Spyoff VPN Test 2021: Bodyguard oder geheimer Spion?

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*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Mein Kurzfazit zu SpyOFF VPN

Gesamtbewertung
2.25/5
Dieser Anbieter hat seinen Namen nicht verdient und sollte aus meiner Sicht eher SpyON heißen. Deine Privatsphäre wird nicht geschützt und das Geoblocking kannst du auch nicht umgehen.
Funktion & Ausstattung
50%
Geschwindigkeit
90%
Privatsphäre & Sicherheit
40%
Benutzerfreundlichkeit
60%
Streaming
0%
Preis / Leistung
30%

Wenn man dem Namen Spyoff glauben darf, gibst du Spionen mit diesem VPN keine Chance. Das suggeriert auch das Logo, das einen durchgestrichenen Detektiv zeigt. Spyoff verspricht die totale Privatsphäre auf einer unlimitierten Anzahl von Geräten – doch wie schlägt sich dieses VPN im Vergleich zu den anderen VPN-Anbietern aus meinem großen VPN-Test?

Etwas schonmal vorab: Der Anbieter nimmt es nicht ganz so genau mit deiner Privatsphäre. Hinter dem VPN steht ein zweifelhaftes Unternehmen. Was genau mit deinen Daten geschieht, wird nicht deutlich – das Logo passt also ganz und gar nicht.

In diesem Spyoff Test stelle ich dir meine Erkenntnisse im Detail vor und erkläre dir auch, in welcher Kategorie mich der Dienst total überzeugen konnte. Zu meinem Gesamt-Testsieger erfährst du mehr im ExpressVPN Test

Funktionen & Ausstattung

Das Spyoff VPN kommt mit einer praktischen Funktion daher: Es hat einen Kill-Switch, den du nach Bedarf an- und ausschalten kannst. Sollte deine Verbindung einmal abbrechen, was bei den besten Anbietern vorkommt, greift der Kill-Switch ein und trennt deine Internet-Verbindung. Dadurch wird verhindert, dass doch deine echte IP-Adresse übermittelt wird. Auch andere VPN-Dienste wie CyberGhost bieten dir dieses hilfreiche System.

Das Spyoff VPN steht derzeit für verschiedene Geräte zur Verfügung:

  • Windows
  • macOS
  • Linus
  • Android
  • iOS
  • Chrome-Plugin

Damit schneidet der Dienst ganz gut ab. Was mir auf dieser Liste allerdings fehlt, sind Smart-TVs und Kodi. Hier könnte man sich meiner Meinung nach noch etwas breiter aufstellen.

Was die Server-Auswahl betrifft, gibt es einige Ungereimtheiten. Auf der Website von Spyoff finden sich verschiedene Angaben: Es ist von 300 Servern in 21 Ländern die Rede, an anderer Stelle werden 1000 Server in 40 Ländern angepriesen.

Unabhängige Tester haben 400 Server an 25 Standorten gezählt. Solche verwirrenden und vielleicht auch falschen Angaben sorgen nicht gerade für Vertrauen.

Die verfügbaren Standorte sind unter anderem die USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ob diese Liste für dich umfangreich genug ist, kommt ganz darauf an, wofür du das VPN verwenden möchtest. In den meisten Fällen reichen die verfügbaren Server aber aus. Für das Streaming sind alle wichtigen Länder dabei. 

Auf der Funktionsliste des Spyoff VPNs fehlt mir aber die Funktion Multi-Hop. Mit dieser Methode wirst du gleich über mehrere VPN-Server umgeleitet. Du kennst dieses Prinzip vielleicht schon vom Tor-Netzwerk. Multi-Hop funktioniert ähnlich und wird von vielen VPN-Diensten angeboten. Schade, dass Spyoff VPN nicht dazu gehört. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die vorhandenen Funktionen definitiv noch ausbaufähig sind. Das gilt auch für die verwirrenden Angaben rund um die verfügbaren Server. Andere Anbieter haben hier einfach viel mehr zu bieten. Deshalb vergebe ich in dieser Kategorie 50 Prozent.

Geschwindigkeit

Bei meinen Tests schaue ich mir auch immer die Geschwindigkeit eines Dienstes an. Ich habe festgestellt, dass es hierbei wahnsinnig große Unterschiede gibt. Einige VPNs sind rasend schnell, während andere deine Geschwindigkeit in den Keller drücken. Ich bin gespannt, wie sich das Spyoff VPN in dieser Kategorie schlägt.

Ich habe den Dienst zwar nicht selber genutzt, bin aber auf viele Erfahrungsberichte von Nutzern gestoßen. Und siehe da: Spyoff muss sich wirklich nicht verstecken. Die Werte sehen ganz solide aus.

Ich habe die Werte aus verschiedenen Testberichten gesammelt und für dich zusammengefasst: Die Download-Geschwindigkeit liegt mit Spyoff VPN meistens zwischen 90 und 100 Mbit/s. Das ist ein guter Wert. Die Upload-Geschwindigkeit liegt zwischen 8 und 10 Mbit/s, was auch in Ordnung ist.

Der Ping liegt meistens zwischen 12 und 20 ms. Daran hab ich auch nichts auszusetzen. In meinen Tests konnten da auch ExpressVPN und AirVPN mithalten. 

Spyoff VPN scheint also nicht nur schnell zu sein, der Dienst kann die guten Werte auch durchgängig halten. Deshalb vergebe ich 90 Prozent für die Geschwindigkeit. 

Privatsphäre & Sicherheit

Bevor ich einem VPN-Anbieter vertraue, schaue ich mir ganz genau an, wie es das Unternehmen mit der Privatsphäre und Sicherheit hält. Ich habe im Rahmen meiner Tests schon einige, schockierende Dinge herausgefunden. Deshalb bin ich mehr als gespannt, wie Spyoff VPN sich in dieser Kategorie schlägt.

Zunächst ist mir positiv aufgefallen, dass das Unternehmen seinen Sitz in San Marino hat. Viele VPN-Betreiber sitzen beispielsweise in den USA. In diesem Zusammenhang sind die Abkommen 5 eyes, 9 eyes, 14 eyes wichtig. Es handelt sich dabei um Zusammenschlüsse verschiedener Geheimdienste.

eyes Countries

Ziel dieser Allianz ist es, möglichst viele Daten zu sammeln und untereinander auszutauschen. Deshalb ist es für deine Privatsphäre schlecht, wenn ein VPN-Anbieter seinen Sitz in einem der Mitgliedstaaten hat. San Marino ist glücklicherweise kein Mitglied. Länder wie die USA, Deutschland oder auch Italien hingegen sind Teil dieses Abkommens.

Gute VPN-Dienste sollten in jedem Fall auch Kryptowährungen akzeptieren, um die Privatsphäre ihrer User zu schützen. Daher finde ich es gut, dass Spyoff eine anonyme Bezahlung anbietet. Du kannst mit Kreditkarte, PayPal und BitPay zahlen. 

Was mir allerdings weniger gut gefällt: Du musst bei der Anmeldung persönliche Daten angeben. So werden dein vollständiger Name und deine Adresse gefordert. Meiner Meinung nach sollte hier maximal die E-Mail-Adresse abgefragt werden. 

Möchtest du die Testphase nutzen, musst du auch dafür schon deine Zahlungsinformationen angeben. Anscheinend wird dir dann 1,00 Euro abgebucht. Spyoff sagt dazu selbst, dass dadurch die Gültigkeit der Kreditkarte gecheckt wird. So steht es zumindest auf der Website – die Angaben sind allerdings schon drei Jahre alt. 

Wofür braucht der Anbieter diese Daten? Anscheinend erstellt Spyoff Nutzerprofile. Erfahrungsgemäß hilft ein Blick in die Privacy Policy, wenn man herausfinden möchte, was mit den eigenen Daten geschieht. Zunächst hatte ich allerdings große Schwierigkeiten, diese auf der sehr spartanischen Webseite von Spyoff zu finden. 

Als ich den Link dann endlich gefunden hatte, folgte die Ernüchterung: Die Seite existiert nicht mehr. Es war mir also nicht möglich, die Privacy Policy anzuschauen. 

Ich finde es doch mehr als seltsam, dass die Seite nicht existiert. Deshalb habe ich mir das Unternehmen angeschaut, dass hinter Spyoff steckt: FriendlyDuck. Mit dieser Information bin ich leider auch nicht schlauer geworden, da es kaum Informationen über das Unternehmen zu finden gibt. 

spyoff usenet
Bei der Anmeldung wirst du automatisch weitergeleitet: Vermutlich auf die Seite von Betrügern, wie meine Recherchen gezeigt haben.

Möchtest du die Testphase des VPNs starten, wirst du automatisch auf die Website www.usenet.nl weitergeleitet. Auch hier lassen sich die AGBs und die Datenschutzverordnung nicht öffnen. Deshalb habe ich weiter recherchiert und unglaubliches herausgefunden: Viele Nutzer berichten von einem Betrug. Das hat mich doch wirklich schockiert und ich rate dir schon jetzt dringend davon ab, das VPN herunterzuladen.

Meine Skepsis ist noch weiter gewachsen, als ich die Website genauer untersucht habe. Hier konnte ich verschiedene Tracker finden, darunter auch von der Datenkrake Google. Diese haben meiner Meinung nach nichts auf der Website eines VPN-Dienstes zu suchen, der deine Privatsphäre ja eigentlich schützen soll.

spyoff Webseite
Tracker von Google warten nur darauf, deine Daten zu erfassen.

Anschließend habe ich mir noch die Android-App von Spyoff mit Exodus genauer angeschaut. Hier konnte nur ein einziger Tracker gefunden werden. Dieser stammt von MixPanel, einem Unternehmen, das ebenfalls auf das Sammeln von Daten spezialisiert ist.

spyoff Exodus
Auch in der Android-App werden deine Daten getrackt.

Ich muss sagen, dass ich gar nicht begeistert von diesen Erkenntnissen bin. Leider steht es mit Spyoff VPN überhaupt nicht gut um deine Privatsphäre. Deshalb möchte ich dir schon jetzt empfehlen, ProtonVPN zu nutzen. Dieser ist mein Privatsphäre-Testsieger. Tracker und ein dubioses Unternehmen hinter dem VPN suchst du hier vergeblich. Es gibt sogar eine Privacy Policy, die jedermann einsehen kann. 

Vielleicht steht es ja wenigstens um deine Sicherheit gut, wenn du dich für Spyoff entscheidest. Der Datenverkehr zwischen dir und den VPN-Servern wird mit 256-Bit SSL verschlüsselt. Das ist schon mal gut. 

Nutzer können selbst entscheiden, welches der unterstützten Protokolle sie nutzen möchten. Eines davon ist OpenVPN, das als eines der sichersten Protokolle überhaupt gilt. Von L2TP und PPTP solltest du hingegen die Finger lassen. 

Viele User haben bereits einen DNS-Test mit Spyoff gemacht, der in allen Berichten, die ich finden konnte, bestanden wurde. Auch über IP-Adressen-Tests konnte ich nur positive Berichte finden. 

Ich habe allerdings einen weiteren Kritikpunkt: Spyoff ist eine Closed-Source-Anwendung. Der Quellcode ist also nicht offen. Bei vielen anderen VPN-Diensten ist allerdings das Gegenteil der Fall: Hacker und Experten haben bei einem offenen Quellcode die Chance, das VPN auf mögliche Sicherheitslücken zu prüfen. Schade, dass diese Möglichkeit bei Spyoff wegfällt, denn das würde für zusätzliches Vertrauen sorgen.

Lassen wir die Erkenntnisse dieser Kategorie noch einmal Revue passieren: In Sachen Privatsphäre ist Spyoff durchgefallen. Das Unternehmen hinter dem Dienst ist zweifelhaft, es gibt keine Privacy Policy und der Dienst fragt bei der Anmeldung persönliche Daten ab. 

Was die Sicherheit betrifft, sieht es schon besser aus: Es werden aktuelle Sicherheitsstandards eingehalten. Trotzdem konnte mich der Dienst nicht überzeugen und bekommt von mir 40 Prozent.

Benutzerfreundlichkeit & Support

In diesem Kapitel konzentriere ich mich auf die Benutzerfreundlichkeit und den Support von Spyoff. Viele große Anbieter haben in diesen beiden Kategorien ihre Schwächen. 

Bei Spyoff kannst du dich leicht und unkompliziert mit einem VPN-Server verbinden. Das geht bei Spyoff ganz einfach. Auf der Standortliste wählst du deinen bevorzugten Server aus und klickst ihn an. Innerhalb weniger Sekunden wirst du verbunden. 

spyoff Design App
Ein Klick auf den großen runden Button reicht, um dich mit einem VPN-Server zu verbinden.

Praktisch finde ich auch, dass es dabei eine Anzeige für deine zuletzt verwendeten Standorte gibt. So musst du nicht jedes Mal aufs Neue ein bestimmtes Land suchen. Falls du noch nie ein VPN genutzt hast, solltest du mit der Bedienung von Spyoff gut zurechtkommen. 

Was mir auch gut gefällt, ist die Smart Location. Dabei wirst du mit dem besten Server für deinen aktuellen Standort verbunden. Du kennst diese Funktion vielleicht unter dem Begriff „Schnellster-Server”. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese wirklich praktisch ist. 

Was mir allerdings weniger gut gefällt, ist die Website. Sie ist teilweise echt verwirrend und widerspricht sich an einigen Stellen (z. B. bei der Server-Auswahl). Zudem sind die Informationen seit drei Jahren nicht aktualisiert worden. Hier sollte man definitiv nachbessern. 

Das Design des Dienstes ist meiner Einschätzung nach modern und schlicht. Ich finde das Logo des Dienstes ziemlich cool, das auch in der Anwendung verwendet wird. Im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus meinem Privatsphäre-Test, finde ich den durchgestrichenen Spion allerdings eher unpassend. Hier würde nur der Spion schon reichen.

spyoff Logo
Auf dem Logo siehst du einen Mann, der an einen Spion erinnert und durchgestrichen ist.

Die Oberfläche ist komplett auf Deutsch. Auf der Desktop-Version hast du Zugriff auf alle Funktionen. In den Apps wiederum ist der Funktionsumfang eingeschränkt. VPNs werden auch oft von unterwegs über die Apps genutzt – das gibt in jedem Fall Punktabzug. 

Schauen wir uns nun den Support von Spyoff an. Auf der  Website findest du ein Helpdesk. Hier werden wichtige Fragen beantwortet – die Aufmachung erinnert ein wenig an eine FAQ Sektion. Leider sind die meisten Einträge schon mehrere Jahre alt. Ich persönlich habe die Antworten auch als sehr knapp und wenig hilfreich empfunden. 

Möchtest du den Support kontaktieren, musst du erstmal danach suchen. Ich finde es ganz schön nervig, dass Spyoff, sowie viele weitere VPN-Dienste, es den Nutzern offensichtlich so schwer wie möglich machen möchte, den Kundendienst zu nutzen.

Es gibt ein Kontaktformular, in dem du dein Anliegen schildern kannst. Du bekommst ein Ticket und wartest dann auf eine Antwort. Wann mit einer Rückmeldung zu rechnen ist, erfährst du nicht – die User werden praktisch erstmal im Regen stehen gelassen.

Laut meinen Recherchen bekommen die meisten innerhalb von 48 Stunden eine Antwort – diese kann oftmals aber nicht wirklich überzeugen. Meiner Erfahrung nach bietet sich gerade bei technischen Fragen ein Live-Chat an. Probleme können hier schnell geklärt werden.

Meine Ergebnisse in diesem Kapitel sind sehr durchwachsen. Spyoff ist benutzerfreundlich. Die Bedienung ist leicht, alle Funktionen sind übersichtlich und gut zu finden. Leider sieht es mit dem Support ganz anders aus. Dieser ist nur per Mail zu erreichen und wenig hilfreich. Deshalb vergebe ich 60 Prozent. 

Streaming

Ich weiß, dass viele User VPNs nutzen, um Filme und Serien zu streamen, die an ihrem Standort nicht verfügbar sind. Deshalb habe ich mir ganz genau angeschaut, wie dies mit Spyoff funktioniert. 

Infografik Einsatzzwecke für ein VPN

Zunächst ist mir aufgefallen, dass alle wichtigen Standorte (USA, Großbritannien, Deutschland, Österreich und die Schweiz) für Streaming enthalten sind. 

Das war es dann aber auch schon mit den positiven Punkten. Bei vielen Usern funktioniert das VPN nicht mit Netflix und weiteren Streaming-Diensten wie Disney+ oder Amazon Video. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die VPN-Server von den Streaming-Anbietern als solche erkannt und deshalb gesperrt werden. Leider gibt es auch keine speziellen Streaming-Server.

Was soll ich dazu sagen: Ich kann in dieser Kategorie also keine gute Bewertung geben, da sich Spyoff nicht für Streaming eignet. Deshalb gibt es von mir 0 Prozent.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Um meinen Test abzuschließen, schaue ich mir nun das Preis-Leistungs-Verhältnis von Spyoff an. Die Geschwindigkeit ist einer der größten Vorteile des Dienstes. Er verursacht kaum Einbußen und schneidet konstant gut ab. Zudem ist der wirklich nutzerfreundlich und der Funktionsumfang ist ok.

Leider gibt es aber auch viele Nachteile: Das VPN eignet sich nicht für Streaming, der Support ist schlecht und um deine Privatsphäre steht es ebenfalls nicht gut.

Dazu kommen die meiner Meinung nach viel zu hohen Preise für das VPN. Der kostenpflichtige Tarif kostet dich circa 6,54 Euro monatlich, die Laufzeit ist nicht klar. Du kannst den Dienst immerhin 14 Tage kostenlos testen. Kündigst du in dieser Zeit nicht, wird die Mitgliedschaft automatisch verlängert. 

spyoff Preise
Das Thema Preise wird bei Spyoff leider nur kurz und knapp behandelt – eine aufschlussreiche Übersicht gibt es nicht.

Du nutzt dann den Tarif Usenet Spundle, der dich circa 6,87 Euro monatlich kostet und eine Laufzeit von 12 Monaten hat. Die Apple App ist mit einem Preis von circa 8,51 Euro sogar noch teurer. 

Ich finde die Angaben zu den Tarifen doch recht spärlich und verwirrend. Dass du das VPN auf unbegrenzt vielen Geräten nutzen kannst, reißt das Ergebnis auch nicht mehr raus.

Für mich stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht, weshalb ich 30 Prozent in dieser Kategorie vergebe. Anders sieht es bei meinem Preis-Leistungs-Sieger NordVPN aus. Der Dienst schneidet in allen Kategorien gut ab und hat faire Preise.

Fazit zum Spyoff VPN Test

Fassen wir die Erkenntnisse aus diesem Test zusammen: Das Spyoff VPN ist schnell und wirkt sich kaum auf deine Geschwindigkeit aus. Der Dienst ist nutzerfreundlich und wird auch weniger computer-affinen keine Probleme bereiten. Die Funktionen sind zwar nicht überragend, reichen für die meisten Zwecke aber aus.

Dennoch empfehle ich dir den Anbieter nicht: Das Unternehmen hinter dem VPN ist dubios und Nutzer berichten von einem Betrug. Der Dienst sollte meiner Meinung nach eher SpyON anstatt SpyOFF heißen. Außerdem eignet sich Spyoff nicht für Streaming und ist für die Leistung meiner Meinung nach viel zu teuer. Spyoff hat den Test mit 45 % abgeschlossen, was im unteren Bereich einzuordnen ist. 

Vorteile

  • Kill-Switch
  • Sehr schnell
  • Anonyme Bezahlung
  • Einfache Bedienung

Nachteile

  • Kein Multi-hop und Split-Tunneling
  • Kein vertrauenswürdiges Unternehmen
  • Keine Privacy Policy
  • Schlechter Support

Es hat sich aber auch ein Gesamtsieger herauskristallisiert: ExpressVPN. Dieser Dienst schneidet in allen Kategorien gut ab. Möchtest du ein VPN nutzen, solltest du dir den Anbieter unbedingt anschauen. 

Hast du selbst schon Erfahrungen mit dem Spyoff VPN gemacht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen! 🙂

Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von SpyOFF VPN

FirmensitzSan Marino
Gründungsjahr2014
Serverstandorte400 Server in 25 Ländern
Gleichzeitige Geräteunbegrenzt
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Günstigster Monats-Tarif6,99 Euro (12 Monate)
Anonyme BezahlungJa
Torrenting erlaubtNein
Deutscher SupportNein
Deutscher OberflächeJa

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