Hola VPN Test 2022: Du verkaufst deine Daten & zahlst auch noch dafür

Mein Kurzfazit zu Hola VPN

Gesamtbewertung
2/5
Wir haben es hier mit einem Anbieter zu tun, der eine Gefahr für deine Sicherheit und Privatsphäre ist. Ich rate dringend davon ab, das VPN zu nutzen, da es auch mit seiner Leistung nicht überzeugen konnte.
Funktion & Ausstattung
20%
Geschwindigkeit
80%
Privatsphäre & Sicherheit
0%
Benutzerfreundlichkeit
40%
Streaming
80%
Preis / Leistung
20%

Würdest du eine Software nutzen, mit der Hacker Viren auf deinem PC installieren können? Oder eine, die den Zugriff auf deinen PC an andere Unternehmen weiterverkauft? Ich persönlich würde dies nicht tun und viele andere Nutzer sehen das sicher auch so. Die Betreiber von Hola VPN sind da anscheinend anderer Meinung. Ich führe deshalb einen Hola VPN Test durch.

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Nach eigener Aussage des Unternehmens nutzen nämlich bereits mehr als 241.000.000 Menschen den VPN-Dienst Hola. Das VPN ist schon mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Im Rahmen meines VPN Tests schaue ich mir diesen Anbieter genauer an. Dabei gehe ich hauptsächlich auf die kostenpflichtige Version ein.

Funktionen & Ausstattung

Möchtest du Hola VPN nutzen, stehen die Anwendungen für die verschiedensten Geräte und Betriebssysteme zur Verfügung:

  • Browser Apps: Opera, Microsoft Edge
  • Mobile Apps: iOS, Huawei, Samsung
  • Desktop Apps: Windows, Mac
  • TV Apps: Fire TV, LG, Apple TV, Smart-TV
  • Spielekonsolen: Xbox, PlayStation
  • Router

Zunächst ist das eine recht lange Liste. Aber vielleicht ist es dir auch aufgefallen: Es gibt keine Anwendung für Android. Diese musste aus dem Play Store entfernt werden. Im Kapitel  Privatsphäre und Sicherheit gehe ich darauf noch genauer ein.

Es gibt bei Hola VPN drei Tarife. Diese haben alle unterschiedlich viele VPN-Server im Repertoire. Der Pro Tarif ist kostenlos. Dabei stehen dir rund 500 Server zur Verfügung. Der Premium Tarif beinhaltet ca. 1000 Server und bei Ultra hast du Zugriff auf ca. 1500. Das ist im Vergleich zu anderen Diensten ganz in Ordnung. NordVPN, mein Preis-Leistungs-Sieger, hat insgesamt 5285 Server.

hola server
Hola VPN teilt dir mir, wie viele Server im Tarif enthalten sind, nicht aber, in welchen Ländern sich diese befinden.

Was mir aber auffällt: Die Website ist ziemlich geizig mit Informationen. Ich wollte herausfinden, in welchen Ländern sich diese Server befinden. Dabei habe ich lediglich eine Liste gefunden, auf der so gut wie alle Länder der Erde stehen. Was es damit meiner Meinung nach auf sich hat, erfährst du weiter unten.

In meinem Hola VPN Test habe ich auch herausgefunden, dass Torrenting nicht erlaubt ist. Dabei werden Dateien zwischen einzelnen Computern hoch- bzw. heruntergeladen. Falls das für dich wichtig ist, kann Hola VPN dir diese Funktion also nicht bieten.

Auch sonst kann der Dienst nicht punkten. Es gibt keine Funktionen wie einen Kill Switch oder Split-Tunneling. Ganz im Gegenteil: Ich konnte beispielsweise in dem Client für macOS überhaupt keine Einstellungsmöglichkeiten finden. Du kannst nicht mal festlegen, welche Protokolle verwendet werden sollen. 

Damit fällt Hola VPN bei mir in dieser Kategorie durch und erhält schmale 20 %. Es gibt Anbieter, die hier einfach deutlich besser abschneiden. Schaue dir beispielsweise meinen NordVPN Test an: Der Dienst hat unzählige Funktionen, die von einem Kill Switch bis zu einem Adblocker reichen.

Geschwindigkeit

Ich habe Hola VPN selbst getestet und teile meine Erfahrungen nun mit dir. Dazu habe ich mich an drei verschiedenen Tagen mit jeweils einem Server aus Deutschland und einem aus den USA verbunden. Dafür habe ich die bezahlte Version genutzt.

Bei meiner Verbindung mit einem deutschen Server hatte ich noch 96 % meiner normalen Download-Geschwindigkeit. Die Veränderung ist also nur minimal und absolut im Normalbereich. Die Upload-Geschwindigkeit betrug 93 %. Auch das ist ein sehr guter Wert.

hola speedtest
Die Werte aus meinem Hola VPN Speed Test sind ganz ordentlich.

Ich habe außerdem den Ping gemessen. Dieser Wert gibt an, wie viel Zeit zwischen dem Versenden eines Datenpakets und dem Erhalt der Antwort vergeht. Umso niedriger diese Zahl ist, desto besser ist es. Der Ping ist besonders für Videotelefonie oder Online-Gaming wichtig.

Mein Ping liegt ohne VPN bei 16 ms. Mit Hola VPN betrug er 16,3 ms. Das ist ein sehr gutes Ergebnis. 

Ich habe anschließend auch einen Test mit einem VPN-Server aus den USA gemacht. Dabei habe ich folgende Werte gemessen:

  • Download-Geschwindigkeit: 96 %
  • Upload-Geschwindigkeit: 85 %
  • Ping: 142 ms

Auch dieses Ergebnis ist ziemlich gut. Dass der Ping bei einer Verbindung in die USA deutlich höher ist, ist ganz normal. Deine Daten legen schließlich einen viel weiteren Weg zurück. Im Allgemeinen bin ich mit der Geschwindigkeit von Hola VPN ganz zufrieden. Deshalb vergebe ich hier 80 %. 

Auf eine Besonderheit möchte ich aber noch eingehen: Die kostenlose Variante von Hola arbeitet mit P2P-Verbindungen. Dabei verbindest du dich nicht mit einem VPN-Server, sondern mit einem anderen Hola-Nutzer. Deine Geschwindigkeit dürfte somit heftig schwanken, denn sie hängt von der Internetverbindung des anderen Nutzers ab. Wieso dieses Prinzip sonst noch problematisch ist, erfährst du im nächsten Kapitel. 

Privatsphäre & Sicherheit

Bevor ich mir die Privatsphäre und die Sicherheit der bezahlten Version von Hola VPN anschaue, möchte ich dir erklären, was es mit den P2P-Verbindungen auf sich hat und wie sich das auf deine Sicherheit und Privatsphäre auswirkt. Die kostenlose Version von Hola VPN funktioniert nämlich nicht, wie du es kennst. 

Du verbindest dich darüber nicht mit einem VPN-Server, sondern mit einem anderen Hola-Nutzer. Das heißt, dass andere Nutzer über deinen PC surfen und du gleichzeitig auch der VPN-Server für eine andere Person bist. Dadurch entstehen große Sicherheitslücken und es kam bereits ans Licht, dass Hacker diese genutzt und auf die Geräte Fremder zugegriffen haben. 

Du kannst nämlich nicht wissen, was die anderen Nutzer über deine Verbindung alles anstellen. Gleichzeitig weißt du auch nicht, wessen Verbindung du gerade mitbenutzt. Da schrillen bei mir alle Alarmglocken und ich rate dir unbedingt dazu, dir eine Alternative zu der kostenlosen Version von Hola VPN zu suchen. 

hola bezahlung
Ich würde mir wünschen, dass man das VPN auch anonym zahlen kann.

Entscheidest du dich für die bezahlte Version von Hola VPN, sieht es mit der Privatsphäre und Sicherheit aber auch nicht viel besser aus. Du kannst beispielsweise nicht anonym bezahlen. Es stehen nur Kreditkarte, PayPal, Google Pay, Alipay, Sofortüberweisung und Giropay zur Auswahl. Das ist ein Problem, denn dadurch weiß Hola VPN wer du bist und erhält durch die Zahlung private Informationen von dir. 

Wieso das so gefährlich ist, zeigt ein Blick in die Datenschutzerklärung. Hier steht, dass Hola VPN deine Internetressourcen an andere Unternehmen weitergibt. Darüber hinaus gibt man offen zu, dass Daten erfasst und an andere Parteien weitergegeben werden. 

hola datenschutzerklaerung
Die App durchsucht dein Gerät und erfasst dabei, welche weiteren Apps du nutzt – ein absolutes No-Go.

Dabei handelt es sich beispielsweise darum, welche Seiten du besucht, wie lange du auf diesen bleibst und auch an welchem Tag das stattfindet. Auch deine IP-Adresse (!), dein Name und deine Zahlungsinformationen gehören dazu. An wen diese Daten genau weitergegeben werden, steht in der Datenschutzerklärung nicht. 

Ich war außerdem verwirrt, als die App mich plötzlich gefragt hat, ob ich Extra Logs zulassen möchte. Sie trackt dich ohnehin schon und fragt dann auch noch, ob man noch mehr Tracking zulassen möchte? Das finde ich bedenklich, zumal es auch keine Erklärung dazu gibt, was es damit auf sich hat. 

Es ist somit kein Wunder, dass es schon die verschiedensten Skandale rund um Hola VPN gab. So sind Nutzer von Hola VPN schon häufig Opfer von Hackerangriffen geworden. Diese werden vermutlich über die P2P-Verbindung durchgeführt. 

Dass bisher auch kein Audit durchgeführt wurde, überrascht mich daher auch nicht. Dabei würde ein unabhängiges Unternehmen die Anwendungen prüfen. Das ist ethischen Hackern auch nicht möglich, denn die Anwendung ist Closed-Source. Der Quellcode ist also nicht öffentlich zugänglich. Das würde für mehr Vertrauen sorgen und Sicherheitslücken ausschließen. 

Wo wir gerade bei dem Thema sind: Ich habe weiter oben bereits angesprochen, dass es Hola VPN nicht für Android gibt. Es gab lange Zeit eine App, aber diese ist nun nicht mehr im Play Store zu finden. Das liegt daran, dass Google Hola VPN als Malware eingestuft hat. Deshalb gibt es auch keine Erweiterung für Google Chrome. 

Hola vpn playstore
Im Google Play Store suchst du Hola VPN vergeblich.

Das ist schon ein ganz schön starkes Stück. Anscheinend wurde die Arbeit an der Android Anwendung komplett eingestellt, denn es gibt nicht mal mehr eine Android APK von Hola VPN. Dabei handelt es sich um eine Installationsdatei, die du unabhängig von dem Play Store herunterladen kannst.

Ich habe weitere Kritikpunkte: Ich habe einen Hola VPN Check mit der Website gemacht und geprüft, ob Tracker vorhanden sind. Ich war wenig überrascht, dass ich dabei fündig geworden bin. 

Mir gefällt außerdem nicht, dass weder OpenVPN noch WireGuard als Protokolle verwendet werden. Das sind die besten Protokolle für ein VPN, die für eine sichere Verbindung sorgen. Hola VPN verwendet IKEv2/IPSec, PPTP und L2TP. Diese sind zwar auch gut, reichen meiner Meinung nach aber nicht aus. Ein Bug-Bounty-Programm gibt es auch nicht.  

eyes Countries

Einen (fast) positiven Punkt habe ich aber noch gefunden: Das Unternehmen sitzt in Israel und befindet sich damit außerhalb der 5, 9, 14 Eyes Länder. Offiziell ist Israel kein Mitglied dieser Allianz – man vermutet aber, dass sie im Hintergrund doch beteiligt sein. 

Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss verschiedener Länder. Die Geheimdienste der Mitglieder tauschen untereinander Informationen und Daten aus. Deshalb ist es gut, wenn VPN-Betreiber in einem Land sitzen, dass nicht diesem Zusammenschluss angehört. 

Mir bleibt nichts anderes übrig, als in dieser Kategorie 0 % zu vergeben. Möchtest du ein VPN nutzen, dass deine Privatsphäre wirklich schützt und dich nicht ausspioniert, dann schaue dir meinen ProtonVPN Test an. Der Dienst ist mein Privatsphäre-Testsieger und macht in dieser Kategorie fast alles richtig. Auch mein Mozilla VPN Test hat gezeigt, dass es noch VPN-Betreiber gibt, die Wert auf Privatsphäre legen.

Möchtest du ein VPN explizit für die Sicherheit in deinem Unternehmen nutzen, empfehle ich dir, einen Blick auf meinen Gardion VPN Plus Test zu werfen. Auch hier wird Privatsphäre und Sicherheit großgeschrieben.

Benutzerfreundlichkeit & Support

Die Clients von Hola VPN funktionieren soweit ganz gut. Da es kaum Einstellungsmöglichkeiten gibt, sind sie natürlich auch recht übersichtlich. Ich persönlich finde sie aber nicht besonders schick. Immerhin stehen sie auf Deutsch zur Verfügung.

Der Support kann mich aber nicht überzeugen. Er steht dir nur auf Englisch zur Verfügung. Um ihn zu kontaktieren, musst du eine E-Mail an das Unternehmen schreiben. Hier vermisse ich einen Live-Chat oder zumindest ein Ticket-System. Laut meinen Recherchen musst du ziemlich lange auf eine Antwort warten (mindestens ein paar Tage), weshalb es kaum Berichte über die Qualität gibt. Immerhin gibt es ein kleines Hilfe-Center, in dem dir verschiedene Lösungsansätze präsentiert werden.

hola help center
Hilfezenter sind immer gut: Suchst du nach einem spezifischen Thema, findest du hier vielleicht eine Antwort.

Trotzdem vergebe ich in dieser Kategorie nur 40 %. Mir fehlen grundlegende Funktionen und ein dauerhaft erreichbarer Support. In meinem CyberGhost Test siehst du, wie es besser geht. Bei diesem VPN hast du hübsche Clients mit vielen praktischen Funktionen und einen deutschen Support-Chat.

Streaming

Ich habe selbst getestet, wie sich Hola VPN in Sachen Streaming schlägt. Das ist für viele Nutzer eine der wichtigsten Funktionen eines VPNs.

Mit Hola VPN konnte ich die Ländersperren von folgenden Streaming-Diensten umgehen:

  • Netflix
  • ARD
  • ZDF
  • ORF 
  • SRF

Vor allem Netflix ist für viele VPNs nur schwer zu knacken. Es wurden inzwischen einige Maßnahmen ergriffen, um VPN-Nutzer zu erkennen und auszusperren. Ich bin ziemlich überrascht, dass ich den Streaming-Dienst mit Hola VPN nutzen konnte.

Suchst du ein VPN, das noch mehr kann und in Sachen Streaming bärenstark ist, dann empfehle ich dir ExpressVPN. Du kannst mit dem VPN zusätzlich zu den obenstehenden Streaming-Anbietern auch noch Amazon Video, Hulu, TVNOW, den BBC iPlayer und Zattoo nutzen. 

Du hast mit ExpressVPN also noch viel mehr Möglichkeiten und kannst alle gängigen Streaming-Kanäle nutzen. Ich habe das bereits mehrfach selbst getestet und das VPN stets als sehr zuverlässig empfunden. Es gibt so gut wie keine Verbindungsabbrüche oder Fehlermeldungen. In meinem ExpressVPN Test liest du die Einzelheiten. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

In dieser Kategorie gibt es eine Besonderheit, denn ich habe sehr große Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen festgestellt. Die kostenlose Version nutzt P2P, leitet deine Verbindung also über andere Nutzer weiter. Das ist für mein Empfinden ein absolutes No-Go, denn es ist ein sehr hohes Risiko für deine Privatsphäre. Du solltest die kostenlose Version also auf keinen Fall nutzen, wenn dir deine privaten Daten wichtig sind.

Der kostenpflichtige Tarif bietet dir zwar eine klassische VPN-Verbindung, kann mich aber auch nicht überzeugen. In meinem Hola VPN Test habe ich gleich in mehreren Kategorien eine sehr schlechte Bewertung vergeben müssen. Schaue ich mir nun den Preis an, wird die Sache nicht besser.

hola preise
Immerhin werden dir die Tarife halbwegs transparent vorgestellt.

Es gibt drei verschiedene Tarife: Pro, Premium und Ultra. Wie teuer diese sind, hängt davon ab, für wie lange du sie nutzt. Am günstigsten ist das 3-Jahresabo. Möchtest du nicht die kostenlose Version nutzen, fährst du mit dem Premium-Tarif für ca. 2,63 Euro am günstigsten.

Mir ist übrigens aufgefallen, dass der Anbieter dich anscheinend in ein langes Abo drängen möchte. Schauen wir uns den Ultra-Tarif an. Er kostet im 3-Jahresabo ca. 7,03 Euro und im monatlichen Abo (Achtung!) ca. 26,38 Euro. Ich kenne kein VPN, dass auch nur ansatzweise so teuer im monatlichen Tarif ist – nicht mal die Besten der Besten. 

Damit ist Hola VPN preislich im Mittelfeld anzusetzen. Dafür, dass die Leistung so schwach ist, finde ich die Kosten zu hoch. Auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Abos und ihren Funktionen sind für mich nicht groß genug.

Ultra, der teuerste Vertrag, unterscheidet sich nur in zwei Punkten von dem günstigeren Premium Tarif. Du kannst Ultra auf 20 Geräten nutzen und Premium auf 10 Geräten. Zudem ist die Geschwindigkeit angeblich „ultra” schnell. 

Ein positiver Aspekt ist mir aber doch noch aufgefallen: Es gibt eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Da der Dienst nicht gerade überzeugend ist, bin ich froh, dass Nutzer immerhin ihr Geld zurückerhalten können. Dafür musst du eine E-Mail schreiben, denn es gibt auf der Website kein Formular und auch keinen Chat. In meinem Test hat das gut funktioniert und ich habe mein Geld zurückbekommen. 

Für das Preis-Leistungs-Verhältnis von Hola VPN vergebe ich dennoch nur 20 %.

Fazit zum Hola VPN Test

Rechne ich die Ergebnisse in den einzelnen Kategorien zusammen, komme ich auf insgesamt 40 Prozent. Das ist ein schwaches Resultat und es gibt auch nicht viele VPNs, die in meinem großen VPN Test noch schlechter abgeschnitten haben. Welche Dienste in meinem Test am besten abgeschnitten haben, erfährst du in diesem Video über meine Top 4 VPN-Anbieter.

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Zunächst zu den positiven Aspekten von Hola VPN: Die Geschwindigkeit ist gut. Mir hat zudem gefallen, dass du viele Streaming-Dienste, darunter sogar Netflix, mit Hola VPN nutzen kannst. Das gelingt nicht vielen VPNs.

Die vielen negativen Aspekte wiegen aber deutlich schwerer. Hola VPN ist eine Katastrophe für deine Privatsphäre. Es werden überall Daten gesammelt, du wirst getrackt und Fremde erhalten Zugriff auf deine Verbindung. Hola VPN hat bereits zahlreiche öffentliche Skandale hinter sich, ermöglicht keine anonyme Bezahlung und nutzt nicht einmal branchenübliche Protokolle.

Hinzu kommt, dass es so gut wie keine Funktionen gibt, nur wenige Server zur Verfügung stehen und es keine Android-Anwendung mehr gibt, weil Google den Dienst als Gefahr einschätzt und ihn deshalb aus dem Play Store entfernt hat. Dafür ist der Preis viel zu hoch. Ich rate dir dringend davon ab, Hola VPN zu nutzen.

Glücklicherweise gibt es aber auch VPNs, die mich richtig begeistern konnten. Mein Testsieger ist ExpressVPN. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket und das VPN steht in allen Kategorien ziemlich gut da. Dir stehen viele Funktionen zur Verfügung, du bleibst anonym und es wird Wert auf Sicherheit gelegt. 

Vorteile

  • Gute Geschwindigkeit
  • Umgeht das Geoblocking von Netflix
  • Auf 10 bis 20 Geräten nutzbar
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Nachteile

  • Kaum Funktionen
  • Katastrophal für deine Privatsphäre
  • Keine anonyme Zahlung
  • Hoher Preis für eine schlechte Leistung

Hast du bereits Erfahrungen mit Hola VPN gesammelt? Dann lass es mich gerne wissen und hinterlasse einen Kommentar! 🙂

*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.
Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von Hola VPN

FirmensitzIsrael
Gründungsjahr2007
Serverstandorte1500 in 41/190 Ländern
Gleichzeitige Geräte1 (kostenlos), 10 (Premium), 20 (Ultra)
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Günstigster Monats-Tarifca. 2,63 Euro (36 Monate)
Anonyme BezahlungNein
Torrenting erlaubtNein
Deutscher SupportNein
Deutscher OberflächeJa

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