen Werbung gestört fühlen. Es wird beispielsweise penetrant darauf hingewiesen, dass der kostenpflichtige Tarif mehr Funktionen bietet. Vielleicht würde hier auch etwas weniger Werbung reichen. 

In Sachen Support und Benutzerfreundlichkeit ordne ich VPNhub im Mittelfeld ein und vergebe 50 Prozent. Der Support antwortet relativ zügig und auch das Design ist ok. Leider stehen die App und der Support nur auf Englisch zur Verfügung, was einige Nutzer vor Probleme stellen dürfte.

Streaming

Viele User nutzen ein VPN nicht nur für ihre Privatsphäre, sondern auch für das Streamen von Filmen und Serien. Vielleicht hast du auch schon Bekanntschaft mit dem Geoblocking von Streaming-Diensten gemacht.

Ein neuer Film ist bei Netflix erschienen und du möchtest ihn sofort anschauen? Du öffnest Netflix und kannst ihn dort nicht finden? Das könnte daran liegen, dass er in Deutschland später veröffentlicht wird. Leider erscheinen viele Inhalte zuerst in den USA und erst bedeutend später oder gar nicht in Deutschland. In den USA sind zudem deutlich mehr Inhalte verfügbar als in Europa. 

vpnhub server
Du kannst geografische Sperren umgehen, wenn du dich mit einem VPN-Server im Ausland verbindest.

Streaming-Dienste wissen natürlich, dass einige User versuchen, das Geoblocking mit einem VPN zu umgehen, indem sie ihre IP-Adresse und somit ihren eigentlichen Standort verschleiern. Sie entwickeln deshalb immer neue Methoden, wie sie VPN-Nutzer aussperren können. Bei diesem Katz-und-Maus-Spiel werden viele VPN-Dienste erkannt, wodurch die User den Dienst in Verbindung mit dem VPN nicht mehr nutzen können.

Infografik So umgehst du das Geoblocking

Laut meinen Recherchen schafft VPNhub es nicht, die Sperren der Streaming-Dienste zu umgehen. Anscheinend kannst du mit dem VPN nur YouTube und den BBC iPlayer nutzen. Das ist ein ziemlich dürftiges Ergebnis und absolut nicht zufriedenstellend.

Deshalb bekommt VPNhub in der Streaming-Kategorie nur 10 Prozent von mir. Leider lässt sich so gut wie kein Geoblocking umgehen – für Streaming-Fans eignet sich der Dienst also nicht. Du nutzt dann besser ExpressVPN: Der Anbieter schafft es, die geografischen Sperren von nahezu allen Anbietern zu umgehen und ermöglicht dir komfortables Streamen. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Selbst wenn VPNhub eine ordentliche Privatsphäre hätte und verlässlich Geoblockings umgehen könnte, ist der Preis für mich ein wichtiger Faktor. Deshalb schaue ich mir in diesem Kapitel das Preis-Leistungs-Verhältnis an.

Du hast bei VPNhub verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es ja den bereits angesprochenen kostenlosen Tarif. Du nutzt diesen, indem du die App einfach herunterlädst. Für Desktop-Versionen gibt es hingegen nur die kostenpflichtige Version. 

vpnhub Tarife
Neben der kostenlosen Version gibt es weitere kostenpflichtige Tarife.

Du hast zum anderen natürlich auch die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Derzeit gibt es vier Tarife. Die Preise sind normalerweise in Dollar. Ich habe sie der Einfachheit halber gleich in Euro umgerechnet:

  • 3-Jahres-Abo: ca. 2,88 Euro pro Monat
  • 2-Jahres-Abo: ca. 4,11 Euro pro Monat
  • 1-Jahres-Abo: ca. 5,76 Euro pro Monat
  • Monatliches Abo: ca. 11,53 Euro mit 7 kostenlosen Tagen

Wie du siehst, sind die längeren Tarife, wie bei vielen VPN-Diensten, wesentlich günstiger. Behalte die Preise am besten im Auge, denn sie ändern sich meiner Erfahrung nach regelmäßig.

Leider räumt VPNhub seinen Nutzern keine Geld-zurück-Garantie ein. Bei allen seriösen Anbietern ist das allerdings Standard. Ich persönlich finde eine solche Art Testphase recht wichtig – schade, dass VPNhub sie nicht anbietet. Viele User möchten ein VPN auch auf dem Desktop nutzen, haben bei dem Anbieter aber keine Chance, dies vorab zu testen. 

Bei CyberGhost, einem in Deutschland entwickelten VPN, hast du beispielsweise eine 45 tägige Geld-zurück-Garantie. Du hast hier also genug Zeit, um alle Funktionen auszuprobieren und zu schauen, ob dir der Dienst zusagt. 

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, bin ich dementsprechend nicht zufrieden. Der Dienst konnte in keiner der Kategorien wirklich überzeugen und dafür finde ich die Preise einfach zu hoch. Zumal ich mir auch nicht sicher bin, wofür ich den Dienst nutzen sollte: Streaming funktioniert nicht und die Privatsphäre wird auch nicht geschützt. 

Verglichen mit meinem Testsieger ExpressVPN, wird noch deutlicher, wieso die Preise nicht angemessen sind. Das Jahresabo von ExpressVPN kostet derzeit 5,61 Euro und ist damit genauso teuer wie VPNhub. Bei  ExpressVPN bekommst du aber einen umfangreichen Schutz deiner Privatsphäre, viele wichtige Funktionen und reichlich Server, die nicht von Streaming-Diensten erkannt werden. 

Für das Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es von mir nur 40 Prozent. Ich finde es gut, dass man die kostenlose Variante unbegrenzt nutzen kann. Die angepriesenen Leistungen von VPNhub funktionieren allerdings nicht, weshalb die Preise meiner Meinung nach absolut nicht angemessen sind. Es gibt keine Testphasen oder Geld-zurück-Garantien – die User kaufen die Katze im Sack. Das gefällt mir gar nicht. 

Fazit zu meinem VPNhub Test

VPNhub hat in meinem VPN Test lediglich 22,5 Prozent von möglichen 100 bekommen. Der Dienst schützt deine Privatsphäre nicht mal ansatzweise. Stattdessen sind die Website und die Apps voll von Trackern, die deine privaten Daten abgreifen sollen. Für ein VPN ein absolutes No-Go. Suchst du ein VPN, das deine Privatsphäre wirklich schützt, schaust du dir am besten ProtonVPN an. 

Die Geschwindigkeit ist viel zu langsam, weshalb sich der Dienst überhaupt nicht für Streaming eignet. Zudem wird das VPN auch noch von Streaming-Diensten erkannt. In dieser Kategorie fällt der Anbieter ebenfalls durch. 

Ich finde das Design okay und auch die Benutzerfreundlichkeit ist auch in Ordnung. Mir gefällt außerdem, dass man anonym mit Kryptowährungen zahlen kann – das bringt wenigstens etwas Privatsphäre.

Vorteile

  • Kostenloser Tarif
  • Schöne Benutzeroberfläche
  • Zahlung mit Kryptowährungen

Nachteile

  • Betreiber mit schlechtem Ruf
  • Kein Schutz für deine Privatsphäre
  • App und Support nur auf Englisch

Alles in allem rate ich dir jedoch davon ab, VPNhub zu nutzen. Ich empfehle dir stattdessen meinen Testsieger ExpressVPN. Er umgeht Geoblocking zuverlässig und steht in Sachen Sicherheit und Privatsphäre richtig gut da. Hinzu kommen viele tolle Funktionen, eine schöne Benutzeroberfläche und ein angemessener Preis. Mehr erfährst du in meinem ExpressVPN Test

Hast du schon Erfahrungen mit VPNhub gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar! 🙂

Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von VPNhub

FirmensitzLuxemburg
Gründungsjahr2018
Serverstandorte1000 Server in 60 Ländern
Gleichzeitige Geräte5
Geld-zurück-GarantieNein
Günstigster Monats-Tarif2,88 Euro (3 Jahre)
Anonyme BezahlungJa
Torrenting erlaubtNein
Deutscher SupportNein
Deutscher OberflächeNein

Ähnliche Artikel

featured image cyberghost test

CyberGhost VPN Test 2021: Unsichtbar wie ein Geist?

CyberGhost weckt mit seinem Namen und seinem Logo hohe Erwartungen bei mir: Schafft es der Dienst, dir ein weißes Laken überzuwerfen und dich online verschwinden zu lassen? Wie schlägt sich der Anbieter in meinem ausführlichen VPN Test? Das VPN ist

Weiterlesen »
featured image protonvpn test

ProtonVPN Test 2021: Wird hier Privatsphäre gelebt?

ProtonMail ist einer der renommiertesten E-Mail-Anbieter für Privatsphäre. Er genießt einen sehr guten Ruf und steht bei Privatsphäre-Experten hoch im Kurs. Ich bin also sehr gespannt, ob der Dienst auch in Bezug auf das VPN seinem Ruf gerecht wird. Im

Weiterlesen »
featured image zenmate test

ZenMate Test 2021: Sicheres VPN aus Berlin?

ZenMate ist ein VPN, das von Berlin aus betrieben wird. Zumindest dachte ich das: Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass es einem israelischen Unternehmen gehört und es bereits einen Skandal rund um DNS-Leaks gab.  Andererseits schaltet es amerikanisches Netflix

Weiterlesen »
featured image airvpn test

AirVPN Test 2021: Lösen sich die Versprechen in Luft auf?

Anonymes Surfen, eine verschlüsselte Internetverbindung und ungestörtes Streamen – all das verspricht AirVPN auf seiner Webseite. Sind diese Behauptungen aus der Luft gegriffen? Tatsächlich hält der Dienst, was er ankündigt: AirVPN ist bestechend schnell, sicher und ein guter Schutz für

Weiterlesen »

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

PrivacyTutor-Leser erhalten ExpressVPN aktuell 3 Monate kostenlos.