Hide.me VPN Test 2021: Das weltweit schnellste VPN?

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*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.

Mein Kurzfazit zu hide.me

Gesamtbewertung
3.8/5
Dieser Anbieter ist schnell und bietet umfangreiche Funktionen. Das Geoblocking von Netflix und Co. kannst du aber nicht umgehen. Andere Dienste liefern dir einfach ein besseres Gesamtpaket.
Funktion & Ausstattung
95%
Geschwindigkeit
90%
Privatsphäre & Sicherheit
90%
Benutzerfreundlichkeit
70%
Streaming
40%
Preis / Leistung
80%

Das Hide.me VPN lockt potenzielle Kunden mit einem großen Versprechen: Es ist laut eigener Aussage das schnellste VPN weltweit. Das schraubt die Erwartungen natürlich ziemlich hoch. Doch wie viel Wahrheit steckt tatsächlich dahinter? 

Im Rahmen meiner VPN-Tests prüfe ich einige Anbieter auf Herz und Nieren. Welche Stärken der Dienst wirklich hat und ob es auch Schwachstellen gibt, erfährst du in diesem Artikel. iZudem erkläre ich dir, wieso ExpressVPN mein Testsieger ist.

Funktionen & Ausstattung

Ich starte meinen Test mit den Funktionen und der Ausstattung von Hide.me. Das VPN steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung. Du kannst es sowohl auf Windows und macOS verwenden als auch auf Linux. Für Android und iOS stehen Apps zur Verfügung, für Chrome und Firefox gibt es Browser-Erweiterungen.

Hinzu kommt, dass du das VPN auch mit deinem Amazon Fire TV Stick und Blackberry nutzen kannst. Du hast zudem die Möglichkeit, es direkt auf deinem Router, beispielsweise einer FRITZ!Box, zu installieren. Das ist besonders praktisch, da der gesamte Datenverkehr aller Geräte, die mit dem Router verbunden sind, durch das VPN getunnelt wird. Wie du das VPN installierst, erfährst du auf der Website.

Mir ist zudem aufgefallen, dass du die VPN-Verbindung auch auf deinem NAS konfigurieren kannst. Es werden Synology und QNAP unterstützt. Ich bin begeistert, dass mit dem VPN so gut wie keine Wünsche offen bleiben. 

hide.me-vpn Plattformen
Das Hide.me VPN steht für verschiedene Betriebssysteme und Browser zur Verfügung.

Schauen wir uns nun an, ob auch die Auswahl der Server-Standorte überzeugen kann. Auf der Website des Anbieters finden sich dazu genauere Angaben: Es stehen mehr als 1900 Server an über 75 Standorten zur Verfügung. Das klingt schon mal ziemlich vielversprechend. 

hide.me Standorte
Das Server-Netzwerk von Hide.me ist ganz ordentlich.

Die Server verteilen sich über den gesamten Globus. In Europa befinden sich besonders viele. Mir fällt allerdings auf, dass kaum Standorte in Afrika vorhanden sind. Zu den angebotenen Ländern gehören unter anderem:

  • Deutschland
  • USA
  • Australien
  • Deutschland
  • Österreich
  • Schweiz
  • Großbritannien
  • Kanada

Hide.me bietet also nicht nur viele Server, sie befinden sich auch noch an wichtigen Standorten. Diese Auswahl stellt mich zufrieden.

Jetzt werfe ich einen Blick auf die Funktionen des Hide.me VPNs. Hinter dem IP-Leak-Schutz des Dienstes verbirgt sich ein Kill-Switch. Dieser ist standardmäßig aktiv und steht für die Desktop-Anwendungen zur Verfügung. Android und iOS haben aber eine ähnliche Funktion, die einfach nur „durchgehend aktives VPN” genannt wird.

hide.me Kill-switch
Der Kill-Switch wird kinderleicht gesteuert und kann bei Bedarf auch deaktiviert werden.

Deine echte IP-Adresse wird durch die des VPN-Servers ersetzt, solange du mit ihm verbunden bist. Bricht die Verbindung hingegen ab, besteht die Gefahr, dass deine wahre IP-Adresse doch geleakt wird. Das ist für viele Nutzer ein Problem, denn sie verwenden gezielt ein VPN, um ihre Identität zu schützen.

Im Falle eines Verbindungsabbruchs greift der Kill-Switch dann automatisch ein: Er trennt deine Internetverbindung. Dadurch wird effektiv verhindert, dass deine tatsächliche IP-Adresse übermittelt wird. Im Alltag erweist sich diese Funktion als recht hilfreich, denn oftmals kriegt man gar nicht mit, wenn die Verbindung zum VPN-Server abbricht. 

Mir ist zudem aufgefallen, dass Hide.me Multi-Hop anbietet. Dabei wird dein Datenverkehr gleich über mehrere VPN-Server geleitet, was einen großen Teil zu einer sicheren Verbindung beisteuert. 

Der Anbieter betont, dass es sich um ein dynamisches Feature handelt – es gibt keine vordefinierten Standorte. Du kannst selber den Einstiegs- und Ausstiegsserver auswählen. 

Gut finde ich auch den Stealth Guard. Diese Funktion verhindert versehentliche IP-Leaks. Vergisst du schlichtweg, dein VPN zu aktivieren, sichert das Feature dich ab: Du legst fest, welche Apps nur mit einer aktiven VPN-Verbindung gestartet werden können. 

Split Tunneling wird ebenfalls angeboten. Diese Funktion ermöglicht es dir, bestimmte Anwendungen auszuwählen, die durch das VPN getunnelt werden sollen. Manche Dienste kannst du nur mit einer deutschen IP-Adresse nutzen – streamst du nebenbei aber Netflix mit einer amerikanischen IP-Adresse, hast du ein Problem. Split Tunneling ist meiner Erfahrung nach sehr praktisch für den Alltag.

Es gibt übrigens auch eine kostenlose Version des VPNs. Dir stehen dabei 10 GB Datenvolumen pro Monat zur Verfügung. Anders als bei anderen Anbietern kannst du den kostenlosen Tarif für eine unbegrenzte Zeit nutzen – er ist also nicht auf einen Monat oder ähnliche Zeitspannen begrenzt.

hideme Tarifvergleich
Die kostenlose Version ist etwas abgespeckt.

Du kannst dann allerdings nur fünf Server nutzen, die sich in Kanada, den Niederlanden, Deutschland und den USA (einer an der Ost- und einer an der Westküste) befinden. 

Bevor ich mein Fazit ziehe, möchte ich noch eine Sache loswerden: Ich bin begeistert, wie umfangreich die Informationen sind, die der Anbieter auf seiner Website bereitstellt. Alle Funktionen, ihre technischen Hintergründe sowie ihr Einsatzzweck werden genau vorgestellt. Das schafft Transparenz und macht es für Interessenten deutlich einfacher, sich zu informieren.

Zusammenfassend hat mich der Dienst in diesem Kapitel überzeugt. Er steht für verschiedene Plattformen zur Verfügung, bietet viele Server und wichtige Funktionen. Dafür gibt es von mir 95 Prozent – ein bisschen Luft nach oben gibt es immer.

Geschwindigkeit

In diesem Kapitel schaue ich mir die Geschwindigkeit des Hide.me VPNs an. Dazu muss ich vorab eine Sache sagen: Auf der Startseite des Dienstes befand sich zum Zeitpunkt meines Tests ein großer Slogan mit den Worten: „Das weltweit schnellste VPN”. 

hide.me Geschwindigkeit
Versprechen sind schnell gemacht – kann das VPN wirklich mit seiner Geschwindigkeit überzeugen?

Das weckt nicht nur bei mir, sondern auch bei potenziellen Kunden große Erwartungen. Die Geschwindigkeit ist bei vielen VPN-Diensten so eine Sache: Einige bremsen dich aus, andere bemerkst du kaum. Aufgrund der großen Versprechen habe ich bei dem Hide.me VPN besonders genau hingeschaut.

Vorab sei gesagt: Je nachdem zu welcher Uhrzeit oder an welchem Tag getestet wird, können die Werte recht weit auseinandergehen. Testberichte liefern daher meistens nur Momentaufnahmen.

Bei dem Hide.me VPN entscheidet der Tarif über die Geschwindigkeit. In der kostenlosen Variante wählst du nur zwischen fünf Standorten – diese sind wohl möglich einfach überlastet. In einem Testbericht habe ich gelesen, dass diese daher recht langsam sind. 

Im Premium-Tarif hast du hingegen vollen Zugriff auf die über 1900 Server. Diese sind richtig schnell: Viele Nutzer berichten, dass es keine oder nur minimale Verluste in Sachen Geschwindigkeit gibt. In einem weiteren Test verringerte sich die Verbindung nur um 2,6 Prozent. Das ist extrem wenig.

Ich kann dir auch konkrete Daten von einem Nutzer nennen:

  • Download-Geschwindigkeit: 62,63 Mbit/s
  • Upload-Geschwindigkeit: 61,92 Mbit/s
  • Ping: 30 ms

Das sind bessere Werte als viele User ohne ein VPN haben. Alles in allem überzeugt mich die Geschwindigkeit. Ich bin bei meinen Recherchen fast ausschließlich auf positive Erfahrungsberichte gestoßen. Dass der Speed im kostenlosen Tarif geringer ist, finde ich auch in Ordnung. Deshalb vergebe ich 90 Prozent.

Privatsphäre & Sicherheit

Weiter geht es mit der Privatsphäre – ein enorm wichtiger Aspekt bei einem VPN. Schließlich vertrauen viele User darauf, dass ein solcher Dienst ihre Identität und ihren Datenverkehr zuverlässig schützt. Diesbezüglich schaue ich mir in diesem Kapitel verschiedene Aspekte des Hide.me VPNs an.

Dabei fang ich mit dem Betreiber an. Die eVenture Ltd. hat ihren Sitz in Malaysia und betreibt den Dienst seit 2012. Ich konnte keine Skandale über das Unternehmen finden. 

Dass sich der Firmensitz in Malaysia befindet, ist gut: Damit liegt er außerhalb der 5/9/14 Eyes Allianzen. Es handelt sich dabei um Zusammenschlüsse, bei denen die Geheimdienste der Mitgliedstaaten ihre Informationen untereinander austauschen. VPN-Betreiber sollten es deshalb unbedingt vermeiden, ihren Sitz in einem dieser Länder zu haben. 

eyes Countries

Das Avira Phantom VPN wird beispielsweise von Avira betrieben – einem Unternehmen, das seinen Sitz in Deutschland hat. Das Land ist allerdings Mitglied der 14 Eyes, was schlecht für deine Privatsphäre ist.

Hinzu kommt, dass die Gesetze zum Datenschutz in Malaysia anders sind als in Deutschland oder den USA. In dem Staat gilt der „Personal Data Protection Act”, der personenbezogene Daten vor Missbrauch schützt. VPN-Betreiber sind zudem nicht dazu verpflichtet, Nutzerdaten zu erfassen.

Der Datenschutzerklärung des Dienstes habe ich außerdem entnommen, dass eine klare No-Log-Policy betrieben wird. Es werden keine Nutzerdaten gesichert. Was nicht gespeichert wird, kann auch nicht an die Behörden herausgegeben werden. 

Es werden nur temporäre Protokolle angelegt, die mit einem zufällig generierten Benutzernamen versehen werden. Hintergrund ist die Fehlerbehebung. Das macht technisch gesehen Sinn und ist aus meiner Sicht unproblematisch. 

Auf der Website informiert uns das Unternehmen außerdem darüber, dass es der Electronic Frontier Foundation (EFF) regelmäßig Spenden zukommen lässt. Diese setzt sich für persönliche und bürgerliche Freiheiten im Internet ein.

Ein weiterer positiver Aspekt für deine Privatsphäre: Das VPN veröffentlicht jedes Jahr einen Transparenzbericht, den du dir auf der Website herunterladen kannst. Zudem wurde die Sicherheit des Dienstes extern getestet und zertifiziert. 

Hinzu kommt, dass du mit Bitcoin anonym bezahlen kannst und bei der Anmeldung lediglich eine E-Mail-Adresse angeben musst. Erfreulicherweise befinden sich in der Android-App des Hide.me VPNs keine Tracker.

hide.me Exodus
Die App ist frei von Trackern – das können nicht viele VPN-Dienste von sich behaupten.

Für deine Privatsphäre ist mir nur ein negativer Aspekt aufgefallen: Auf der Website habe ich Tracker gefunden. Das ist leider bei vielen VPN-Diensten der Fall, was es aber nicht weniger schlimm macht. Immerhin sind es bei Hide.me nicht besonders viele Tracker.

hide.me Tracker
Tracker von Google Analytics auf der Website des Hide.me VPNs

Bevor es mit der Sicherheit weitergeht, ziehe ich ein kurzes Zwischenfazit: Das Hide.me VPN bietet einen guten Schutz für deine Privatsphäre – nur wenige Anbieter haben in meinen Tests so gut abgeschnitten. In dieser Kategorie ist ProtonVPN mein Testsieger: Der Dienst ist, egal ob App oder Website, völlig frei von Trackern und bietet einen umfangreichen Schutz. 

Hide.me VPN sichert deine Verbindung mit verschiedenen Protokollen:

  • WireGuard
  • OpenVPN
  • SoftEther (nur für MacOS, Windows und Linux)
  • IKEv2
  • SSTP (nur für MacOS, Windows und Linux)

Dabei handelt es sich um die sichersten Protokolle und ich habe nichts auszusetzen. WireGuard ist eines der neuesten Protokolle und wird noch nicht von vielen Betreibern verwendet. Zudem kommt eine AES-256 Verschlüsselung zum Einsatz, was ebenfalls optimal ist.

Zum Thema Leaks habe ich recherchiert: Es gibt nur ganz wenige Berichte darüber, dass IP-Adressen über das Hide.me VPN geleakt wurden. Ich gehe nicht davon aus, dass der Dienst hier eine Sicherheitslücke oder Ähnliches hat.

Wie ich dir weiter oben ja schon erklärt habe, ist das VPN zertifiziert – unsichere Stellen wären dabei aufgefallen. Ich fände es dennoch schön, wenn der Quellcode offen wäre. Dann könnte ihn jedermann einsehen und sich selbst von der Sicherheit überzeugen. Das ist aber Kritik auf hohem Niveau.

Fassen wir beide Aspekte zusammen: Das Hide.me VPN ist keine Bedrohung für deine Privatsphäre und ermöglicht dir sicheres Surfen. Es werden modernste Technologien verwendet und den Betreiber schätze ich als vertrauenswürdig ein. Kleine Punktabzüge gibt es für die Tracker auf der Website und den geschlossenen Quellcode. Deshalb vergebe ich 90 Prozent. 

Benutzerfreundlichkeit & Support

Zu einem richtig guten Dienst gehört für mich auch, dass er benutzerfreundlich ist. Das ist bei dem Hide.me VPN definitiv der Fall: Die Oberfläche steht auf verschiedenen Sprachen, unter anderem auch auf Deutsch, zur Verfügung. Das Design ist modern und dabei schön übersichtlich. Die Anwendung ist in einem knalligen Blau gehalten, was bei mir direkt gute Laune auslöst.

Es ist leicht, sich mit einem Server zu verbinden bzw. Sich von der VPN-Verbindung zu trennen. Wer noch keine Erfahrungen mit einem VPN hat, sollte sich hier schnell zurechtfinden. 

hideme Android
Ein Klick reicht, um sich mit einem VPN-Server zu verbinden.

Kleiner Kritikpunkt: In der Desktop-Version hast du den vollen Zugriff auf alle Funktionen, die mobilen Apps sind allerdings, wie bei vielen VPNs, etwas abgespeckt. Der richtige Kill-Switch ist beispielsweise nur für den Desktop verfügbar. 

Zudem finde ich den Namen des Dienstes etwas verwirrend. Man könnte annehmen, dass du dich komplett hinter dem VPN verstecken kannst: Völlige Anonymität kann es mit einem VPN aber niemals geben. 

Bei Fragen und Problemen erreichst du den Support über den Live-Chat und per E-Mail. Zusätzlich dazu steht dir eine Wissensdatenbank, ein Forum, diverse Anleitungen und der Blog des Betreibers zur Verfügung. 

Der Support antwortet auf Deutsch und du musst nicht sonderlich lang darauf warten. Viele Kunden bekommen schon nach wenigen Stunden eine Antwort. Die Qualität des Kundendienstes scheint gut, aber nicht überragend zu sein.

Auch in dieser Kategorie schneidet das Hide.me VPN gut ab. Die Bedienung ist kinderleicht, das Design modern und der Support ganz gut. Abzüge gibt es für den geringeren Funktionsumfang in den Apps und den nicht immer komplett überzeugenden Support. Ich vergebe deshalb 70 Prozent. 

Streaming

Wie sich ein VPN-Dienst in Sachen Streaming schlägt, ist nur schwer pauschal zu sagen. Viele Streaming-Anbieter, vor allem Netflix und Amazon Video, rüsten sich immer weiter gegen VPN-Nutzer. Deshalb werden viele VPN-Server als solche erkannt, was das Abspielen von jeglichen Inhalten unmöglich macht.

Infografik Was ist Geoblocking

So geht es auch dem Hide.me VPN: Die Server werden erkannt und du kannst nicht streamen. Du bekommst nicht mehr als die Meldung „Sie verwenden ein Proxy oder VPN” zu sehen. Allem Anschein nach hat der Betreiber dies auch erkannt und bietet spezielle Streaming-Server an. Mit diesen gelingt es einigen Nutzern, das Geoblocking zu umgehen und Netflix zu streamen.

Ich konnte keine verlässlichen Aussagen dazu finden, ob das Hide.me VPN andere Streaming-Dienste freischaltet. Es sieht für mich allerdings so aus, als würde das VPN es schaffen, dass Geoblocking von weniger beliebten Diensten zu umgehen.

In dieser Kategorie kann mich der Dienst nicht völlig überzeugen. Auch wenn Netflix und Amazon Video am stärksten zu knacken sind, wäre es schön gewesen, wenn das VPN deren Geoblocking umgeht. Da das bei anderen Streaming-Anbietern anscheinend funktioniert, vergebe ich 40 Prozent. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Preis. Für das Hide.me VPN gibt es, neben der kostenlosen Version mit limitierten Funktionen, vier weitere Tarife:

hide.me-preise
Das sind die aktuellen Preise – ich habe starke Schwankungen beobachtet.

Ich muss dazu sagen, dass die Preise des Anbieters ständig schwanken. Bei meinen Recherchen habe ich die unterschiedlichsten Tarife und Preise gesehen, die manchmal auch nur wenige Tage aktuell waren. Derzeit gibt es zu dem 2-Jahrestarif zum Beispiel zwei Monate gratis dazu – manchmal sind es auch drei Monate.

Für alle Tarife gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie und du kannst das VPN mit nur einem Account auf bis zu 10 Geräten gleichzeitig nutzen. Unter den VPN-Diensten, die ich dir empfehle, hat nur CyberGhost eine längere Garantie – diese beträgt 45 Tage. Der Dienst ist zudem etwas günstiger und besticht ebenfalls mit guten Werten in allen Kategorien. 

Für die iOS-App gelten gesonderte Regelungen. Du musst deinen Tarif über dein iTunes-Konto bezahlen. Diesen erhältst du ab circa 8,32 Euro monatlich. 

Schauen wir uns das Preis-Leistungs-Verhältnis an: Der Anbieter steht in allen Kategorien gut da, das Streaming ist allerdings eine Schwäche. In puncto Privatsphäre und Sicherheit hebt sich der Dienst von der breiten Masse ab und bietet umfangreiche Maßnahmen. Dafür finde ich den Preis angemessen und ich vergebe daher 80 Prozent. 

Ich habe im Rahmen meiner Tests auch einen Preis-Leistungs-Sieger gekürt: NordVPN. Du kannst ihn schon ab 2,97 Euro monatlich nutzen und profitierst von umfangreichen Funktionen. 

Fazit zum Hide.me VPN Test

Mit 77,5 Prozent schneidet Hide.me ziemlich gut ab. Ich persönlich sehe vor allem die starken Maßnahmen in Sachen Sicherheit und Privatsphäre als sehr wertvoll an. Was das Streaming betrifft, könnte man allerdings noch nachbessern.

Kommen wir auf das Versprechen des Anbieters zurück, das „schnellste VPN der Welt” zu sein. Ich muss zugeben, dass es tatsächlich sehr schnell ist und wirklich gute Werte erzielt. Der Anbieter hält also was er verspricht. Ob es aber tatsächlich das schnellste VPN weltweit ist, ist fraglich.

Vorteile

  • Großer Funktionsumfang
  • Viele Server
  • Gute Geschwindigkeit
  • Zertifizierte Sicherheit

Nachteile

  • Quellcode nicht öffentlich
  • Geringerer Funktionsumfang in den mobilen Apps
  • Nicht für Netflix geeignet

In meinem ExpressVPN Test waren die Werte nämlich noch besser. Mein Testsieger schafft es, auch das Geoblocking von Netflix und Co. zu umgehen. Außerdem bietet auch er dir eine gute Geschwindigkeit und umfangreiche Funktionen. 

Hat dir mein Artikel weitergeholfen? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

Inhaltsverzeichnis

Datenblatt von hide.me

FirmensitzMalaysia
Gründungsjahr2012
Serverstandorte1900 in 75 Ländern
Gleichzeitige Geräte10
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Günstigster Monats-Tarif4,99 Euro (24 Monate)
Anonyme BezahlungJa
Torrenting erlaubtJa
Deutscher SupportJa
Deutscher OberflächeJa

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