Google in China: So funktioniert’s in 2020

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Wenn du nach China reist und mal eben etwas googeln möchtest, hast du ein Problem. Denn Google ist in China gesperrt. Mit Google Maps den Weg zum Hotel suchen oder deinen Google Mail Account verwalten ist ebenfalls nicht drin. Da wir es im Alltag gewohnt sind, alles schnell und einfach googlen zu können, stellt uns das Fehlen der Suchmaschine vor ungeahnte Herausforderungen.

Wie du aber dennoch Google in China nutzen kannst und welche Programme du dafür brauchst, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Kurz und knapp: Mit einem VPN kannst du Google in China verwenden

Wenn du dich in China aufhältst, stellst du bestimmt schnell fest, dass Google nicht funktioniert. Die chinesische Regierung zensiert das Internet strikt – auch Google fällt dem zum Opfer. Wenn du auf die beliebte Suchmaschine aber nicht verzichten möchtest, kann dir ein VPN weiterhelfen. 

Dieses Netzwerk ermöglicht es dir, die Internetzensur in China zu umgehen. Du verbindest dich mit einem privaten Netzwerk, das es der Regierung unmöglich macht, deine Daten einzusehen – und was sie nicht sieht, kann sie nicht zensieren.

Ich empfehle dir dafür den Anbieter ExpressVPN. Er ist meiner Erfahrung nach sehr zuverlässig und sicher.

Kann ich Google in China nutzen?

Dass das Internet in China zensiert wird, haben viele Menschen schon einmal gehört. Wie stark die Zensuren aber wirklich sind und welche Dienste betroffen sind, wissen die wenigsten – es ist außerdem schwer zu sagen, da die Regierung ständig an ihren Sperren feilt.

Was aber feststeht, ist, dass du Google in China nicht nutzen kannst. Grundsätzlich wird alles zensiert, was regimekritisch ist oder zu Protesten aufruft. Im Fokus der Zensur stehen vor allem Medien, die eine große Anzahl an Menschen erreichen. So ist Facebook in China zum Beispiel auch gesperrt. 

Google in China Error
In China kannst du Google nicht wie gewohnt nutzen

Google war zwar von 2006 bis 2010 in China verfügbar, wurde aber so stark zensiert, dass das Unternehmen die Reißleine gezogen und den chinesischen Markt verlassen hat. Angeblich tüftelt Google an einer separaten Suchmaschine für China, aber offiziell ist das noch nicht.

Welche Suchmaschine kann ich in China anstatt Google nutzen?

Wenn du dich nun fragst, welche Suchmaschine in China funktioniert, kann ich dir einige nennen. Die meisten Chinesen nutzen Baidu.com. Eigentlich ist es Google ziemlich ähnlich – es gibt sogar eine Online Enzyklopädie und einen Dienst, der an Google Books erinnert. 

Erfreulicherweise gibt es auch eine uns bekannte Suchmaschine, die in China eine Alternative zu Google ist: Bing. Anders als Google hält Microsoft sich an die Zensurvorgaben der chinesischen Regierung, deshalb kannst du den Dienst nutzen – zwar eingeschränkt, aber er funktioniert. 

Wie kann ich Google trotzdem in China nutzen?

Ich weiß nicht, wie oft ich täglich google, aber es sind mit Sicherheit weit über 20 Mal. Komplett auf Google zu verzichten, kann ich mir nur schwer vorstellen. Denn ich nutze auch andere Dienste von Google wie zum Beispiel Google Mail und möchte auf diese nicht verzichten. 

Wenn du Google in China nutzen möchtest, kannst du das. Alles was du dafür brauchst ist ein VPN (virtuelles privates Netzwerk). Du kannst dir dieses Netzwerk wie einen blickdichten Tunnel vorstellen.

Deine Daten werden verschlüsselt durch diesen Tunnel geschickt, ohne dass sie von außen eingesehen werden können. Hier gilt der Grundsatz: Was die chinesische Regierung nicht sieht, kann sie auch nicht zensieren.

Wenn du das Internet in China uneingeschränkt nutzen möchtest, ist ein VPN eine ziemlich gute Möglichkeit. Das weiß auch die Regierung und geht deshalb strikt gegen diese vor. Gleichzeitig nutzen immer mehr Menschen ein VPN, um die Sperren zu umgehen. 

Alex Google Smartphone
Dank eines VPNs kann Alex Google in China wie gewohnt nutzen

Aufgrund der immer größer werdenden Bemühungen der chinesischen Behörden, gegen VPNs vorzugehen, können nicht alle Anbieter die Zensur umgehen. Es ändert sich permanent, welche Anbieter das können und welche nicht. Sollte dein Anbieter nicht funktionieren, kannst du dich an den Support wenden, vielleicht kann dieser dir weiterhelfen. 

Sollte es dennoch nicht funktionieren, kannst du von deiner Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen – viele Anbieter haben diese bereits in ihr Angebot aufgenommen. 

Das Wichtigste ist, dass du dir das VPN schon vor deiner Abreise herunterlädst! Denn die chinesischen Regierungen sperren auch die Webseiten von VPN-Betreibern. Hast du vor deiner Anreise also kein VPN installiert, wird es sehr schwer eines von China aus zu installieren. 

Diese kostenlosen VPN-Anbieter könnten funktionieren

Wenn du ein VPN nur für einen kurzen Aufenthalt in China brauchst, kannst du einen kostenlosen Anbieter nutzen. Ich mache mir bei solchen Anbietern allerdings immer Sorgen um die Sicherheit meiner persönlichen Daten.

Laut meinen Recherchen legen viele kostenlose VPN-Anbieter nämlich keinen großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit. 

Viele kostenpflichtige Anbieter haben auch kostenlose Varianten, die du dann beispielsweise nur wenige Tage oder mit beschränktem Datenvolumen nutzen kannst. Das sollte meiner Meinung nach aber reichen, um die Zensuren zu umgehen.

Dafür empfehle ich dir folgende Anbieter:

  • ProtonVPN (unlimitiertes Datenvolumen // 3 Länder)
  • Windscribe (10 GB Datenvolumen monatlich// 10 Server-Standorte)
  • Hotspot Shield (500 MB Datenvolumen täglich // 1 Server-Standort)
  • Hide.me (2GB monatliches Datenvolumen // 5 Server-Standorte)
  • Tunnelbear (500 MB monatliches Datenvolumen)
  • trust.zone (1 GB Datenvolumen // Max. 3 Tage)

Laut meinen Recherchen sind diese Anbieter sicher und zuverlässig. Ob sie die chinesischen Zensuren umgehen können, ändert sich ständig. Ich empfehle dir deshalb, schon von Deutschland aus mehrere VPNs herunterzuladen. 

Diese 3 VPN-Anbieter empfehle ich dir für Google in China

Wenn du länger in China bleibst, empfehle ich dir, einen kostenpflichtigen Anbieter zu verwenden. Dann kannst du die Zensur zuverlässig umgehen und z.B. auch Serien streamen. Dafür brauchst du schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten und ein unlimitiertes Datenvolumen – das bieten dir nur kostenpflichtige Anbieter.

Bedenke, dass auch Netflix oder YouTube in China gesperrt sind. Ich halte es nicht länger als 1-2 Wochen ohne diese beiden Dienste aus. Deshalb habe ich einige Anbieter für dich getestet und stelle dir nun meine drei Favoriten vor.

Platz 1: ExpressVPN

ExpressVPN ist mein Testsieger. Der Anbieter überzeugt mit schnellen Übertragungsraten und einer einfachen Bedienung. Wenn du noch nie ein VPN benutzt hast, solltest du keine Probleme mit dem Dienst haben. Bei Schwierigkeiten kannst du aber auch den Support kontaktieren, den ich immer als sehr hilfreich empfunden habe.

ExpressVPN gilt außerdem als sehr sicher. Ich finde es wichtig, dass VPN-Anbieter großen Wert auf die Datensicherheit ihrer Nutzer legen. Das Jahresabo kostet dich 6,67 Dollar pro Monat. Es gibt zudem eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Platz 2: NordVPN

NordVPN belegt den zweiten Platz in meinem Ranking. Mich hat die gute Benutzeroberfläche überzeugt. Der Anbieter sitzt zudem auf Panama – dort müssen Nutzerdaten nicht gespeichert werden. Das Jahresabo kostet 6,22 Euro pro Monat, das 3-Jahres-Paket ist sogar noch preiswerter. 

Platz 3: CyberGhost

Der dritte Platz geht an CyberGhost. Der Dienst wurde in Deutschland entwickelt und bietet ein schönes Benutzerinterface. Das Jahresabo ist vergleichsweise günstig und kostet 4,89 Euro pro Monat. Dabei gibt es sogar eine 45 tägige Geld-zurück-Garantie.

Fazit: Ein VPN umgeht die chinesische Mauer

Die Internetzensur in China ist sehr strikt – mit einem VPN kannst du aber wie gewohnt auf das Internet zugreifen. Ich empfehle dir, dafür ExpressVPN zu nutzen, denn meiner Erfahrung nach ist der Dienst sehr zuverlässig und sicher.

Hat dir mein Artikel weitergeholfen? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

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