Netflix mit dem Avast Secureline VPN: Umgeht es die Sperre 2021?

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*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Wenn du wie ich gerne amerikanische Serien wie The Office auf Netflix schaust und nicht auf verspätete Veröffentlichungen in Deutschland warten willst, ist der Gebrauch von VPN-Diensten für Netflix wahrscheinlich nichts Neues für dich.

Netflix entsperren mit ExpressVPN
Suchst du auf Netflix nach The Office, kommt kein treffendes Ergebnis. Wie du die Serie trotzdem in Deutschland ansehen kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Falls du Netflix mit Avast VPN nutzt, wurde dein gemütlicher Netflix-Abend mit Freunden vielleicht schonmal von dieser Fehlermeldung heimgesucht:

“Hoppla, da ist etwas schiefgelaufen… Proxy erkannt. Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut” 

Netflix Fehlermeldung

Diese nervige Meldung taucht immer häufiger bei Nutzern auf, die den Geoblock von Netflix mit dem Avast SecureLine VPN oder anderen VPN-Diensten austricksen wollen. Grund dafür sind die verstärkten Bemühungen von Netflix, VPN-Diensten den Zugriff auf ihren Streaming-Service zu verwehren.

Wie Netflix erkennt, ob du ein VPN nutzt, und wie du den Geoblock weiterhin umgehen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Kurz und knapp: Avast SecureLine und Netflix

Ich habe in den letzten Wochen einige VPN-Anbieter getestet. Mein Avast SecureLine Test hat gezeigt, dass das VPN das Geoblocking von Netflix umgeht. Das VPN eignet sich für Streaming. Allerdings ist die Server-Auswahl sehr gering, sodass du nicht alle Bibliotheken von Netflix freischalten kannst.

Daher empfehle ich dir ExpressVPN für Netflix zu nutzen. Dieses VPN bietet Server in über 90 Ländern und umgeht die geografischen Sperren von Netflix zuverlässig. Mit der 30 tägigen Geld-zurück-Garantie, kannst du den Dienst risikofrei testen und dich selbst überzeugen.

Warum gibt es die Netflix VPN-Sperre?

Um Filme und Serien streamen zu dürfen, braucht Netflix die entsprechenden Lizenzen von Filmstudios und Fernsehsendern. Diese werden aber nicht für alle Länder gleich vergeben und wenn, dann oft mit Verzögerungen. Netflix erstellt daher für jedes Land einzelne Mediatheken mit allen Inhalten, die für dort zugelassen sind. Wenn du dich anmeldest, überprüft die Software im Hintergrund anhand deiner IP-Adresse in welchem Land du dich befindest und zeigt dir die entsprechenden Inhalte. 

Wenn du also in Deutschland eine Serie sehen willst, die hier nicht zugelassen ist (wie beispielsweise die Serie Shooter), musst du Netflix bloß mit einer VPN vorspielen du wärst in den USA.

Netflix the Office mit ExpressVPN
VPN eingeschaltet und zack … schon erscheint The Office bei Netflix. (Hier mit ExpressVPN getestet.)

Durch die Lizenzverträge ist der Anbieter jedoch gezwungen, gegen Nutzer vorzugehen, die Inhalte von Ländern aus aufrufen. Nachdem einige Produzenten mit dem Entzug von Lizenzen gedroht hatten, geht der Streaming-Dienst deshalb seit Jahren aktiv gegen VPN-Dienste vor, und das mit Erfolg. 

Infografik Warum blockt Netflix VPNs?

Einige VPN-Dienste schaffen es jedoch weiterhin, ihren Nutzern den Zugang zu gesperrten Netflix-Inhalten zu garantieren. Ich habe das Avast SecureLine VPN getestet und die Perfomance in verschiedenen Kategorien bewertet. Beim Streaming hat das VPN sehr gut abgeschnitten. Ich konnte die Netflix VPN-Sperre mit Avast SecureLine umgehen.

Allerdings gibt es nur wenige Streaming-Server in nur drei Ländern: USA, Deutschland und Großbritannien. Das heißt, du kannst mit Avast SecureLine nur auf die Netflix Inhalte dieser drei Länder zugreifen. ExpressVPN hingegen bietet Server in 94 Ländern und eignet sich ebenfalls wunderbar für Streaming.

Wie erkennt Netflix, ob du einen VPN benutzt?

Netflix erkennt VPN-Server anhand eines simplen Prinzips: Wenn sich über eine IP-Adresse mehrere Nutzer einloggen, geht die Erkennungssoftware davon aus, dass die IP-Adresse zu einem VPN-Server gehört. Um zu verstehen, wie Netflix zu dieser Annahme kommt, musst du wissen, wie ein VPN-Dienst funktioniert:

Wenn du den Geoblock von Netflix mit Avast VPN, Windscribe, Zenmate oder einem anderen Provider umgehen möchtest, wird dein Internetverkehr verschlüsselt über einen Server umgeleitet. Einen Server verwenden im Normalfall etliche Nutzer, da der VPN-Provider so weniger Server braucht, und es noch schwieriger wird, zu erkennen, von wem eine Anfrage ursprünglich kam. 

Wenn Nutzer einen VPN nutzen, denkt Netflix also, die IP-Adresse eines VPN-Servers wäre die der Nutzer. Diese IP-Adresse ist logischerweise bei allen, die den gleichen VPN-Server verwenden, die gleiche. Das fällt auf, da normalerweise jeder Nutzer eine eigene IP-Adresse hätte.

Infografik Wie blockt Netflix VPNs?

Die beste Alternative zum Avast SecureLine VPN: ExpressVPN für Netflix

ExpressVPN Logo

Günstigster Monats-Tarif: ca. 5,60€ (15 Monate)
Geld-zurück-Garantie: 30 Tage
Website: www.expressvpn.com

Die VPN-Anbieter können dagegen wenig machen. Ihre einzige Chance, den Zugang zu Netflix offen zu halten, liegt darin die IP-Adressen ihrer Server regelmäßig zu ändern. Es ist also ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Anbietern und Netflix. 

Viele Provider haben auf Dauer nicht die nötigen Ressourcen dafür und geben früher oder später auf. Einige Anbieter sehen jedoch ihre Chance in der Situation, und setzen alles daran, den Geoblock von Netflix immer aufs Neue zu durchbrechen – mit Erfolg.

Ich habe mich auf die Suche nach diesen Anbietern gemacht und dabei viele unterschiedliche VPN Dienste getestet. Unter anderem Avast VPN. Leider konnte der Provider meiner Erfahrung nach keinen stabilen Zugang zu Netflix aufrechterhalten. Die beste Alternative ist meiner Meinung nach ExpressVPN. Warum ich diesen Anbieter bevorzuge, erfährst du im Folgenden. In meinem ExpressVPN Test erfährst du noch weitere interessante Details über den Anbieter und wieso er mein Gesamtsieger ist.

Privatsphäre

Das Umgehen von geologischen Blockaden wie der von Netflix, ist eigentlich ein nebensächlicher Anwendungsbereich eines VPN-Dienstes – In erster Linie soll ein VPN die Privatsphäre der Nutzer und deren Daten schützen. ExpressVPN ist sehr bedacht die Daten der Nutzer zu schützen.

So bietet der Provider beispielsweise die anonyme Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel an. Außerdem speichert ExpressVPN keinerlei Kundendaten, da die örtliche Gesetzgebung das nicht vorschreibt – zumindest behauptet der Anbieter das. Überprüfen lässt sich diese Aussage nicht. Es ist durchaus möglich, dass ExpressVPN den Inselstaat lediglich wegen des Steuervorteils gewählt hat.

Globale Server-Abdeckung

Besonders wenn es um regional bedingte Probleme wie den Geoblock von Netflix geht ist es wichtig, dass ein VPN-Dienst möglichst international operiert. ExpressVPN hat diesbezüglich vorgesorgt und verfügt über ein Netzwerk aus mehr als 3.000 Servern in 94 Ländern. Du solltest also überall Zugang auf Netflix-Inhalte aus aller Welt haben. Zum Vergleicht: Avast SecureLine bietet nur 55 Server in 34 Ländern, wovon sich nur drei Server für Netflix eignen.

Schnelle Verbindung

Die Verbindungsgeschwindigkeit eines VPN-Dienstes spielt eine große Rolle – denn was bringt es dir, in meinem Land gesperrten Content aufrufen zu können, wenn die Verbindung zu langsam ist um ihn auch in hoher Auflösung und ohne ständiges Buffern anzuschauen? Richtig: Nichts.

Ein VPN ist nutzlos, wenn man ihn nie verwendet, da er zu langen Ladezeiten und hohen Pings in Online-Spielen führt. ExpressVPN bietet daher ein internes Tool zur Geschwindigkeitsmessung, damit du immer den schnellsten Server findest. Meiner Erfahrung nach erreicht der Anbieter Up- und Downloadgeschwindigkeiten, die nicht viel von denen der ungeschützten Verbindung abweichen. In Sachen Geschwindigkeit schneidet übrigens auch Avast VPN sehr gut ab.

Preis

Der offensichtliche Nachteil von ExpressVPN ist der Preis – mit ca. 5,60 Euro monatlich bei einem Jahresvertrag gehört der Anbieter zu den teuersten. Meiner Meinung nach ist dieser Preis aber auch gerechtfertigt, da man hier wirklich viel bekommt. Qualität hat manchmal eben ihren Preis.

Kunden-Support

Auch wenn ExpressVPN äußerst zuverlässig ist, und es selten zu Problemen kommt, kann es vorkommen, dass doch mal ein Server blockiert wird oder etwas anderes schiefläuft. Für diesen Fall bietet der Provider ein Live-Support-Team, das 24/7 über ein Fehlermeldungsformular oder per Live-Chat erreichbar ist. Meiner Erfahrung nach findet dieser schnell und zuverlässig eine Lösung. Bei den meisten Problemen reicht aber auch schon ein kurzer Blick in die umfangreiche Support-Bibliothek des Anbieters.

Avast SecureLine hingegen bietet überhaupt keinen Kundendienst. Bei Problemen bist du hier ganz auf dich alleine gestellt.

Fazit: Der Avast Secureline VPN funktioniert nicht zuverlässig mit Netflix

Du kannst das Geoblocking von Netflix mit dem Avast SecureLine VPN zwar umgehen, greifst dabei allerdings nur auf die Sortimente von drei Ländern zu. Avast SecureLine hat eine zu geringe Server-Auswahl, um alles aus Netflix herausholen zu können. Hinzu kommen auffällig viele Verbindungsabbrüche und ein fehlender Kundendienst.

Wenn du Avast VPN nutzt, würde ich dir also raten über einen Wechsel zu ExpressVPN nachzudenken. Mit diesem VPN bekommst du meiner Meinung nach einen der besten Services auf dem Markt. ExpressVPN hat Sever in über 90 Ländern, eine gute Geschwindigkeit und wird nicht von Netflix entdeckt. So macht Streaming Spaß!

Welchen VPN-Dienst bevorzugst du? Hast du vielleicht schon Erfahrungen mit Avast VPN oder ExpressVPN gemacht? Lass es mich in den Kommentaren wissen 🙂

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