Die besten anonymen VPN-Dienste 2020

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Die Nutzung von VPNs hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr VPN-Anbieter versprechen ein vollkommen anonymes Surfen im Internet.

Doch nicht jedes VPN ist in der Lage, deine Online-Identität zu schützen. Auch wenn in den Datenschutzrichtlinien steht, dass keine Informationen über dich gespeichert werden, kann das in der Realität ganz anders aussehen.

In diesem Artikel erfährst du, welche VPN-Anbieter dir ein Stück mehr Anonymität verschaffen.

Kurz und Knapp: ExpressVPN schützt deine Privatsphäre

Nutzt du ein VPN, heißt das nicht automatisch, dass du komplett anonym im Internet surfen kannst. Ein VPN verschleiert zwar deine IP-Adresse, vor Cookies und Browser-Fingerprinting schützt es dich aber nicht.

Viele VPNs versprechen zudem, dass keine Logs gespeichert werden. Doch Vorsicht: Das entspricht nicht immer der Wahrheit. VPN ist nicht gleich VPN. Die Wahl des richtigen Anbieters ist ausschlaggebend, wenn es um den Schutz deiner Daten und eine sichere Verbindung geht.

Meine Empfehlung: ExpressVPN. Dieser Dienst verschleiert zuverlässig deine IP-Adresse und speichert keine Nutzungsprotokolle. Mit der 30 Tage Geld-zurück-Garantie kannst du den Dienst risikofrei ausprobieren.

Die 3 besten, anonymen VPN-Anbieter

Den richtigen VPN-Dienst zu finden, ist nicht leicht. Wenn du dir mehr Anonymität durch ein VPN verschaffen möchtest, musst du bei der Wahl des richtigen Anbieters auf einiges achten. Neben einer sicheren Verbindung sollte ein VPN keine Logs (Protokolle) speichern, die den Schutz deiner Privatsphäre im Netz gefährden.

Da mir der Schutz meiner persönlichen Daten im Netz sehr wichtig ist, habe ich schon viele VPN-Dienste getestet. In diesem Kapitel stelle ich dir meine drei Favoriten vor.

Keiner der folgenden Anbieter hat seinen Sitz in Deutschland. Das bedeutet, dass keiner von ihnen der Vorratsdatenspeicherung unterliegt.

Platz 1: ExpressVPN

ExpressVPN ist meiner Meinung nach der beste Anbieter, den du kriegen kannst. Der Anbieter hat seinen Sitz auf den britischen Jungferninseln und ist bekannt dafür, viel Wert auf Datenschutz zu legen.

Aus den Datenschutzrichtlinien kann man entnehmen, dass ExpressVPN einer No-Logs Policy folgt. Weder deine IP-Adresse noch Traffic-Daten oder die Sitzungsdauer wird gespeichert.

Dass dies nicht nur leere Versprechungen sind, konnte der Anbieter im Jahr 2017 bereits unter Beweis stellen.

In diesem Jahr verschaffte sich die türkische Regierung Zugriff auf die VPN-Server, um an die Daten eines Angeklagten zu kommen. Das Ergebnis: Es wurden keine personenbezogenen Daten gefunden, weil keine Logs gespeichert wurden.

Wenn dir die Anmeldedaten ein Dorn im Auge sind, kannst du auch eine anonyme Zahlungsmöglichkeit wählen. Zahlst du mit Bitcoin oder mint, weiß nicht einmal ExpressVPN, wer du bist. Sei dir aber bewusst, dass dein Internetanbieter immer sehen kann, dass du ein VPN-Dienst verwendest.

Bei ExpressVPN werden minimale Verbindungsprotokolle zu Verbesserungsmaßnahmen gespeichert. Deine privaten Informationen sind dadurch jedoch nicht in Gefahr.

Mit ExpressVPN kannst du zudem problemlos Geoblocking umgehen. Durch die schnelle Übertragungsrate kannst du beispielsweise Filme und Serien aus dem amerikanischen Netflix Angebot streamen.

Wenn du dich selbst von den Vorteilen überzeugen möchtest, kannst du das mit der 30 Tage Geld-zurück-Garantie tun. Ein Jahresabo kostet 6,67 Dollar pro Monat.

Platz 2: NordVPN

NordVPN legt ebenfalls sehr viel Wert auf die Privatsphäre ihrer Nutzer. Der Hauptsitz befindet sich auf Panama. Deine online Aktivitäten werden weder überwacht noch gespeichert oder an Dritte weiterverkauft. Es werden keine Logs gespeichert.

Durch die Funktion des DoubleVPNs kannst du deine Spuren im Netz noch besser verwischen, indem du dich mit 2 Servern verbinden kannst, die hintereinander geschaltet werden.

NordVPN bietet ebenfalls die Option, anonym zu bezahlen. Möglich ist das mit Hilfe von Kryptowährungen. Ein Jahresabo bei NordVPN kostet 6,22 Euro pro Monat.

Meiner Erfahrung nach ist die allgemeine Performance vergleichsweise etwas geringer als bei ExpressVPN, daher nur Platz 2 für diesen Anbieter.

Platz 3: CyberGhost

CyberGhost wurde zwar in Deutschland entwickelt, der Hauptsitz befindet sich allerdings in Rumänien. Somit unterliegt auch dieser Dienst nicht dem Gesetz der Vorratsdatenspeicherung.

Es werden keine Logs gespeichert. Durch die sogenannten No-Spy Server, ist es unmöglich, dass Unbefugte Zugriff auf die Server von CyberGhost erhalten. Die Verbindung gilt als sehr sicher und wird nicht überwacht.

Die zusätzliche Funktion des automatischen Kill-Switches sorgt dafür, dass auch im Falle einer Unterbrechung, du nicht über deine echte IP-Adresse mit dem Internet verbunden bist. Ein Jahresabo kostet dich 4,89 Euro pro Monat.

Warum bietet mir ein VPN keine umfassende Anonymität?

Viele Nutzer denken, dass man mit einer VPN-Verbindung völlig anonym im Internet surfen kann. Bis zu einem gewissen Grad ist diese Annahme auch richtig, denn ein VPN verschleiert deine IP-Adresse. Allerdings ist die IP-Adresse nur einer von vielen Faktoren, wenn es um den Schutz der digitalen Identität geht.

Du kannst zwar durch die Installation von gewissen Plugins deine Anonymität erhöhen, ein VPN allein reicht dafür jedoch nicht aus. Im Folgenden erkläre ich dir, aus welchen Gründen ein VPN nicht in der Lage ist, dir eine umfassende Anonymität zu liefern. 

Infografik Warum garantiert ein VPN keine Anonymität?

Cookies

Eigentlich waren Cookies dafür gedacht, das Nutzererlebnis zu verbessern. Die kleinen Textdateien sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass deine Einlogdaten oder dein Warenkorb beim Online-Shopping gespeichert werden.

Heutzutage werden Cookies allerdings dafür genutzt, um dich plattformübergreifend zu tracken. Jedes Mal, wenn du eine Website besuchst, werden die kleinen Textdateien im Hintergrund geladen.  

Falls du dich also schonmal gefragt haben solltest, wieso dir personalisierte Werbung angezeigt wird – Cookies sind der Grund. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass bei dem Besuch einer Website beispielsweise Facebook Pixel als Cookie im Hintergrund abgespeichert wird. Besuchst du anschließend Facebook, kann die Social Media Plattform die Informationen auslesen und dir personalisierte Werbung anzeigen.

Cookie-Einstellungen bei Mozilla Firefox
Für mehr Anonymität und Privatsphäre empfehle ich dir bei Mozilla Firefox diese Einstellungen

Du hast die Möglichkeit, Cookies komplett zu deaktivieren. Das würde allerdings dein Surfverhalten stark einschränken, da ohne Cookies auch keine Log-In Informationen gespeichert werden. Das bedeutet, du musst dich jedes Mal erneut auf einer Website anmelden.

Browser-Fingerprinting

Webseiten sind in der Lage, Informationen wie Betriebssystem, Zeitzone, Browser-Versionen oder Bildschirmauflösungen auszulesen. Diesen Vorgang nennt man Browser-Fingerprinting.

Neben personalisierter Werbung, können auch Behörden die Informationen nutzen, um deine Identität herauszufinden. Angeblich können so 90 % aller Internetnutzer zurückverfolgt werden.

Ein VPN schützt dich nicht vor Browser-Fingerprinting. Durch die Nutzung des Inkognito-Modus werden weder dein Verlauf noch Cookies oder Suchanfragen gespeichert. Das ist eine Möglichkeit, um Browser-Fingerprinting einzuschränken.

Logfiles

Die meisten VPN-Anbieter versprechen, keine Logfiles zu speichern. In der Realität sieht dies leider oftmals ganz anders aus. So ist es schon vorgekommen, dass VPN-Dienste wie beispielsweise PureVPN, IPVanish, Hide My Ass oder EarthVPN private Nutzerdaten an Behörden weitergegeben haben.

Screenshot VPN-Anbieter keine Logs
Alle namenhaften VPN-Anbieter werben damit, keine Logs zu speichern

Nur mit einem guten VPN wie ExpressVPN, NordVPN oder CyberGhost kannst du dich davor schützen. Die Wahl des richtigen Anbieters ist ein wichtiger Faktor, wenn es um Datenschutz geht.

Standort-Tracking

Ist die GPS-Funktion auf deinem Smartphone aktiviert? Falls ja, dann sendet dein Handy im Sekunden Takt deinen exakten Standort an Google oder Apple. Von anonymem Surfen kann somit nicht mehr die Rede sein. 

5 Tipps für mehr Anonymität beim Surfen

Nicht nur Hacker und Cyberkriminelle sind interessiert an deinen privaten Daten. Auch Browser, Suchmaschinen, soziale Medien, Apps und dein Internetanbieter sind daran interessiert, deine Aktivitäten im Internet zu verfolgen. Im Prinzip möchte jede Website, die du aufrufst, dein Online-Verhalten so genau wie möglich verfolgen.

In diesem Kapitel zeige ich dir fünf Tipps, für mehr Anonymität beim Surfen.

Tipp 1: Nutze ein VPN

Ein VPN verschlüsselt deinen Datenverkehr. Nur die jeweiligen Endpunkte der Kommunikation haben Einsicht in deine Daten. Zusätzlich wird deine IP-Adresse mit der des VPN-Servers ersetzt. Somit wird dein Standort verschleiert.

So schützt du dich mit einem VPN

Doch aufgepasst: Nicht jeder VPN legt Wert auf deine Privatsphäre. Manche Dienste schützen nur unzureichend oder verkaufen deine Daten weiter. Im schlimmsten Fall tarnt sich ein Anbieter nur als VPN-Tool, um Viren und Trojaner auf deinem Computer oder Smartphone installieren zu können. Deshalb – Finger weg von kostenlosen Anbietern!

Ich empfehle dir ein sicheres und vertrauenswürdiges VPN wie ExpressVPN, NordVPN oder CyberGhost zu nutzen. Mehr zum Thema Sicherheit erfährst du in meinem Beitrag: VPN Sicherheit.

Tipp 2: Pass auf bei der Browser-Wahl

So wie es bei VPN-Anbietern große Unterschiede gibt, was die Sicherheit deiner Daten anbelangt, ist es auch bei Browsern der Fall. Die Wahl des richtigen Browsers ist entscheidend.

Wenn du deine Privatsphäre schützen möchtest, solltest du die Finger von Internet Explorer und Edge lassen. Auch Google Chrome sammelt Nutzerdaten.

Nutze stattdessen lieber Mozilla Firefox oder Safari von Apple. Diese beiden Browser legen viel Wert auf den Schutz deiner Privatsphäre. Welche Einstellungen du bei Firefox vornehmen solltest, um dich besser zu schützen, habe ich dir oben bereits gezeigt. Wenn du wirklich anonym surfen willst, empfehle ich dir, den Tor-Browser zu nutzen.

Tipp 3: Nutze eine anonyme Suchmaschine

Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo sind bekannt dafür, dass sie Daten sammeln, um ein Nutzerprofil von dir zu erstellen.

DuckDuckGo Suchmaschine
Suchmaschinen wie DuckDuckGo legen Wert auf deine Privatsphäre

Möchtest du deine Privatsphäre schützen, solltest du auf alternative Suchmaschinen wie beispielsweise DuckDuckGo oder Startpage zurückgreifen. Hier werden keine Suchanfragen gespeichert

Tipp 4: Minimiere Tracking mit den richtigen Browser-Erweiterungen

Es gibt viele Browser-Erweiterungen wie Adblocker oder Passwort-Manager, die du nutzen solltest, um deine Daten zu schützen. Zudem gibt es spezifische Plugins, um Tracking zu blockieren.

Mit Ublock Origin schützt du dich gegen Werbung und Tracking. HTTPS Everywhere ermöglicht die Verschlüsselung deiner Verbindungen zu vielen wichtigen Websites, wodurch das Surfen sicherer wird. Mit NoScript werden aktive Inhalte auf Webseiten blockiert.

Tipp 5: Vertraue weder Facebook noch Google

Facebook und Google sind bekannt dafür, Nutzerinformationen an Werbefirmen weiterzuverkaufen, um Gewinne zu erzielen.

Du kannst zwar in den Einstellungen von Facebook und Google die personalisierte Werbung deaktivieren, deine Daten werden aber trotzdem im gleichen Maße weiter gesammelt.

Fazit: Ein VPN allein reicht nicht aus, um völlig anonym im Internet zu surfen

Ein VPN allein reicht nicht aus, um anonym im Internet surfen zu können. Weitere Faktoren wie Cookies oder Browser-Fingerprinting sorgen dafür, dass deine Privatsphäre im Netz nicht geschützt ist.

Wenn du dich anonym im Internet bewegen möchtest, dann solltest du:

  • einen sicheren VPN-Dienst wie ExpressVPN nutzen
  • nur Firefox oder einen Tor-Browser verwenden
  •  auf Google verzichten und stattdessen eine anonyme Suchmaschine nutzen
  •  durch richtige Browsereinstellungen Tracking minimieren

Hast du noch Fragen oder Anmerkungen zu anonymen VPNs? Lass es mich gerne in einem Kommentar wissen. 🙂

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