IPVanish VPN Test 2021: Kann Sicherheit so einfach sein?

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*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Mein Kurzfazit zu IPVanish

Gesamtbewertung
2.8/5
Dieser Anbieter eignet sich gut für Streaming, fällt in der Kategorie Privatsphäre und Sicherheit aber völlig durch. Es gibt viele andere Dienste, die in meinem Test deutlich besser abgeschnitten haben.
Funktion & Ausstattung
60%
Geschwindigkeit
59%
Privatsphäre & Sicherheit
10%
Benutzerfreundlichkeit
50%
Streaming
80%
Preis / Leistung
80%

IPVanish VPN wirbt auf seiner Website damit, deine Privatsphäre zu schützen und dir eine sichere Verbindung zu ermöglichen. Tatsächlich kann mich das VPN aber nur in ein paar Kategorien überzeugen. Wieso ich kein Vertrauen in diesen Dienst habe, erfährst du in diesem Test. So viel sei vorab gesagt: Der Anbieter stand bereits im Verdacht Logs zu speichern und ist auch sonst wenig vertrauenerweckend. 

Im Rahmen meiner VPN Tests hat sich aber auch ein klarer Favorit herauskristallisiert: ExpressVPN. Wieso das so ist, erfährst du ebenfalls hier.

Funktionen & Ausstattung

Beginnen wir diesen Test mit den Plattformen, für die das IPVanish VPN verfügbar ist. Dabei gilt: Je mehr Auswahl den Nutzern geboten wird, desto besser. Viele User haben den Anspruch, ein VPN auf all ihren Geräten nutzen zu können.

Das IPVanish VPN funktioniert mit: 

  • Windows
  • MacOS
  • Linux
  • Chrome OS
  • Android
  • iOS
  • Amazon Fire TV darüber auch auf Kodi verfügbar
  • Router

Ich muss sagen, dass ich von diesem Angebot positiv überrascht bin. Oftmals stehen unbekannte Dienste nur für wenige Geräte und Betriebssysteme zur Verfügung – das schränkt dich im Alltag ein und ist nicht gerade komfortabel. 

Bei IPVanish sind die wichtigsten Plattformen dabei. Über deinen Amazon Fire TV Stick kannst du das VPN dann auch mit Kodi verwenden. Der Anbieter hat dafür sogar eine eigene Anleitung auf seiner Website veröffentlicht. 

[ipvanish-plattformen.png // Du kannst den Dienst auf den verschiedensten Geräten nutzen – eine überzeugende Auswahl.]

Schauen wir uns nun an, ob auch die Server-Auswahl so umfangreich ist. Auf der Website wird uns mitgeteilt, dass über 1600 Server an über 75 Standorten angeboten werden. Diese befinden sich in insgesamt 60 Ländern – ein Großteil von ihnen steht in Europa und den USA.

ipvanish Standorte
Der Anbieter bietet auf allen Kontinenten Server an: Europa und die USA sind besonders gut abgedeckt.

Ich finde es gut, dass der Anbieter Interessenten eine komplette Liste mit den verfügbaren Server-Locations zur Verfügung stellt. Bei einigen anderen Diensten hat man vorab keine Möglichkeit zu überprüfen, ob der gewünschte Standort dabei ist.

Zu der Server-Auswahl des IPVanish VPNs habe ich nichts zu meckern: Es stehen ausreichend Server zur Verfügung, die alle wichtigen Standorte abdecken. Bevor du ein Abo abschließt, solltest du dennoch prüfen, ob alle benötigten Locations von dir dabei sind. 

Der nächste Aspekt in diesem Kapitel sind die Funktionen des IPVanish VPNs. Bei meinen Tests achte ich vor allem auf Features, die zu deiner Sicherheit oder dem Komfort beitragen.

Dazu gehört beispielsweise der Kill-Switch. Die Funktionsweise ist leicht erklärt: Viele Nutzer möchten mit einem VPN ihre echte IP-Adresse verschleiern. Sie verbinden sich mit einem VPN-Server und übernehmen dessen IP-Adresse.

Das funktioniert, solange die Verbindung besteht. Bricht sie ab, bist du wieder mit deiner tatsächlichen IP-Adresse unterwegs, die im Zweifel direkt übermittelt wird. Bevor dies passiert, greift der Kill-Switch ein: Er trennt sofort deine Verbindung zum Internet. Dadurch wird effektiv verhindert, dass deine wahre IP-Adresse geleakt wird. Bei IPVanish steht diese Funktion allerdings nur für Windows, MacOS und Android mobile zur Verfügung. 

Was mir aber leider fehlt, sind weitere, wichtige Features. Zum einen wünsche ich mir, dass ein VPN-Dienst Multi-Hop anbietet – dieses ist wichtig für deine Sicherheit. Denn mit dieser Funktion wird dein Datenverkehr über mehrere VPN-Server geleitet. Das macht es viel schwieriger, deine Verbindung zu tracken.

Ich vermisse ebenfalls Split-Tunneling. Dieses Feature trägt zu einem größeren Nutzungs-Komfort bei. Du kannst damit festlegen, welche Programme durch das VPN getunnelt werden sollen. Für manche Dienste brauchst du mitunter deine deutsche IP-Adresse. Dieses steht nur für die Android-App zur Verfügung. Alle anderen Nutzer gucken hingegen in die Röhre.

Fassen wir das Kapitel zusammen: Das IPVanish VPN ist mit verschiedenen Geräten und Technologien kompatibel und bietet dir eine große Server-Auswahl. Bei den Funktionen gibt es allerdings noch Luft nach oben: Das VPN hat zwar einen Kill-Switch, weitere Features wie Multi-Hop und Split-Tunneling vermisse ich hingegen. Deshalb gibt es von mir 60 Prozent. 

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist ein weiterer, wichtiger Punkt für meinen Test. Egal wofür du ein VPN benutzen möchtest: Ohne ausreichend Speed bringt dir das keinen Mehrwert. Die Werte können in dieser Kategorie stark auseinander gehen.

Einige Anbieter bremsen dich gnadenlos aus – Streaming oder Online-Games werden dadurch unmöglich. Andere Dienste sind so schnell, dass du gar nicht bemerkst, wie dein Datenverkehr über einen VPN-Server umgeleitet wird.

Schaut man sich Testberichte über die Geschwindigkeit an, gibt es eines zu beachten: Es können immer nur Momentaufnahmen abgebildet werden. Die Werte können je nach Uhrzeit oder Tag stark schwanken. Das ist ganz normal und bei allen VPN-Diensten der Fall.

Meine Recherchen zur Geschwindigkeit des IPVanish VPNs haben recht positive Ergebnisse ergeben. Mit einem Download von 149,9 Mbit/s und einem Upload von 14,8 Mbit/s sind die Werte im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Der Ping von 31 Ms ist nicht überragend, reicht aber für die meisten Einsatzzwecke völlig aus.

Die Geschwindigkeit ist alles in allem in Ordnung. Deshalb vergebe ich 60 Prozent in dieser Kategorie.

Privatsphäre & Sicherheit

Weiter geht es mit der für mich wichtigsten Kategorien dieses Tests: Privatsphäre und Sicherheit. 

Auf der Website des Dienstes springen mir direkt Schlagwörter wie Data Protection, Online Safety und Privacy ins Auge. Das weckt bei mir einige Erwartungen und ich bin gespannt, wie sich der Anbieter bei eben diesen Aspekten in der Realität schlägt.

Beginnen wir mit der Privatsphäre. Normalerweise würde ich hierbei mit den positiven Aspekten anfangen: Leider konnte ich keine finden. Ganz im Gegenteil: Ich musste gar nicht in die Tiefe gehen, um erste Probleme aufzudecken.

Fangen wir mit dem Unternehmen an, welches hinter dem VPN steckt: J2 Global, ein amerikanischer Finanzinvestor. Dieser hat den Dienst 2018 gekauft, vorher wurde es von StackPath betrieben.

Hier stoße ich direkt auf den ersten kritischen Aspekt für deine Privatsphäre: Der Firmensitz befindet sich in den USA. Das ist für einen VPN-Betreiber ziemlich schlecht, da die USA Teil der 5 Eyes, 9 Eyes and 14 Eyes Allianzen sind. 

Das Ziel dieser Abkommen ist es, möglichst viele Daten zu sammeln und untereinander auszutauschen. Das geschieht auf Ebene der Geheimdienste der jeweiligen Länder. Die USA sind sogar in allen drei Allianzen Mitglied. Sie tauschen ihre Informationen unter anderem mit Deutschland, Großbritannien, Australien und Frankreich aus. In Sachen Privatsphäre ist das natürlich eine Katastrophe. Für Betreiber von VPNs gibt es deutlich bessere Standorte.

eyes Countries

Als ich mich näher mit dem Unternehmen hinter dem IPVanish VPN beschäftigt habe, kam es dann noch dicker: 2018 gab es einigen Skandal rund um den Betreiber. Er behauptet nämlich, keinerlei Logs zu speichern. Das Problem: Gerichtsunterlagen enthüllten, dass er es doch tut. Obwohl das Unternehmen nach wie vor beteuert, keine Logs zu speichern, bleibe ich kritisch. 

Man könnte diese Zweifel beheben, indem man ein Audit durch einen unabhängigen Prüfer durchführen lässt. Das ist bislang aber leider nicht geschehen. 

Ich habe mir anschließend die Website von IPVanish genauer angeschaut und untersucht. Was ich dabei gefunden habe, hat mich schon schockiert: Eine lange Liste voller Tracker. 

ipvanish Website
Unglaublich, wie viele Tracker sich auf der Website des IPVanish VPNs befinden.

Diese stammen unter anderem von Google und Facebook. Beide Unternehmen sind dafür bekannt, möglichst viele Daten zu sammeln. Hinzu kommt, dass Tracker von weiteren Analysefirmen gefunden habe. Ja, viele VPN-Betreiber haben Tracker auf Ihren Websites, aber eine so große Anzahl ist mir nur selten untergekommen.

Das hat mich neugierig gemacht: Verbergen sich etwa noch an anderen Stellen Tracker? Ich habe mir deshalb die Android-App genauer angeschaut und sie mit Exodus untersucht. Hier konnte ich “nur” zwei Tracker finden. Diese stammen ebenfalls von Google.

ipvanish Exodus
Immerhin enthält die Android-App nur zwei Tracker. Aber auch das sind zwei zu viel.

Das finde ich doch ziemlich seltsam, denn das VPN heißt ja IPVanish. Übersetzt bedeutet das, dass das VPN deine IP-Adresse verschwinden lässt. Ein krasser Widerspruch zu den bisherigen Erkenntnissen aus meinem Test.

Einen weiteren Punktabzug gibt es für die Tatsache, dass du das IPVanish VPN nicht mit anonymen Zahlungsmitteln bezahlen kannst. Dir stehen nur PayPal und verschiedene Kreditkarten zur Auswahl. Da bringt es auch nichts, dass du dich nur mit einer E-Mail-Adresse registrierst und keine persönlichen Daten angeben musst. 

Bevor es mit der Sicherheit weitergeht, ziehe ich ein kurzes Zwischenfazit: In Sachen Privatsphäre schneidet das IPVanish VPN ziemlich schlecht ab. Ich konnte keinen einzigen positiven Aspekt finden, dafür aber viele besorgniserregende Faktoren.

Möchtest du deine Privatsphäre schützen, dann rate ich dir zur Nutzung von ProtonVPN. Er ist mein Testsieger in dieser Kategorie und absolut vertrauenswürdig: Der Firmensitz ist in der Schweiz, es sind keine Tracker zu finden und das Unternehmen dahinter hat eine weiße Weste.

Ich bin gespannt, ob das IPVanish VPN in Bezug auf die Sicherheit besser abschneidet. Auf der Website werden alle Protokolle, mit denen du deine Verbindung sichern kannst, aufgelistet:

  • IKEv2
  • OpenVPN
  • L2TP
  • IPsec
  • PPTP (nur für Windows)

Bis auf WireGuard sind hier alle wichtigen Protokolle dabei. Daran habe ich nichts auszusetzen. Zudem wird eine AES-256 Verschlüsselung verwendet, die auch das Non Plus Ultra ist. 

Leider handelt es sich bei dem Dienst um eine Closed-Source Anwendung. Das heißt, dass der Quellcode nicht einsehbar ist. Bei Open-Source Diensten kann sich jedermann genau anschauen, wie sie programmiert sind und ob es Sicherheitslücken gibt. Das würde vielleicht etwas Vertrauen in das IPVanish VPN schüren. 

Mein Fazit für dieses Kapitel fällt leider alles andere als positiv aus. Der Dienst ist eine Katastrophe für deine Privatsphäre. Es gab bereits einen Skandal über das Unternehmen hinter dem VPN, die Website ist voller Tracker und dir stehen keine anonymen Zahlungsmittel zur Auswahl. In Bezug auf die Sicherheit sieht es etwas besser aus, das egalisiert das mangelnde Vertrauen allerdings nicht. Deshalb vergebe ich 10 Prozent. 

Benutzerfreundlichkeit & Support

In diesem Kapitel schaue ich mir zunächst an, wie benutzerfreundlich das VPN ist. Das Dashboard ist ziemlich vollgestopft und deshalb recht unübersichtlich. Vor allem für Neulinge dürfte das ziemlich verwirrend sein. Besser macht es CyberGhost: Die Oberfläche ist total aufgeräumt und leicht zu verstehen

Hinzu kommt, dass die Oberfläche nicht auf Deutsch, sondern nur auf Englisch verfügbar ist. Das Design ist mir persönlich zu düster, aber das ist wohl Geschmackssache. Es gibt definitiv Anbieter, die das meiner Meinung nach besser lösen.

ipvanish Design
Die Farben der Clients sind eher dunkel gehalten.

In meinem Hide.me Test war ich beispielsweise positiv überrascht: Neben Deutsch und Englisch stehen viele weitere Sprachen für das Dashboard zur Verfügung. Zudem ist es kinderleicht, sich mit einem Server zu verbinden. 

Du erreichst den Support von IPVanish über einen großen Button auf der Website. Hier kannst du deine Anfrage in ein Formular eintragen und auch gleich das passende Thema auswählen. Es handelt sich dabei um einen Live-Chat, der 24/7 verfügbar ist. Der Kundendienst antwortet sogar auf Deutsch, dafür wird allerdings eine Übersetzungssoftware verwendet. 

Zudem hat der Support auch eine Telefonnummer. Du kannst bei der deutschen Nummer einfach anrufen und dein Problem schildern. Außerdem gibt es ein Support Center mit FAQ und Anleitungen.

ipvanish Support
Viele Fragen und Probleme werden im Hilfe-Center des Dienstes beantwortet.

Viele User berichten, dass die Antworten recht schnell kommen, teilweise aber zu allgemein gehalten sind. Ich muss gestehen, dass das bei vielen Diensten in meinem Test der Fall ist.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Kundendienst gut abschneidet. Er ist leicht zu erreichen, antwortet recht schnell und ist sogar auf Deutsch verfügbar – bei der Qualität der Antworten gibt es allerdings noch Luft nach oben. Die Benutzerfreundlichkeit überzeugt mich hingegen überhaupt nicht: Der Dienst ist unübersichtlich und schwer zu bedienen. Deshalb vergebe ich 50 Prozent in dieser Kategorie. 

Streaming

Viele User möchten mit einem VPN das Geoblocking von Streaming-Diensten wie Netflix, Amazon Video und Co. umgehen. Dafür sind zwei Faktoren entscheidend: Zum einen muss die Server-Auswahl stimmen. Es sollten mindestens Server in den USA, Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz verfügbar sein. Das ist bei dem IPVanish VPN der Fall.

Zum anderen dürfen die VPN-Server nicht erkannt werden. Bemerkt ein Streaming-Anbieter, dass von einer IP-Adresse aus sehr viele Anfragen kommen, wird dieser als VPN-Server eingestuft. Du kannst dann keine Inhalte mehr abspielen, bis du eine andere IP-Adresse nutzt. 

Infografik Mit einem VPN Geo-Restriktionen umgehen

Schafft es das IPVanish VPN das Geoblocking zu umgehen? Laut meinen Recherchen gelingt das bei den meisten Streaming-Diensten. Disney+ und Amazon Video erkennen die VPN-Server in der Regel nicht. Du kannst zum Beispiel amerikanische Serien bei Netflix mit IPVanish freischalten. Nur der BBC iPlayer scheint hin und wieder Probleme zu bereiten. 

Vor allem Netflix und Amazon Video haben knifflige Sperren gegen VPN-Nutzer entwickelt – dass das IPVanish VPN diese umgehen kann, ist wirklich gut. Deshalb vergebe ich 80 Prozent für das Streaming. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Um meinen IPVanish VPN Test abzuschließen, schaue ich mir nun den Preis in Relation zu den Testkategorien an. Das Jahresabo kostet dich im ersten Jahr circa 3,18 Euro. Die Gesamtsumme von circa 38,15 Euro wird sofort fällig. Ab dem zweiten Jahr zahlst du dann allerdings schon fast doppelt so viel (ca. 76,31 Euro). 

Die Kosten für die Apps weichen davon ab. Für die iOS-Anwendung betragen die Kosten ca. 8,31 Euro für einen Monat, in etwa 7,48 Euro für drei Monate und ungefähr 5,19 Euro für ein Jahr. Bei Android zahlst du zwischen ca. 8,31 Euro und ca. 66,52 Euro.

Dabei gibt es eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie – ein kostenloser Tarif wird aber nicht angeboten. Du kannst dafür das VPN auf unbegrenzt vielen Geräten verwenden. Die meisten VPN-Anbieter limitieren die Nutzung mit einem Account auf fünf Geräte.

Es gibt zudem noch einen monatlichen Tarif. Im ersten Monat kostet dieser ca. 4,23 Euro, ab dem zweiten Monat zahlst du schon in etwa 8,47 Euro. Das finde ich schon ziemlich seltsam: Normalerweise werden VPN-Dienste günstiger, wenn du sie länger nutzt. 

ipvanish Preise
Die Preise werden dir übersichtlich und transparent mitgeteilt.

Für die gebotene Leistung finde ich den Preis in Ordnung. Dass der Dienst bei längerer Nutzung teurer wird, ist meiner Meinung nach aber keine gute Idee. Damit vergrault man sich Kunden eher, als sie an sich zu binden. Deshalb vergebe ich 80 Prozent in dieser Kategorie.

Mein Preis-Leistungs-Testsieger ist übrigens NordVPN. Du kannst das VPN schon für 2,97 Euro pro Monat nutzen. Je länger die Laufzeit ist, desto günstiger wird der Preis – ein faires Angebot. 

Fazit zum IPVanish VPN Test

IPVanish hat in diesem Test 56,66 Prozent von möglichen 100 erzielt. Das VPN eignet sich gut für Streaming, hat eine ordentliche Server-Auswahl und eine passable Geschwindigkeit. Leider sind die Mängel in Sachen Privatsphäre so eklatant, dass ich darüber nicht hinwegsehen kann und dir das IPVanish VPN daher nicht empfehle.

Vorteile

  • Große Server-Auswahl
  • Deutscher Kundendienst
  • Umgeht das Geoblocking von Netflix
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Geringer Funktionsumfang
  • Schlecht für deine Privatsphäre
  • Unübersichtliches Dashboard

In meinem ExpressVPN Test war das Ergebnis hingegen deutlich besser: Der Anbieter schneidet in allen Kategorien gut ab und ist wirklich gut für deine Privatsphäre. Auch wenn dieser etwas teurer ist, lohnt es sich in aus meiner Sicht auf jeden Fall. 

Hat dir mein Artikel weitergeholfen? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von IPVanish

FirmensitzUSA
Gründungsjahr2012
Serverstandorte1600 Server in 60 Ländern
Gleichzeitige Geräteunbegrenzt
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Günstigster Monats-Tarif3,17 Euro (12 Monate)
Anonyme BezahlungNein
Torrenting erlaubtJa
Deutscher SupportJa
Deutscher OberflächeNein

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