IP-Adresse aus den USA: So kriegst du sie in 2020

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Wenn du in Deutschland bist, surfst du im Normalfall mit einer deutschen IP-Adresse im Internet. Es kann sich aber auch lohnen, durch die Nutzung kleiner Hilfsmittel eine IP-Adresse aus einem anderen Land zu bekommen.

Das hat oft den Vorteil, dass du auf gesperrte Internetseiten zugreifen kannst. Außerdem ist es dir dann möglich, Geoblocking zu umgehen und die Mediatheken ausländischer Sender zu nutzen. Um es auf den Punkt zu bringen: Es bringt viele Vorteile und neue Möglichkeiten mit sich. Dabei sind besonders IP-Adressen aus den USA gefragt. Wieso das so ist und wie du eine amerikanische IP-Adresse simulieren kannst, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Kurz und knapp: Mit einem VPN bekommst du eine IP-Adresse aus den USA

Amerika gilt als das Land der Möglichkeiten – das gilt auch für Streaming-Dienste. Netflix, Amazon Video und Co. bieten Nutzern aus Amerika eine viel größere Auswahl als in allen anderen Ländern der Welt

Mit einem VPN kannst du auf die amerikanischen Varianten sowie auf die Mediatheken amerikanischer Sender zugreifen. Wenn dir das noch nicht reicht, kannst du mit einem VPN auch auf amerikanische Webseiten zugreifen, die in Deutschland gesperrt sind.

Es lohnt sich also wirklich, mit einem VPN eine amerikanische IP-Adresse vorzutäuschen. Ich empfehle dir dafür den Anbieter ExpressVPN. Er umgeht Geoblocking zuverlässig ist auch beim Ändern deiner IP-Adresse absolut überzeugend.

Wofür ist eine amerikanische IP-Adresse nützlich?

Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass viele Streaming-Dienste ihren Nutzern nicht in jedem Land dasselbe Sortiment zur Verfügung stellen. Nehmen wir Netflix als Beispiel. In Deutschland kannst du 3058 Filme und 1568 Serien streamen.

Das US-Netflix bietet dir hingegen 3908 Filme und 1935 Serien. Ein ganz schöner Unterschied. Das liegt daran, dass die Lizenzrechte für Filme und Serien für jedes Land einzeln verkauft werden. So kommt es vor, dass Netflix für einen Filme zwar die amerikanischen Rechte kauft, die deutschen aber nicht.

Du kannst diesen Film dann nur in den USA schauen und nicht in Deutschland. Mittels Geoblocking wird er für dich blockiert. Dafür wird über deine IP-Adresse ermittelt, in welchem Land du dich befindest. Deine deutsche IP-Adresse offenbart deinen Standort und du wirst geblockt.

Netflix USA Sortiment
Hier ein kleiner Einblick in das amerikanische Sortiment von Netflix

Genau so sieht es mit Mediatheken von amerikanischen Sendern aus. Diese dürfen Ihre Inhalte meist nur in den USA ausstrahlen, weshalb du sie von Deutschland aus ebenfalls nicht nutzen kannst. Eine amerikanische IP-Adresse kann im Übrigen auch Gold wert sein, wenn du Serien bereits vor der Ausstrahlung in Deutschland schauen möchtest.

Viele amerikanische Webseiten sind seit Einführung der DSGVO für europäische Nutzer gesperrt. Versuchst du, sie von Deutschland aus aufzurufen, erscheint nur eine Fehlermeldung. Mit einer amerikanischen IP-Adresse hast du dieses Problem natürlich nicht.

Wie bekomme ich eine amerikanische IP-Adresse? 

Wie du jetzt bereits weißt, ist es wirklich praktisch, eine amerikanische IP-Adresse zu nutzen. Du bekommst sie am einfachsten, indem du ein VPN nutzt. Was es mit einem solchen virtuellen privaten Netzwerk auf sich hat, ist leicht erklärt.

Du bist mit einem solchen Netzwerk nicht vor Ort verbunden. Eure Verbindung ist virtuell. Zwischen dich und die Webseite, die du aufrufen möchtest, wird ein VPN-Server geschoben. Stell dir diesen wie eine Art Zwischenstopp vor. Dabei übernimmst du die IP-Adresse des VPN-Servers.

Je nach VPN-Anbieter stehen dir VPN-Server aus unterschiedlichen Ländern zur Verfügung. Verbindest du dich mit einem amerikanischen VPN-Server, übernimmst du also seine amerikanische IP-Adresse. 

Ein weiterer Vorteil von VPNs ist, dass sie deine Verbindung verschlüsseln – solche Netzwerke sind ja nicht nur virtuell, sondern obendrein auch noch privat. Das geht, indem die Verbindung zwischen dir und dem VPN-Server verschlüsselt wird. Deine Daten laufen durch einen blickdichten Tunnel, der von niemandem eingesehen werden dann.

Diese kostenlosen VPN-Anbieter könntest du nutzen

Wer kein großes Budget für ein VPN hat, kann auf bezahlte VPN-Anbieter zurückgreifen, die kostenlose Varianten anbieten. Diese sind dann zwar hinsichtlich des Datenvolumens oder der Server-Standorte abgespeckt, eignen sich aber trotzdem für die meisten Einsatzzwecke. 

Das sind meine sechs Favoriten:

  1. ProtonVPN (unlimitiertes Datenvolumen // 3 Länder)
  2. Windscribe (10 GB Datenvolumen monatlich// 10 Server-Standorte)
  3. Hotspot Shield (500 MB Datenvolumen täglich // 1 Server-Standort)
  4. Hide.me (2GB monatliches Datenvolumen // 5 Server-Standorte)
  5. Tunnelbear (500 MB monatliches Datenvolumen)
  6. trust.zone (1 GB Datenvolumen // Max. 30 Tage)

Mein Favorit ist ganz klar ProtonVPN. Die kostenlose Variante bietet dir ein unlimitiertes Datenvolumen. Vor allem wenn man bedenkt, dass du keinen Cent dafür bezahlen möchtest. Dir stehen zwar nur 3 Länder zur Verfügung, aber um eine amerikanische IP-Adresse zu bekommen, reicht es. Denn die 3 Länder, die zur Verfügung stehen sind Japan, die Niederlande und die USA.

Diese 3 VPN-Anbieter empfehle ich dir, um eine IP-Adresse aus den USA vorzutäuschen

Wenn du einen VPN-Dienst uneingeschränkt oder über einen längeren Zeitraum nutzen möchtest, empfehle ich dir, einen kostenpflichtigen Anbieter zu nutzen. Du kannst dann aus dem Vollen schöpfen und musst dich mit keinerlei Einschränkungen arrangieren. Ich teste seit einer ganzen Weile VPN-Dienste und stelle dir nun meine 3 Favoriten vor.

Platz 1: ExpressVPN

ExpressVPN ist mein Testsieger. Die vielfältigen Funktionen und die gute Leistung des Anbieters haben mich einfach überzeugt. Da ist zum Beispiel die simple Bedienung. Klare Strukturen ermöglichen eine komfortable Nutzung. Einsteiger sollten hier keine Probleme bekommen.

Der Dienst bietet dir Server aus 94 Ländern – du hast also eine ziemlich große Auswahl. Meiner Erfahrung nach ist ExpressVPN absolut zuverlässig im Umgehen von Geoblocking. Deine echte IP-Adresse wird konstant verborgen und du kannst dank der schnellen Übertragungsraten problemlos streamen.

Wenn du ExpressVPN nutzen möchtest, kostet dich das Jahresabo 6,67 Dollar pro Monat. Es gibt auch eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Platz 2: NordVPN

NordVPN hat in meinen Tests ebenfalls gut abgeschnitten. Meiner Erfahrung nach ist der Dienst meistens zuverlässig im Umgehen von Geoblocking. Eine gute Benutzeroberfläche rundet das Angebot ab.

Das Jahresabo kostet 6,22 Euro pro Monat, du hast dabei eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie.

Platz 3: CyberGhost

CyberGhost ist auf dem dritten Platz in meinem Ranking gelandet. Das Umgehen von Geoblocking klappt meistens zuverlässig. Hinzu kommt ein schönes Benutzerinterface und ein automatischer Kill-Switch. 

Für das Jahresabo werden 4,89 Euro pro Monat fällig. Du hast dabei eine 45 Tage Geld-zurück-Garantie.

Fazit: Mit einem VPN täuschst du eine amerikanische IP-Adresse vor

Wenn du eine IP-Adresse aus den USA bekommen möchtest, ist ein VPN dafür die leichteste und unkomplizierteste Wahl. Meiner Erfahrung nach ist ExpressVPN dafür der zuverlässigste und sicherste Anbieter.

Hat dir mein Artikel weitergeholfen? Dann freue ich mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt! 🙂

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