Netflix mit PureVPN: Funktioniert das 2023?

Featured Image Netflix vs Pure VPN

Du möchtest das amerikanische oder japanische Netflix Sortiment freischalten? Dann ist ein VPN für Netflix die beste Lösung. Das Problem dabei: Nicht alle VPN-Dienste eignen sich, um das Geoblocking von dem Streaming-Giganten zu umgehen, weil sie schlichtweg keine Kapazitäten dafür haben. Schafft der Anbieter es nicht, erhältst du eine Fehlermeldung oder der Stream lässt sich einfach nicht abspielen.

Ein bekannter VPN-Dienst, der angibt einwandfrei mit Netflix zu funktionieren, ist PureVPN. Doch ist dem wirklich so? Ich habe PureVPN intensiv getestet und berichte dir in diesem Artikel von meinen Erfahrungen. Eignet sich PureVPN für Netflix?

Kurz und knapp: PureVPN funktioniert nicht immer mit Netflix

In der Regel kannst du PureVPN nutzen, um amerikanisches Netflix zu streamen. Es gibt ausreichend Server-Standorte und viele wichtige Funktionen. Der Dienst lohnt sich aber nicht, wenn du auch deine Privatsphäre schützen möchtest. Außerdem geht Netflix immer stärker gegen VPN-Nutzer vor. Es kann also sein, dass PureVPN von heute auf morgen nicht mehr mit Netflix funktioniert.

Ich habe viele unterschiedliche VPN-Services getestet und meiner Erfahrung nach funktioniert ExpressVPN am zuverlässigsten. ExpressVPN bietet dir eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Du kannst den Anbieter also risikofrei testen und schauen, ob er für dich funktioniert.

Warum blockt Netflix Zugriffe mit einem VPN?

Nutzt du PureVPN mit Netflix, ist dir vielleicht schon mal diese Fehlermeldung untergekommen:

„Hoppla, da ist etwas schiefgelaufen… Proxy erkannt. Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut.“

Netflix Fehlermeldung
Diese Fehlermeldung erscheint, wenn Netflix erkennt, dass du einen Proxy oder VPN benutzt

Mit diesem Satz werden Nutzer immer häufiger abgewiesen, wenn sie versuchen, den Geoblock von Netflix mit einem VPN-Dienst zu umgehen. Netflix versucht nämlich seit 2016 verstärkt, den Zugriff mit VPN-Diensten zu blockieren.

Netflix streamt hauptsächlich Filme und Serien von externen Produzenten. Um deren Content verwenden zu dürfen, muss der Anbieter also für jede Region eine eigene Lizenz erwerben. Diese werden jedoch meist nicht gleichzeitig und auch nicht für alle Regionen vergeben. Für welches Land ein Film lizenziert ist, kannst du auf http://unogs.com/ prüfen.

Abhängig von den Lizenzen unterscheidet sich auch die Netflix-Mediathek von Land zu Land. Damit du nicht einfach auf eine Mediathek von Netflix im Ausland zugreifen kannst, wird beim Einloggen jedes Mal über deine IP-Adresse dein Standort überprüft. Schließlich ist Netflix dazu verpflichtet, für die Einhaltung der Lizenzen zu sorgen. 

Wenn du also in Deutschland eine exklusiv amerikanische Filme, wie Avengers: Infinity War auf Netflix schauen willst, musst du Netflix vorspielen, du seist in den USA. Dazu brauchst du lediglich einen VPN-Dienst. Gegen die geht Netflix jedoch seit Jahren erfolgreich vor, da der Plattform mit dem Lizenzentzug gedroht wurde, falls sie den Zugriff mit VPN-Diensten nicht verhindern sollte.

Infografik Warum blockt Netflix VPNs?

Wie erkennt Netflix, dass du PureVPN benutzt?

Wenn du den Geoblock von Netflix mit PureVPN oder einem anderen VPN-Dienst umgehen willst und die VPN-Verbindung herstellst, werden deine Anfragen nicht mehr direkt von deiner IP-Adresse gesendet. Dein gesamter Internetverkehr wird verschlüsselt über Server im Land deiner Wahl umgeleitet und von dort an die Zielseiten gesendet. Für Netflix sieht es dann so aus, als wäre die IP-Adresse des VPN-Servers deine.

Netflix versucht daher die IP-Adressen der verwendeten VPN-Server herauszufiltern und macht sich dabei ein kleines Detail in der Funktionsweise von VPN-Diensten zunutze: Ein VPN-Server wird nämlich aus logistischen Gründen immer von mehreren Nutzern gleichzeitig verwendet. Das fällt auf, da normalerweise jeder eine eigene IP-Adresse hätte.

Infografik Wie blockt Netflix VPNs?

PureVPN & Netflix: Meine Erfahrungen

Im Rahmen meines VPN Anbieter-Vergleichs habe ich auch PureVPN unter die Lupe genommen. Neben Kategorien wie Funktionen, Sicherheit, Preis-Leistung und Geschwindigkeit habe ich PureVPN auch beim Streaming getestet. Dabei habe ich versucht, das Geoblocking von verschiedenen Streaming-Diensten mit dem VPN zu umgehen, darunter auch Netflix.

PureVPN Netflix
Meiner Erfahrung nach funktioniert PureVPN mit Netflix, die Verbindung ist aber nicht zuverlässig. Andere VPNs schneiden besser ab.

Das Ergebnis: Meiner Erfahrung nach kannst du mit PureVPN das Geoblocking von Netflix umgehen, allerdings nicht immer. Je nach Wochentag und Uhrzeit kommt es zu Problemen. Ich vermute, dass manchmal einfach zu viele Menschen gleichzeitig auf bestimmte PureVPN Server zugreifen und diese dann überlastet sind.

Auch wenn die Geschwindigkeit von PureVPN gut ist und sich eigentlich wunderbar für Streaming eignet, gibt es keine speziellen Streaming-Server, die explizit darauf ausgerichtet sind, die Netflix Sperren zu umgehen. Das würde es meiner Erfahrung nach deutlich einfacher machen, Netflix mit PureVPN zu streamen. Die Realität sieht aber so aus, dass der Anbieter nicht zuverlässig mit Netflix funktioniert. Schade!

Möchtest du wissen, wie der Anbieter im Allgemeinen abgeschnitten hat? Details erfährst du in meinem PureVPN Test.

Die beste Alternative zu PureVPN: ExpressVPN für Netflix

ExpressVPN verschiedene Geräte

Günstigster Monats-Tarif: ca. 5,60 € (15 Monate)
Geld-zurück-Garantie: 30 Tage
PrivacyTutor-Angebot: 3 Monate kostenlos
Unser Testbericht: ExpressVPN Test

Wie bereits erwähnt, habe ich einige VPN-Anbieter getestet, um herauszufinden, ob sie sich für das Umgehen des Netflix Geoblock eignen. Sowohl PureVPN als auch mein persönlicher Favorit ExpressVPN sind dabei positiv aufgefallen, wobei letzterer den deutlich zuverlässigeren Zugang zu Netflix bietet. ExpressVPN ist meiner Erfahrung nach das beste VPN für Netflix.

ExpressVPN Windows Programm Oberfläche
ExpressVPN ist für mich das beste VPN für Netflix.

Globale Server-Abdeckung

Warum ExpressVPN mein Testsieger geworden ist, liegt zum einen an der globalen Server-Abdeckung. Um als VPN-Anbieter den Zugriff auf geologisch gesperrten Content anbieten zu können, benötigt man ein möglichst internationales Servernetzwerk. ExpressVPN wird diesen Anforderungen mit über 3000 Server in 94 Ländern mehr als gerecht. Mit dem Dienst solltest du also immer und überall Zugang auf Netflix-Inhalte aus aller Welt haben. PureVPN kann da mit über 2000 Servern in 140 Ländern mithalten.

Schnelle Verbindung

Ein weiterer, wichtiger Indikator für ein leistungsstarkes VPN beim Streaming ist die Geschwindigkeit. Ein VPN ist nutzlos, wenn du den Dienst immer wieder abschalten musst, um hohe Pings und lange Ladezeiten zu vermeiden. Es ist also essenziell, dass die Server auch für anspruchsvolle Anwendungszwecke wie Online-Spiele oder 4K-Streaming genügend Bandbreite bieten. 

ExpressVPN verfügt über ein internes Tool, welches automatisch den schnellsten Server in der gewählten Region auswählt. In der Regel weichen die Up- und Downloadgeschwindigkeiten der Server aber kaum von denen der ungeschützten Verbindung ab.

Privatsphäre

Ein VPN-Dienst hat vor allem eine Aufgabe: Er soll die Privatsphäre der Nutzer schützen. Beide Anbieter verfolgen eine strikte „No-Logs-Policy“, sie speichern nach eigener Aussage also keinerlei Daten über die Aktivitäten ihrer Nutzer. In dieser Kategorie schneidet ExpressVPN deutlich besser ab als PureVPN.

Kunden-Support

Auch bei sehr zuverlässigen VPN-Diensten treten gelegentlich Probleme auf, das lässt sich kaum vermeiden. Ein guter Kunden-Support ist daher von großer Bedeutung. 

Was das angeht, hat ExpressVPN bestens vorgesorgt: Bei Problemen kannst du dich jederzeit an ein sehr zuverlässiges Live-Support-Team wenden. Meiner Erfahrung nach versorgt dieser dich sogar mit einer expliziten Empfehlung für einen Server, um das Geoblocking von Netflix zu umgehen.

Preis

Was den Preis anbelangt, hat PureVPN ganz klar die Nase vorn. Während du für PureVPN nur 0,99 Euro monatlich für den Jahresvertrag zahlen musst, sind es bei ExpressVPN mehr als 5,00 Euro pro Monat.

Dafür bekommt man bei ExpressVPN aber auch etwas mehr. Konkret heißt das einen deutlich besseren Support, eine anonyme Zahlungsweise und deutlich weniger Tracker in den Clients. ExpressVPN bietet in besseres Gesamtpaket und eine noch größere Server-Auswahl, um das Netflix Sortiment aus verschiedenen Ländern freischalten zu können.

Fazit: PureVPN funktioniert mit Netflix, es gibt aber bessere Anbieter

In Hinsicht auf Performance und Funktionsumfang schneidet PureVPN sehr gut ab. Wie IPVanish und viele andere Anbieter, scheint es auf den ersten Blick also keine Probleme zu geben. Auch für Streaming ist der Dienst geeignet. Das Geoblocking von Netflix kann PureVPN umgehen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von Youtube.

Video laden

Insgesamt bevorzuge ich aber ExpressVPN. Der Anbieter hat es geschafft einen leistungsstarken, sicheren VPN-Dienst mit einer übersichtlichen Oberfläche zu verbinden, der zudem das Geoblocking von Netflix und weiteren Streaming-Diensten wie Amazon Prime, Hulu oder Zattoo zuverlässig umgeht. Mein ExpressVPN Test hat außerdem gezeigt, dass das VPN eine Bereicherung für deine Privatsphäre ist und viele Funktionen bietet.

Welcher VPN-Dienst ist dein Favorit? Hast du schon Erfahrungen mit PureVPN oder ExpressVPN gemacht? Lass doch ein Kommentar da! 🙂

*Dieser Text enthält Provisions-Links. Mehr dazu erfährst du hier.
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