Alles was du über VPNs wissen musst – einfach erklärt

Featured Image transparent VPN

Du sitzt in deinem Lieblingscafé und führst über den kostenlosen Hotspot eine Überweisung durch. Währenddessen stiehlt ein anderer Besucher des Cafés deine sensiblen Daten.

Du reist nach China und stellst fest, dass du keinen Zugriff mehr auf deinen Googlemail-Account hast.

Du liegst zu Hause auf der Couch und willst dir eine neue Netflix-Serie anschauen. Dann stellst du fest, dass diese nur in den USA verfügbar ist und du sie aufgrund des sogenannten Geoblockings nicht streamen kannst.

Hübsches Mädchen am Strand mit Laptop
Lena am Strand in Thailand: Dank einem VPN kann sie auch hierher ihre Lieblings-Serien streamen

Was haben diese drei Beispiele miteinander gemeinsam? In allen Situationen würde dir ein VPN weiterhelfen. Er schützt deine sensiblen Daten und kann dir Zugriff auf Webseiten und Inhalte verschaffen, die an deinem Standort sonst nicht abrufbar sind. 

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie ein VPN genau funktioniert, wofür du ihn einsetzen kannst und was es rund um das Thema sonst noch Wichtiges zu wissen gibt. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist ein VPN und wie funktioniert es?

Die Abkürzung VPN steht für Virtual Private Network. Übersetzt also ein virtuelles privates Netzwerk. Das klingt erst einmal viel komplizierter als es eigentlich ist. 

Fangen wir mit dem Begriff virtuell an. Ein solches Netzwerk ist nicht physischer Natur. Bei dir Zuhause sind deine Geräte über ein Lan-Kabel oder das WLAN mit dem Router verbunden. Somit entsteht ein in sich geschlossenes Netzwerk.

Ein VPN ermöglicht es dir, dich in ein Netzwerk einzuklinken, obwohl du nicht “physisch” mit diesem verbunden bist. Somit erhältst du die IP-Adresse dieses Netzwerks. Surfst du nun im Internet, kann dabei nur die IP-Adresse des VPN-Servers zurückverfolgt werden, aber nicht deine echte IP-Adresse. 

Eine weitere Charakteristik des virtuellen privaten Netzwerkes ist, dass die Verbindung zwischen dir (dem VPN-Client) und dem VPN-Server verschlüsselt wird. Deshalb ist es nicht bloß ein virtuelles Netzwerk, sondern ein virtuelles privates Netzwerk. Das ist übrigens der grundlegende Unterschied zwischen einem VPN und einem Proxy.

Infografik Wie funktioniert ein Virtual Private Network?

Dieser Vorgang wird umgangssprachlich als Tunnel bezeichnet. Verschlüsselt und abhörsicher werden deine Daten durch das Internet geschickt. Sie werden am Eingang des Tunnels (dem VPN-Client) verschlüsselt und erst am Ausgang (beim VPN-Server) wieder entschlüsselt. 

Genau das macht VPNs so praktisch: Die verschlüsselten Tunnel können um die ganze Welt gehen. Egal, ob die Daten in andere Länder, auf andere Kontinente oder an einen Server im selben Land geschickt werden.

Bevor wir weiter in das Thema eintauchen, werden wir erst einmal ein paar Fachbegriffe aus dem Weg räumen… Nur damit wir sicher sein können, dass du verstehst was ich eigentlich meine, wenn ich einen der folgenden Ausdrücke verwende.

VPN-Client

Als VPN-Client bezeichnet man das Programm, das eine verschlüsselte Verbindung zum VPN-Server aufbaut. Ein VPN-Client kannst du auf deinem Computer, deinem mobilen Endgerät oder deinem Router installieren.

VPN-Protokoll

Du weißt nun bereits, dass ein VPN deine Daten durch einen verschlüsselten Tunnel schickt. VPN-Protokolle sind quasi das Material, aus dem die Wand des Tunnels besteht. Genauer gesagt ist ein Protokoll die Methode, mit welcher die Daten verschlüsselt werden. Welche verschiedene VPN-Protokolle es gibt und wie sich diese voneinander unterscheiden, erkläre ich dir weiter unten.

VPN-Server

Nun wissen wir, dass deine Daten mit einem VPN-Protokoll verschlüsselt werden und anschließend der VPN-Client diese durchs World Wide Web schickt. Aber wie werden die Daten dann wieder entschlüsselt?

Dafür ist der VPN-Server verantwortlich. Dieser ist sozusagen die erste Anlaufstelle des geschlossenen Netzwerks, mit dem du dich verbinden willst.

NordVPN Server-Auswahl
Beim VPN-Anbieter NordVPN kannst du auf einer übersichtlichen Karte den Standort deines VPN-Servers auswählen.

VPN-Dienste bieten ihren Nutzern oft eine große Auswahl verschiedener Server, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Verbindest du dich mit einem solchen Server, wird dein gesamter Internetverkehr über diesen umgeleitet und du übernimmst deshalb seine IP-Adresse.

VPN-Anbieter

Ein VPN-Anbieter (auch VPN-Service genannt) stellt dir sein privates Netzwerk zur Verfügung. In der Regel funktioniert das in Form eines Programms, das du auf deinem Computer, Smartphone oder Router installierst.

Sie sind vor allem für Privatanwender interessant, die mit Hilfe des Tunnelings ihren Internetverkehr verschlüsseln oder Geo-Restriktionen umgehen wollen. Es gibt sowohl kostenlose als auch bezahlte VPN-Anbieter, die ich dir weiter unten näher vorstelle.

Was ist der Unterschied zwischen einem VPN, einem Proxy und dem Tor-Netzwerk?

Es gibt verschiedene Wege und Techniken, deine IP-Adresse zu verschleiern und mehr Anonymität im Netz zu erlangen. Diese Möglichkeiten werden oft durcheinander gewürfelt. Deshalb erkläre ich dir nun kurz, was die einzelnen Methoden ausmacht und wie sie sich unterscheiden. Die wichtigsten fünf stelle ich dir im Folgenden vor.

Proxy-Server

Ein Proxy-Server dient als Mittelsmann für deine Internetverbindung. Er ist in dieser Hinsicht also mit einem VPN vergleichbar.

Rufst du ohne Proxy eine Website auf, wird eine Verbindung von deinem Endgerät zum Server hergestellt, auf dem die Website liegt. Wenn du einen Proxy verwendest, werden deine Daten zuerst zum Proxy-Server und anschließend vom Proxy-Server zum Server der Website geschickt.

Deshalb erhältst du, genau wie bei einem VPN auch, die IP-Adresse des Proxy-Servers, der als dein Stellvertreter fungiert. Deshalb stellen sich viele die Frage: Wo liegt dann überhaupt der Unterschied zu einem VPN?

Wo liegt dann überhaupt der Unterschied zu einem VPN?

Bei einem VPN ist die Verbindung von dir zum VPN-Server verschlüsselt – bei einem Proxy hingegen nicht. Eine VPN-Verbindung kannst du also mit einem blickdichten Tunnel vergleichen, während die Verbindung zu einem Proxy-Server eher einem Tunnel aus Glas ähnelt. 

Sowohl die Betreiber eines öffentlichen WLANs als auch dein Internetanbieter können bei einem Proxy also immer noch sehen, welche Internetseiten du aufrufst.

Unterschied zwischen VPN und Proxy

Tor Netzwerk

Auch ein Tor-Netzwerk wird von vielen Internetnutzern verwendet, um ihre Identität im Internet zu verschleiern. Das Tor-Netzwerk wird häufig als Zwiebel dargestellt, da es mehrere Schichten nutzt. 

Es gibt einen Eingangsknoten (Entry Node), an dem du das Netzwerk betrittst. Du verbindest dich verschlüsselt mit diesem Entry Node, der dann deine echte IP-Adresse kennt. Anschließend wirst du an den nächsten Tor-Knoten weitergeleitet. 

Dieser zweite Knoten sieht dann nur die IP-Adresse des ersten Knoten, mit dem du verbunden bist. Über den dritten Ausgangsknoten verlassen deine Daten das Netzwerk. Dabei sind sie allerdings unverschlüsselt.

Bei einem Tor-Netzwerk besteht somit die Gefahr, dass deine Daten gestohlen werden. Denn es sind nur die Verbindungen zwischen den einzelnen Knoten verschlüsselt, jedoch nur bis zum Endknoten. 

Wird dieser gehackt, wäre es Kriminellen möglich, sämtliche Daten zu stehlen. Tor-Netzwerke sind vor einigen Jahren in das Visier der staatlichen Überwachung geraten. Angeblich sind sogar die Hälfte aller Ausgangsknoten unter staatlicher Kontrolle.

Infografik Tor Netzwerk
Benutzt du das Tor-Netzwerk, werden deine Daten durch drei Knoten weitergeleitet.
© Electronic Frontier Foundation; Quelle: Wikipedia

Die verschiedenen Verschlüsselungs-Protokolle im Überblick

Damit ein VPN-Tunnel auch wirklich sicher ist und die Daten nicht von außen eingesehen, abgefangen oder manipuliert werden können, werden verschiedene Verschlüsselungs-Protokolle verwendet. 

OpenVPN

OpenVPN gilt dabei als sicherstes Protokoll und wird auch von den meisten VPN-Anbietern genutzt. Es nutzt verschlüsselte TLS/SSL-Verbindungen über OpenSSL. OpenVPN unterstützt außerdem eine Vielzahl an Betriebssystemen.

Layer Two Tunneling Protocol/IPSec (L2TP/IPSec)

Ein weiteres Verschlüsselungsprotokoll ist L2TP. Alleine verschlüsselt es noch keine Daten. Deshalb wird es als L2TP/IPSec genutzt, um eine Verschlüsselung deiner Daten zu ermöglichen. Dabei wird ein UDP-Port 500 verwendet, der nicht versteckt werden kann. Deshalb ist es leichter, dieses Protokoll zu blockieren.

Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP)

Zur Verschlüsselung gibt es auch das Point-to-Point Tunneling Protocol, kurz PPTP. Es ist zwar ein häufig verwendetes Protokoll, sollte aber um jeden Preis vermieden werden. Denn es verschlüsselt bei weitem nicht so zuverlässig wie andere Protokolle. 

Die Technik gibt es bereits seit Windows 95 und ist nicht mehr auf dem neuesten Stand der Zeit. PPTP an sich gilt nicht als unsicher, sondern der Anmeldevorgang über MS-CHAPv2. Diese Zugänge lassen sich mit geringem Aufwand knacken, weshalb du eine PPTP Verschlüsselung besser vermeiden solltest. 

Secure Socket Tunneling Protocol (SSTP)

Sicherer ist hingegen das Secure Socket Tunneling Protocol, kurz SSTP. Es wurde von Microsoft entwickelt und nutzt verschlüsseltes HTTP und den Port 443. Dadurch soll er auch Firewalls umgehen können, die VPNs häufig Probleme bereiten.

Zur Verschlüsselung wird außerdem IKEv2 genutzt. Dieses Internet Key Exchange Protocol Version 2 kommt für das Schlüsselmanagement in IPsec-basierten VPN zum Einsatz. Es ist vor allem für mobile Endgeräte eine gute Lösung. 

WireGuard

WireGuard ist ein ganz neues und experimentelles Protokoll. Es soll eine höhere Sicherheit und eine bessere Performance im Vergleich zu den bisherigen Sicherheitsprotokollen ermöglichen. Da es aber noch relativ neu ist, wird es noch nicht von vielen Anbietern genutzt.

Typische Einsatzzwecke für ein VPN

Den Begriff VPN hat bestimmt schon jeder gehört. Viele wissen aber gar nicht genau, was man mit einem VPN überhaupt machen kann und wofür es gut ist.

So viel sei vorab gesagt: Es gibt viele einige Einsatzzwecke, in denen ein VPN praktisch sein kann. Im Folgenden stelle ich dir die drei wichtigsten vor.

Infografik Einsatzzwecke für ein VPN

Zugriff aufs private oder berufliche Netzwerk

Ein VPN kann es dir ermöglichen, auch von Zuhause oder auf Reisen auf ein privates oder berufliches Netzwerk zuzugreifen. Ein klassischer Fall ist der Student, der auch auf die Server der Uni zugreifen kann, wenn er gerade mal nicht dort ist. So kann er beispielsweise auch von Zuhause aus in den Datenbanken seiner Hochschule recherchieren.

Oftmals braucht man ein VPN, um auch auf berufliche Netzwerke zugreifen zu können. Vor allem auf Geschäftsreisen, im Home Office oder bei dringenden Notfällen kann so auch gearbeitet werden, wenn der Mitarbeiter sich nicht im Büro befindet.

Infografik Mit einem VPN Zugriff auf's berufliche Netzwerk

Internet-Aktivität verschleiern & die eigene Privatsphäre schützen

Viele Internetnutzer surfen über ein VPN, um ihre Identität zu verschleiern. Ein VPN ist hierfür eine geeignete Anwendung, da die Kommunikation bis zum VPN-Server verschlüsselt ist und du mit der IP-Adresse des VPN-Servers unterwegs bist.

Ein VPN ist allerdings kein Allheilmittel und sollte nicht mit uneingeschränkter Anonymität gleichgesetzt werden. Mehr dazu erfährst du weiter unten.

Die verborgene IP-Adresse vermittelt vielen VPN-Nutzern ein fälschliches Gefühl von Anonymität. 

Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, dass Internetprovider nicht sehen, welche Seiten du aufrufst. Das ist ein großer Vorteil für deine Privatsphäre. In den USA hat Trump in 2017 beispielsweise ein Gesetz aufgehoben, dass es Internetanbietern verboten hat, die persönlichen Daten ihrer Nutzer für Werbung zu verkaufen.

Außerdem soll es Internetanbieter geben, die deine Verbindung drosseln, je nachdem welche Seite du aufrufst. Laut dieser Quelle soll die deutsche Telekom beispielsweise den Internetverkehr zu Amazon Prime oder YouTube gedrosselt haben.

Infografik Mit VPN Internetaktivitäten verschleiern

Geo-Restriktionen und -Zensuren umgehen

Wir sind es in Deutschland gewöhnt einen größtenteils freien Zugang zum Internet haben. Das ist aber bei weitem nicht in allen Ländern der Fall.

In einigen totalitären Staaten, wie China oder Russland, ist der Zugriff zum Internet stark eingeschränkt. Dienste wie Facebook, Google oder WhatsApp sind dort verboten.

Lena auf der chinesischen Mauer
Lena auf der chinesischen Mauer: Mit einem VPN hätten wir hier auf GoogleMaps, WhatsApp und Co. zugreifen können.

Ein VPN hilft dir dabei, diese Sperren zu umgehen. Denn auch die Regierung kann nicht einsehen, welche Webseiten du aufrufst. Und was sie nicht sehen, können sie auch nicht zensieren.

Was sie unter gewissem Aufwand jedoch herausfinden können ist, dass du überhaupt einen VPN benutzt. So ist es in China in den letzten Jahren mit einigen VPNs immer schwieriger geworden, eine verlässliche Verbindung aufzubauen.

Da du über ein VPN eine neue IP-Adresse erhältst, kannst du nicht nur deine IP-Adresse, sondern auch deinen Standort verschleiern. Das kann von Vorteil sein, wenn du Geo-Restriktionen umgehen möchtest.

Infografik Mit einem VPN Geo-Restriktionen umgehen

Nehmen wir das Beispiel Netflix. Das Angebot an Filmen und Serien variiert von Land zu Land. Laut unogs.com stehen dir beispielsweise in Deutschland rund 1.000 Filme weniger zur Verfügung als in den USA (Stand: März 2020). Selbst in der Schweiz gibt es ca. 280 Filme und 160 Serien mehr als bei uns. 

Das liegt daran, dass Netflix die Lizenzrechte für jedes Land einzeln erwerben muss. Und ohne diese Rechte dürfen sie den Film oder die Serie in der jeweiligen Region nicht ausstrahlen.

Indiana Jones ohne VPN
Ohne VPN: Weit und Breit keine Super von Indiana Jones bei Netflix.

Nutzt du aber ein VPN, umgehst du dieses Problem. Du kannst dich über ein VPN beispielsweise mit einem amerikanischen Server verbinden. Netflix nimmt dann an, dass du dich in den USA befindest. Folglich wird dir das amerikanische Netflix-Sortiment angezeigt und du kannst es uneingeschränkt nutzen.

Indiana Jones mit VPN
Mit VPN-Verbindung: Die Indiana Jones Filme erscheinen bei Netflix.

Sicherheit deiner VPN-Verbindung testen

Wenn du ein VPN nutzt, solltest du dem Anbieter zu 100 % vertrauen können. Es gibt viele Services, die einen großen Wert auf Sicherheit legen. Sie versprechen, die Daten ihrer Nutzer zu schützen und nicht zu speichern. Leider gibt es auch einige schwarze Schafe.

Wenn du überprüfen möchtest, ob dein VPN sicher ist oder deine Daten leakt, kannst du das testen. Deshalb habe ich mir drei Testmethoden genauer angeschaut, die die Sicherheit eines VPN-Anbieters auf den Prüfstand stellen. 

IP-Adressen-Test

Für viele Nutzer eines VPNs ist die Verschleierung der IP-Adresse ein wichtiger Faktor. Es gibt verschiedene Tools und Webseiten, mit deren Hilfe du genau das testen kannst, wie beispielsweise wieistmeineip.de, whatismyipaddress.com oder mit Hilfe der Kommandozeile.

Zuerst findest du deine echte IP-Adresse heraus. Anschließend aktivierst du dein VPN und führst den Test erneut durch. Jetzt sollte sich selbstverständlich deine IP-Adresse verändert haben.

IP-Adresse mit und ohne VPN
Links meine IP-Adresse ohne VPN; Rechts meine IP-Adresse mit VPN

Nur weil deine IP-Adresse bei einem “normalen” IP-Test durch die IP des VPNs ausgetauscht ist, bist du aber noch lange nicht in trockenen Tüchern. Es kann sein, dass deine IP-Adresse durch andere Technologien oder Protokolle trotzdem übertragen wird. Wie du das überprüfst, erkläre ich dir in den folgenden drei Kapiteln.

DNS-Test

Eine Gefahr lauert in den DNS-Abfragen. DNS ist die Abkürzung für ein Domain Name System, das dafür verantwortlich ist, die Domain (z.B. www.google.com) in eine IP-Adresse zu übersetzen. Manche VPNs verschlüsseln zwar den Datenverkehr, jedoch nicht die Kommunikation mit den DNS-Servern. Behörden oder deinem Anbieter ist es dann möglich, deinen Internetverkehr auf dich zurückzuführen.

Auch für DNS-Leaks gibt es Webseiten, die überprüfen, ob dein VPN deine DNS-Abfragen schützt. Ich habe mich an der Website dnsleaktest.com bedient. Wie du auf dem folgenden Screenshot erkennst, verwende ich standardmäßig die DNS-Server meines Internetanbieters Vodafon.

VPN DNS Test ohne VPN
DNS-Leak-Test ohne aktivierter VPN-Verbindung

Aktiviere ich mein VPN, ändern sich auch meine DNS-Server. Unter “Hostname” finden wir jetzt kein identisches Ergebnis aus dem ersten Screenshot. Das bedeutet, dass meine DNS-Abfragen ebenfalls von meinem VPN verschlüsselt werden.

DNS-Test mit VPN
DNS-Leak-Test mit aktivierter VPN-Verbindung

Torrent-IP-Test

Vorab möchte ich dich auf Folgendes hinweisen: Torrenting ist illegal, wenn du urheberrechtlich geschützte Inhalte darüber verbreitest oder herunterlädst. Ich möchte dich also auf keinen Fall zu einem Gesetzesbruch anstiften!

Möchtest du dennoch Torrents herunterladen, kann es Sinn machen vorab zu überprüfen, ob deine IP-Adresse auch bei P2P-Torrents verschleiert wird. Dafür kannst du beispielsweise die Website ipleak.net verwenden (Abschnitt “Torrent Address detection”). Wie du auf dem folgenden Screenshot erkennen kannst, wird ohne VPN meine tatsächliche IP-Adresse angezeigt.

Torrent-IP-Test ohne VPN

Nachdem ich mein VPN aktiviert habe, ist nur noch die IP meines VPN-Servers sichtbar. 

Torrent-IP-Test mit VPN

WebRTC-Test

Web Real-Time Communication (WebRTC) ist eine Sammlung von standardisierten Technologien, die es Browsern ermöglicht, direkt miteinander zu kommunizieren. WebRTC ist eine vergleichsweise neue Technologie, die deshalb oft übersehen wird.

Wie du auf dem folgenden Screenshot sehen kannst, habe ich einen WebRTC-Leak-Test mit browserleaks.com durchgeführt. Ohne ein VPN wird meine IP-Adresse übertragen.

WebRTC-Test ohne VPN
WebRTC-Leak-Test ohne aktivierter VPN-Verbindung

Für das nachfolgende Bildschirmfoto, habe ich ein VPN aktiviert. Hier siehst du, dass sich meine öffentliche IP-Adresse (“Public IP Address”) jetzt auf 45.41.134.20 abgeändert hat – die IP-Adresse des VPN-Servers.

WebRTC-Test mit VPN
WebRTC-Leak-Test mit aktivierter VPN-Verbindung

Wenn einer der vorgestellten Tests bei dir kein positives Ergebnis hervorgerufen hat, solltest du dich sofort mit dem Anbieter kurzschließen. Ein ordentliches VPN sollte sowohl den IP-Adressen-Test, den DNS-Test, den Torrent-IP-Test als auch WebRTC-Test mit den Standard-Einstellungen überstehen.

Bist du ein Netzwerk-Nerd und möchtest deinen VPN auf weitere Leaks prüfen? Dann empfehle ich dir dieses Github-Projekt. Dort hat der Anbieter ExpressVPN weitere interessante Techniken gesammelt, mit denen du dein VPN auf mögliche Leaks testen kannst.

VPN-Anbieter für Privatanwender

Wenn du noch nie ein VPN genutzt hast, solltest du dich meiner Erfahrung nach relativ schnell mit der Bedienung vertraut machen können. Natürlich hat jeder Anbieter seine eigenen Funktionen und Benutzeroberflächen, aber ich bin zuversichtlich, dass du auch als Einsteiger schnell damit zurecht kommst. 

Was sind wichtige Faktoren?

Wenn du ein VPN nutzen möchtest, gibt es eine Reihe wichtiger Faktoren, auf die du achten solltest. Am wichtigsten ist natürlich, dass das VPN deine IP-Adresse zuverlässig verbirgt. 

Da sich das vorab nur schwer testen lässt, empfehle ich dir, dich gründlich über den Anbieter zu informieren, bevor du ein Abo abschließt. Wenn du dir unsicher bist, helfen dir meine Favoriten aus dem nächsten Kapitel vielleicht weiter. Hast du bereits ein Abo, kann es nicht schaden, zu überprüfen, ob das VPN deine IP-Adresse tatsächlich verbirgt. Wie das geht, habe ich dir bereits weiter oben erklärt.

Infografik Wichtige Faktoren bei der Wahl eines VPN-Anbieters

OpenVPN

Ein weiterer wichtiger Faktor auf den du achtest solltest, ist das verwendete Protokoll. Auch hier hilft es, wenn du dich vorab gründlich informierst. Die meisten Anbieter teilen dir auf ihrer Webseite mit, wie sie deine Daten schützen. Achte darauf, ob das Protokoll OpenVPN genutzt wird. Dieses gilt als besonders sicher.

Keine Logs

Damit du wirklich anonym surfen kannst, solltest du dich für einen Anbieter entscheiden, der keine Logs speichert. Log-Files sind Protokolldaten, die bei jedem VPN zum Einsatz kommen. Es ist technisch nämlich gar nicht möglich, auf sie zu verzichten. 

Diese Logs werden bei manchen Anbieters sofort gelöscht, andere speichern sie. Dabei wird zwischen Benutzungs-Logs, die private Informationen wie deinen Verlauf oder deine Downloads speichern, und Connection-Logs, die aufzeichnen wann und wie lange du das VPN genutzt hast, unterschieden. 

Versuche vorab herauszufinden, ob ein Anbieter sie löscht. Werden sie gespeichert, solltest du dich für einen anderen Dienst entscheiden.

Mit mehreren Geräten nutzbar

Falls du den VPN auf mehreren Geräten nutzen oder mit einem Freund teilen möchtest, solltest du dich für einen Anbieter entscheiden, den du auf mehreren Geräten gleichzeitig verwenden kannst. 

Anonyme Zahlungsweise

Willst du ein kostenpflichtiges VPN nutzen, musst du es natürlich auch bezahlen. Ist dir wichtig, dass deine Identität über die Bezahlinformation nicht zurückverfolgt werden kann? Dann solltest du darauf achten, dass der Anbieter deiner Wahl eine anonyme Bezahlung, wie beispielsweise Bitcoin, anbietet.

Weitere Faktoren

Einen guten VPN erkennst du außerdem an folgenden Faktoren:

  • Er bietet dir eine schnelle Verbindung.
  • Hohe Anzahl an Servern.
  • Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
  • Es werden viele Betriebssysteme unterstützt.
  • Er hat einen automatischen Kill-Switch.

Ich würde dir empfehlen, dich vorab gut über den Anbieter deiner Wahl zu informieren. Wer auf seiner Webseite alle wichtigen Informationen transparent und glaubwürdig darlegt, macht auf mich persönlich einen vertrauenswürdigen Eindruck.

Bezahlt oder kostenlos?

VPNs gibt es sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos. Wenn du erstmal testen möchtest, ob ein VPN etwas für dich ist, kann ich dir die kostenlosen Probeabos von VPN-Anbietern empfehlen. Bei vielen eigentlich kostenpflichtigen Anbietern gibt es die Möglichkeit, ohne einen Grund innerhalb von 30 oder 45 Tagen sein Geld zurückzubekommen.

Mit komplett kostenlosen VPNs lässt sich meiner Erfahrung nach das Geoblocking von Streaming-Diensten in der Regel nicht umgehen. Das liegt daran, dass Gratis-VPN-Anbieter zum Einsparen von Kosten weniger Server anbieten, die somit leichter von Netflix “entdeckt” werden können. 

Häufig gibt es außerdem eine geringere Auswahl an Server-Standorten und ein Datenlimit bei kostenlosen VPNs. Das ist oftmals so niedrig, dass es sich nur zum Surfen lohnt und du damit kein Spaß beim Serien streamen, Dateien herunterladen oder Ähnlichem hast.

ZDF im Ausland am Strand mit VPN
Wenig Datenvolumen und geringe Server-Auswahl: Zum Umgehen des Geoblockings von Streaming-Anbietern eignen sich kostenlose VPNs oftmals nicht.

Ich bin bei meinen Recherchen zu kostenlosen VPNs außerdem immer wieder darauf gestoßen, dass diese es mit der Datensicherheit ihrer Kunden nicht so genau nehmen. Laut dieser Quelle sollen einige Anbieter, wie beispielsweise Hola, Betternet oder Opera VPN, deine Daten an Dritte verkaufen. 

Bezahlte VPNs haben den offensichtlichen Nachteil, dass sie Geld kosten. Du musst mit monatlichen Kosten von rund 10 € rechnen. Die meisten Anbieter bieten dir die Möglichkeit ein Abonnement über ein oder mehrere Jahre abzuschließen. Cyberghost bekommst du so beispielsweise schon für 2,60 Euro pro Monat.

Wenn du das VPN häufig nutzen möchtest, ist das mit Sicherheit in Ordnung. Wenn du aber nur Gelegenheitsnutzer bist, sind 10 € monatlich ziemlich viel Geld. Deshalb fragst du dich vielleicht: Tut es ein kostenloser VPN nicht auch?

Tut es ein kostenloser VPN nicht auch?

Bevor ich dir meine favorisierten kostenlosen VPN-Anbieter zeige, hier noch ein kurzes Beispiel für einen Service der schon des öfteren negative Schlagzeilen geschrieben hat.

Das Negativ-Beispiel: HOLA

Wie ich bereits oben geschrieben habe, empfehle ich dir von den meisten kostenlosen Anbietern die Finger zu lassen. HOLA war beispielsweise für lange Zeit uneingeschränkt kostenlos nutzbar. Als Gegenleistung dafür, basiert das VPN jedoch auf einem sogenannten Peer-to-Peer-Netzwerk. Das bedeutet, dass das System nicht auf einigen wenigen VPN-Servern basiert. Stattdessen fungiert jeder Teilnehmer als VPN-Server für einen anderen Teilnehmer.

Somit warst du zwar mit einer fremden IP unterwegs, hast aber gleichzeitig einem anderen Nutzer deine IP-Adresse zur Verfügung gestellt. Mit dieser konnte er dann in deinem Namen jegliches Schindluder betreiben… Also das genaue Gegenteil von mehr Sicherheit und Anonymität im Internet.

Die besten kostenlosen VPN-Anbieter

Der beste Kompromiss für alle Sparfüchse sind aus meiner Sicht bezahlte VPN-Anbieter, die ebenfalls eine kostenlose Variante anbieten.

Diese sind zwar abgespeckt (beschränktes Datenvolumen und limitierte Server-Standorte), lassen sich aber für viele Einsatzzwecke trotzdem sehr gut nutzen. Hier sind meine sechs Favoriten:

  1. ProtonVPN (unlimitiertes Datenvolumen // 3 Länder)
  2. Windscribe (10 GB Datenvolumen monatlich// 10 Server-Standorte)
  3. Hotspot Shield (500 MB Datenvolumen täglich // 1 Server-Standort)
  4. Hide.me (2GB monatliches Datenvolumen // 5 Server-Standorte)
  5. Tunnelbear (500 MB monatliches Datenvolumen)
  6. trust.zone (1 GB Datenvolumen // Max. 3 Tage)

Wenn du nicht auf schnelle Übertragungsraten oder eine IP-Adresse aus einem bestimmten Land angewiesen bist, ist der Tor-Browser eine interessante Alternative für dich. Durch diesen hast du Zugriff auf das sogenannte Tor-Netzwerk, dessen Funktionalität als sehr sicher und anonym gilt. Aufgrund seines Aufbaus, eignet sich das Tor-Netzwerk allerdings eher suboptimal zum Streamen von Videos oder Downloaden von großen Dateien.

Mehr darüber erfahren, kannst du diesem Beitrag von Sonntagmorgen.com.

Tor-Browser Infografik von Sonntagmorgen.com
Quelle: www.sonntagmorgen.com/tor-browser/

Bezahlte VPN-Anbieter: Meine Favoriten

Es ist sicher kein Geheimnis, dass ich mich schon länger mit dem Thema VPNs beschäftige und inzwischen auch meine Favoriten habe. Je mehr ich zu den einzelnen Anbietern recherchiert habe, je einfacher war es für mich, drei Favoriten festzulegen.

ExpressVPN

Auf dem ersten Platz in meinem Ranking liegt ExpressVPN. Der Anbieter ist mein Favorit, da mich die Funktionen in meinen zahlreichen Tests absolut überzeugt haben.

Als erstes ist mir die simple Bedienung aufgefallen. Alles ist klar strukturiert und man findet sich leicht zurecht – auch als Einsteiger. Hinzu kommt, dass ExpressVPN Server in 94 Ländern hat. Das sind im Vergleich zu anderen Diensten wirklich viele. Außerdem ist es praktisch für das Umgehen von Geo-Restriktionen.

ExpressVPN Screenshot Windows-Anwendung
Ein Button zum Herstellen der Verbindung – einfacher könnte die Benutzeroberfläche nicht sein

ExpressVPN bietet seinen Nutzern schnelle Übertragungsraten. Möchtest du das VPN nutzen, um Videos zu streamen, ist das wirklich von Vorteil. Es kommt zu keinen längeren Ladezeiten oder Bildaussetzern. Der Dienst gilt außerdem als sehr sicher. Mir persönlich ist das online total wichtig, da ich nicht möchte, dass meine Daten oder gar meine Identität gestohlen werden. 

Was das Umgehen von Geoblocking betrifft, habe ich mit ExpressVPN nur gute Erfahrungen gemacht. In meinen Tests konnte der Anbieter das Geoblocking zuverlässig umgehen. Bei Netflix kam es zum Beispiel auch nicht zu nervigen Fehlermeldungen oder Abbrüchen.

Wie ich weiter oben schon angekündigt habe, bieten kostenpflichtige Dienste kostenlose Testphasen an. Bei ExpressVPN kannst du den Dienst mit einer 30 Tage Geld-zurück-Garantie testen. Probier es aus und schaue, ob dich der Dienst genauso begeistert wie mich.

ExpressVPN hat für mich nur einen einzigen Nachteil: der Preis. Mit 8,32 Dollar pro Monat für das Jahresabo ist der Dienst vergleichsweise teuer. Mir ist es das aber Wert, da ich weiß, wie gut und zuverlässig er ist.

NordVPN

Auf den zweiten Platz in meiner Bestenliste hat es NordVPN geschafft. Der Dienst konnte mich mit einer guten Benutzeroberfläche überzeugen. Die Bedienung ist intuitiv und sollte auch für Einsteiger gut zu handeln sein. 

Hinzu kommt, dass NordVPN Geoblocking meiner Erfahrung nach meistens zuverlässig umgeht. In meinen Tests erschienen keine Fehlermeldungen und es gab auch keine Verbindungsabbrüche. 

NordVPN Screenshot Einstellungen
Die Einstellungen sind übersichtlich, bieten dir aber trotzdem einige Optionen

Der Anbieter sitzt auf Panama. Das hat den Vorteil, dass NordVPN die Daten seiner Nutzer nicht speichern muss, da in Panama andere Gesetze gelten. Gerade bei der Nutzung eines VPNs ist das natürlich sehr praktisch. Ich war außerdem begeistert, dass das 3 Jahres Abo von NordVPN sehr günstig ist. Wenn du planst, deinen VPN länger zu nutzen, ist das sicher eine gute Sache. 

Auch bei NordVPN hast du die Möglichkeit, den Dienst mit einer 30 Tage Geld-zurück-Garantie zu testen. 

Ich habe bei meinen Tests zwei Nachteile von NordVPN ausmachen können. Das war zum einen die verwirrende Server-Auswahl. Das ist besonders schade, da bei einem VPN ja das wichtigste ist, dass du dich problemlos mit einem Server verbinden kannst. 

CyberGhost

CyberGhost ist mein dritter Favorit, den ich dir vorstellen möchte. Ich finde, der Dienst hat ein wirklich schönes Benutzerinterface. Für mich war die Nutzung in meinen Tests immer angenehm und intuitiv. Gerade für Einsteiger ist das ein großer Vorteil.

Der Dienst wurde in Deutschland entwickelt und hat einen automatischen Kill-Switch. Bricht die Verbindung zwischen deinem Endgerät und dem Server ab, über den du mit einem VPN verbunden bist, wird dein Gerät wieder auf deine echte IP-Adresse zurückgesetzt. Und das willst du ja mit einem VPN verhindern.

Sobald die Verbindung zu dem VPN-Server abbricht, wird über den Kill-Switch, der passenderweise auch Notschalter genannt wird, deine Verbindung zum Internet getrennt. Das soll dich davor schützen, dass du unbemerkt unter deiner echten IP-Adresse surfst. Eine wirklich praktische Funktion.

CyberGhost Screenshot Killswitch
Der automatische Killswitch blockiert den Internetverkehr, falls die Verbindung zum VPN-Server abbricht

Mir ist sonst noch aufgefallen, dass CyberGhost vergleichsweise preiswert ist und sogar eine 45 tägige Geld-zurück-Garantie bietet. Wer kein großes Budget für einen VPN hat, sollte sich das Angebot von CyberGhost genauer anschauen.

Bei meinen Tests sind mir aber auch ein paar Nachteile des Anbieters aufgefallen. So toll ein automatischer Kill-Switch auch ist: Bei CyberGhost kannst du ihn nicht kontrollieren. Das macht die Nutzung manchmal echt anstrengend, da bei jedem Verbindungsabbruch auch die Verbindung zum Internet getrennt wird.

Außerdem konnte der Dienst das Geoblocking in meinen Tests nicht immer umgehen. Den Support habe ich auch nur als mäßig empfunden.

Oft gestellte Fragen

Nun habe ich dir bereits eine ganze Menge über VPNs erklärt. Abschließend möchte ich einige wichtige Fragen klären, die häufig rund um die virtuellen privaten Netzwerke gestellt werden und dir vielleicht auch schon in den Sinn gekommen sind.

VPN = Anonymes und sicheres Surfen?

Ein VPN wird häufig mit anonymem und sicherem Surfen verbunden. Unter dem Tarnmantel eines VPNs kann man online tun und lassen, was man möchte – denken zumindest einige Internetnutzer.

Ich stehe dieser Annahme kritisch gegenüber. Natürlich gibt es gute und vertrauenswürdige VPNs, wie du im vorherigen Kapitel von mir erfahren hast. Sie verbergen deine echte IP-Adresse zuverlässig – so weit so gut. Deine IP-Adresse ist aber nur eine von vielen Faktoren, wenn es um deine digitale Privatsphäre geht.

Infografik Warum garantiert ein VPN keine Anonymität?

Cookies

Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die eine Website auf deinem Rechner abgespeichert. Ursprünglich hatten Cookies den Zweck, dir ein bequemeres Surfen zu ermöglichen. Beispielsweise, damit du auf einer Website einloggt bleibst oder damit bei einem Online-Shop dein Warenkorb gespeichert wird.

Heutzutage sind Cookies allerdings die meistverbreiteste Form um dich plattformübergreifend zu tracken. Besuchst du beispielsweise eine werbeüberladene Seite, wie bild.de, werden im Hintergrund unzählige Cookies geladen. Wie du dir wahrscheinlich vorstellen kannst, dienen diese größtenteils nicht um dein Nutzererlebnis zu verbessern, sondern um dir personalisierte Werbung zu zeigen und um dich zu tracken.

Cookies bei Bild.de
Beim Besuchen von bild.de, speicherte die Website 127 Cookies auf meinem Rechner ab. (Stand: März 2020)

Das wahrscheinlich meist verbreitete Tracking-Cookie ist das Facebook-Pixel. Laut Facebook’s eigener Aussage verwendeten in 2018 rund 2,2 Millionen Websites das Facebook Pixel. Besuchst du also beispielsweise bild.de (und blockierst keine Cookies), speichert die Website mit einer großen Wahrscheinlichkeit das Facebook Pixel als Cookie ab.

Besuchst du anschließend Facebook, kann diese Information ausgelesen werden und Facebook ist es so möglich dich zu identifizieren und dir noch relevantere Werbung zu zeigen. Deshalb fragst du dich vielleicht: Kann ich Cookies nicht einfach blockieren?

Kann ich Cookies nicht einfach blockieren?

Cookies komplett zu deaktivieren würde dein Surfverhalten sehr stark einschränken, da du beispielsweise Websites mit einer Log-In-Funktion nicht mehr praktikabel benutzen kannst. Durch das Blockieren von Drittanbieter-Cookies kannst du das Tracking eindämmen und musst bei den meisten Websites nicht auf essentielle Funktionen verzichten.

Mozilla Firefox macht es dir sehr einfach: Ich empfehle dir dafür die Rubrik Datenschutz & Sicherheit in den Einstellungen aufzusuchen und dort die folgenden Optionen auszuwählen.

Cookie-Einstellungen bei Mozilla Firefox
Für mehr Anonymität und Privatsphäre empfehle ich dir bei Mozilla Firefox diese Einstellungen

Das Browser-Fingerprinting

Über das Browser-Fingerprinting können angeblich 90 % aller Internetnutzer zurückverfolgt werden. Das ist möglich indem eine Website Informationen, wie Betriebssystem, Zeitzone, Browser-Version oder Bildschirmauflösung ausliest.

Browser Fingerprint Beispiel bei amiunique.org
Auf amiunique.org kannst du herausfinden, welche Daten eine Website potentiell von dir erhalten kann, sobald du sie besuchst – egal ob mit oder ohne VPN, Tor oder Proxy.

Das Browser-Fingerprinting geschieht zwar häufig, um dich mit personalisierter Werbung zu erreichen, kann aber auch als richtige Verfolgung durch Behörden geschehen. Es funktioniert so: Während du eine Webseite öffnest, werden Daten zur Konfiguration deines Browsers ausgetauscht.

Beim passiven Fingerprinting sind das Informationen, die von deinem Computer automatisch an den Server der Webseite übermittelt werden. Das ist beispielsweise die Information, welchen Browser du nutzt.

Beim aktiven Fingerprinting werden Daten ausgetauscht, die durch JavaScript oder Flash ausgelesen werden können. Das sind dann beispielsweise Informationen zu deinem Betriebssystem, deiner Zeitzone oder der Fenstergröße. 

Diese Informationen können wie ein Puzzle zusammengesetzt werden, um einen Nutzer zu identifizieren. Es gibt aber ein paar Wege, mit denen du dich davor schützen kannst.

Dafür würde ich dir zuerst empfehlen, ein privates Fenster zu nutzen, also den Inkognito-Modus zu aktivieren. Dieser wird von Browser zu Browser unterschiedlich aktiviert. Meistens ist das aber eine Sache von Sekunden. Hast du den privaten Modus aktiviert, werden weder dein Verlauf, noch Cookies oder Suchanfragen gespeichert. 

Privates Fenster öffnen in Mozilla Firefox
Die Verwendung des Inkognito-Modus ist ein Schritt in die richtige Richtung, garantiert dir jedoch keine 100 prozentige Anonymität.

Du kannst deine Anonymität dann noch mit einigen PlugIns erhöhen. Mit Ublock Origin schützt du dich gegen Werbung und Tracking. Cookie AutoDelete sorgt dafür, dass deine Cookies sofort gelöscht und nicht gespeichert werden. NoScript blockiert aktive Inhalte auf Webseiten. 

Log-Files

Zurück zu den VPNs. Auch wenn ein Anbieter verspricht deine Log-Files nicht zu speichern – wer sagt dir, dass er es nicht trotzdem tut? Fast alle VPN-Anbieter garantieren dir eine “No-Logs-Policie”, aber es gibt sehr gute Hinweise dafür, dass einige Kandidaten im Hinblick auf diesen Punkt lügen. Beispielsweise kam es bereits bei PureVPN, IPVanish, Hide My Ass oder EarthVPN zu Vorfällen, bei denen die Anbieter Nutzerdaten an Behörden herausgegeben haben.

Screenshot VPN-Anbieter keine Logs
Alle namenhaften VPN-Anbieter werben damit, keine Logs zu speichern

Im Gegensatz dazu gibt es VPN-Anbieter, wie ExpressVPN, NordVPN oder Perfect Privacy, die von einem unabhängigen Anbieter geprüft wurden. ExpressVPN lies sich beispielsweise sowohl von Cure53 als auch von PwC testen. 

In 2017 verschaffte sich die türkische Regierung Zugriff zu den Servern von ExpressVPN, um auf die Daten eines Angeklagten zuzugreifen. Dabei fanden die Behörden jedoch keine Logs oder andere personenbezogenen Daten, die ihnen weitergeholfen hatten.

Standort-Tracking per GPS

Ein weiterer offensichtlicher Schwachpunkt ist die GPS-Funktion deines Handys. Wenn du diese aktiviert lässt und mit dem Internet verbunden bist, sendet dein Smartphone wahrscheinlich alle paar Sekunden deinen exakten Standort an Google, Apple oder eine andere Datenkrake.

Android Smartphone Standort GPS Tracking
Bei all den Datenschutz-Tricks solltest du nicht vergessen, dass die meisten Smartphones standardmäßig deinen Standort tracken

Hat die Verwendung eines VPNs auch Nachteile?

Einige lieben VPNs, andere verteufeln sie. Ich bin der Meinung, dass sie ihre Vor- und Nachteile haben. Wie genau du von einem virtuellen privaten Netzwerk profitierst, habe ich dir bereits erklärt. In diesem Kapitel zeige ich dir, welche negativen Seiten die Verwendung eines VPN-Anbieter hat.

Infografik Welche Nachteile hat ein VPN-Dienst?

Du musst dem VPN-Service vertrauen

Im Endeffekt läuft es trotzdem darauf hinaus, dass du einem VPN-Anbieter vertrauen musst, da er in gewisser Weise eine undurchsichtige Box ist, die man nie zu 100 Prozent kontrollieren kann.

Manche VPN-Kritiker vertreten sogar die Meinung, dass lieber die Regierung und die Internetanbieter ihre Internetaktivität verfolgen sollen als ein privates Unternehmen.

Verdacht bei Behörden

Wenn du ein VPN nutzt, das deine Daten zuverlässig verschlüsselt, ist das erstmal eine gute Sache. So kann niemand deinen Verlauf und deine Internetaktivitäten nachvollziehen. Was dein Internetanbieter und somit die Regierung allerdings sehen können, ist, dass du einen VPN verwendest. 

Angeblich stufen manche Geheimdienste und Behörden die Nutzung eines VPNs bereits als verdächtig ein. Ich konnte keine Hinweise darauf finden, dass es deshalb zu einer Überwachung oder Ähnlichem kam, aber schön ist das trotzdem nicht. 

Somit kann es also sein, dass du durch die Verwendung eines VPNs erst recht getrackt wirst. Diese Hypothese halte ich aber für sehr weit hergeholt. So lange du kein Schwerverbrecher bist, kann ich mir nicht vorstellen, dass dich der BND manuell überwacht, nur weil du einen VPN verwendest.

Geschwindigkeitseinbußen

Oft wird bei VPNs bemängelt, dass sowohl die Download- als auch die Upload-Geschwindigkeit langsamer wird. Das ist in gewisser Weise auch klar, da deine Daten umgeleitet werden.

Auch der Ping-Wert leidet unter der Nutzung eines VPNs. Je niedriger er ist, je langsamer ist die Antwortzeit deiner Internetverbindung. Das ist vor allem für Echtzeit-Online Games ein großer Nachteil. Du solltest dir vorher gut überlegen, ob du dafür ein VPN brauchst. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Geschwindigkeitseinbußen bei guten VPNs zu vernachlässigen ist. 

Die Frage, ob ein VPN legal ist, wird häufig heiß diskutiert und bringt meistens kein eindeutiges Ergebnis hervor. Ich versuche, dir das Thema so gut ich kann zu erklären – bedenke aber, dass ich kein Anwalt bin.

Die Verwendung eines VPNs an sich ist legal. In Deutschland begehst du keinen Gesetzesbruch, nur weil du einen VPN-Client herunterlädst und auf einem PC oder mobilen Endgerät installierst. Das heißt aber natürlich nicht, dass du mit einem VPN machen kannst, was du willst.

Lena freut sich: Das benutzen eines VPNs ist in Thailand (wie in den meisten anderen Ländern) vollkommen legal.

Viele Leute nutzen ein VPN, um sich mit den Servern der Uni oder der Arbeit zu verbinden. Daran ist natürlich nichts illegal. Andere verwenden ein VPN, um anonym im Internet zu surfen. Auch daran ist erst einmal alles rechtmäßig.

Beim Umgehen des Geoblockings befindet man sich in einer rechtlichen Grauzone. Meine Recherchen haben ergeben, dass es kein Gesetz gibt, dass das Austricksen des Geoblockings verbietet. Allerdings untersagen Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Video in ihren AGB die Nutzung von VPNs. Du brichst also kein Gesetz, sondern begehst einen Vertragsbruch. 

Eindeutiger sieht es aus, wenn du online eine Straftat begehst, diese aber mit einem VPN verschleiern möchtest. Die Tat an sich bleibt natürlich illegal – daran ändert ein VPN überhaupt nichts.

Halten wir fest, dass die Nutzung, oder besser gesagt der Besitz, eines VPNs in Deutschland legal ist. In anderen Ländern sieht das allerdings ganz anders aus. Laut einem Report von Cloudwards.net, sind VPN-Dienste in 17 Ländern verboten. Dazu gehören zum Beispiel China, Nordkorea oder auch der Irak.

Hier werden VPNs dafür genutzt, die Zensur der Regierung zu umgehen. Da sie das natürlich verhindern wollen, ist die Nutzung eines VPNs dort strengstens untersagt. Wenn du ein VPN auf Reisen nutzt, solltest du dich vorab also unbedingt informieren, in welchen Ländern sie illegal sind. 

Das Beispiel China

Schauen wir uns einmal das Beispiel China an. Hier herrscht eine starke Zensur, von der auch Google betroffen ist. Um diese zu umgehen, wäre ein VPN natürlich eine gute Alternative.

Ein Mann aus China wurde beispielsweise festgenommen, weil er ein VPN Netzwerk betrieben hat. Er wurde dafür zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Privatpersonen, die einen VPN nutzen, müssen mit hohen Geldstrafen rechnen. Beispielsweise musste ein Mann rund 164 Dollar Strafe wegen der Verwendung eines VPNs zahlen. Laut greatfire.org sind 166 der 1.000 weltweit meistbesuchten Websites in China blockiert.

Google per VPN benutzen? In China ist das leider nicht legal!

Das Problem ist, dass die Behörden und Regierungen zwar nicht einsehen können, welche Webseiten du aufrufst oder welche Dateien du herunterlädst. Was sie jedoch potentiell sehen können, ist, dass du ein VPN verwendest. Und da das in einigen Ländern unter Strafe steht, ist es für die Regierungen gar nicht mal so schwer, die Leute bei der Nutzung eines VPNs zu erwischen.

Du siehst: Es kann nicht pauschal gesagt werden, ob VPNs illegal sind oder nicht. Bevor du die Nutzung beginnst, solltest du überprüfen, wie die Gesetze an deinem aktuellen Standort sind. Denn es ist nicht wichtig, wohin du mit dem VPN kommunizierst, sondern in welchem Land du ihn nutzt.

Und behalte immer im Hinterkopf, dass illegale Handlungen im Netz wie das Herunterladen von Raubkopien eine Straftat sind – egal, ob du ein VPN nutzt oder nicht. 

Sind VPNs kostenlos?

Es gibt sowohl komplett kostenlose als auch bezahlte VPN-Anbieter. Viele der Letzteren bieten dir außerdem eine kostenlose Version an, bei der du jedoch einige Abstriche in Kauf nehmen musst. Die darauf zurückzuführende Technologie der virtuellen privaten Netzwerke kostet natürlich erst einmal nichts. Deshalb könntest du dir theoretisch auch einen eigenen VPN aufsetzt, indem du kostenlose Open-Source-Software, wie OpenVPN, verwendest. 

Wenn du nach einem kostenlosen oder kostenpflichtigen VPN suchst, wirst du schnell feststellen, dass es sie wie Sand am Meer gibt. Für einen kostenpflichtigen VPN, der wirklich gut funktioniert, musst du im Schnitt 5 bis 10 € im Monat ausgeben. 

Willst du ein kostenloses VPN nutzen möchtest, musst du aber mit einigen Abstrichen rechnen. Welche das sind und welche Gratis-Dienste ich dir trotzdem empfehlen kann, habe ich bereits weiter oben erklärt.

Auf welchen Geräten kann ein VPN benutzt werden?

Wie du bereits erfahren hast, kann ein VPN in vielen verschiedenen Situationen hilfreich sein. Die meisten Anbieter bieten die VPN-Clients, die du auf den folgenden Geräten verwenden kannst:

  • Computer & Laptops (Windows, MacOS & Linux)
  • Smartphone & Tablets (iOS & Android)
Laptop am Strand Netflix mit VPN
Einen VPN kannst du nicht nur am Computer verwenden

Eine besonders praktische Möglichkeit ist die Installation des VPNs direkt auf deinem Router installieren. Alle Geräte, die dann über den Router mit dem Internet verbunden sind, sind gleichzeitig auch mit dem VPN verbunden. So sparst du es dir, es auf all deinen Geräten zu installieren. Zumindest solange du zuhause bist und deinen Router nutzt, ist das eine wirklich gute Sache.

Einige VPN-Anbieter bieten dir außerdem VPN-Clients für zahlreiche weitere Plattformen. Das sind beispielsweise:

  • Browser-Erweiterungen (Google Chrome & Mozilla Firefox)
  • Chromebook
  • Kindle Fire
  • Spielekonsolen (Playstation, Xbox & Nintendo Switch)
  • Smart TVs

Fazit: Lohnt sich ein VPN für Privatanwender?

Du siehst: Das VPN ist wirklich umfangreich. Obwohl ich mich schon wirklich lange damit beschäftige, erfahre auch ich immer noch Neues! Ich hoffe, mein Artikel konnte dir einen guten Überblick verschaffen. Hier gebe ich dir nochmal die drei wichtigsten Punkte mit auf den Weg:

Was ist ein VPN?

Die Abkürzung VPN steht für Virtual Private Network (auf Deutsch: virtuelles privates Netzwerk). Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du dich über einen solchen Dienst mit einem privaten Netzwerk verbinden, indem deine Daten geschützt übermittelt werden.

Welche Vorteile hat ein VPN?

Im beruflichen Umfeld ermöglicht dir ein VPN eine sichere Verbindung zum Unternehmensnetzwerk aufzubauen. Für den privaten Gebrauch bietet dir ein VPN-Anbieter zwei Vorteile: Die Verbindung zum VPN-Server ist verschlüsselt, wodurch dein Internetanbieter oder die betreiber von öffentlichen WLAN-Hotspots nicht deinen Datenverkehr mitlesen können.

Außerdem erhältst du die IP-Adresse des VPN-Servers. Das ist beispielsweise praktisch um in China auf Google zuzugreifen oder um Geo-Restriktionen von Streaming-Diensten zu umgehen. Auch auf Reisen kannst du mit einem VPN auf das gewohnte Netflix-Sortiment zugreifen. Oder du drehst das Spiel um und schaust von Deutschland aus das amerikanische Sortiment. 

Welche Nachteile hat ein VPN?

Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass ein Privatunternehmen an deine Daten kommt. Auch wenn die meisten VPN-Anbieter versprechen keine Logs zu speichern, können sie potentiell einsehen, wo du dich im World Wide Web herumtreibst.

Außerdem bist du deine Privatsphäre nicht gleich geschützt, nur weil du einen VPN benutzt. Wie ich dir erklärt habe, kannst du dank Browser-Fingerprinting, Cookies und weiteren Faktoren trotzdem getrackt werden, obwohl ein VPN deine IP-Adresse verbirgt. Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Internetnutzer Google, YouTube, Facebook und Co. mit einem Account verwenden, der ebenfalls zahlreiche Daten über dich speichert.

Hast du noch Fragen zu den virtuellen privaten Netzwerken? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel 🙂

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2 Kommentare zu „Alles was du über VPNs wissen musst – einfach erklärt“

  1. ein sehr Interessantes Thema und sehr Umfangreich. VPN auf dem Handy ? VPN in Firetv-Stick ?
    VPN auf dem PC ? Anleitungen gibt es viele. Auch neue Router unterstützen VPN.

    Vielleicht macht ihr mal ein Tutorial über das eine oder andere 😉

    1. Hey Hari,
      danke für dein Interesse! In Zukunft wollen wir uns auf jeden Fall etwas mehr mit VPNs beschäftigen und zum Beispiel auch solche Themen mit rein nehmen.
      Liebe Grüße
      Alex
      P.S.: Danke, dass du uns auf deiner Seite promotest!

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