Netflix mit Unlocator: Funktioniert das in 2020?

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Ohne amerikanische Serien wie „The Office“ wäre Netflix einfach nicht das Gleiche – umso schlimmer, dass diese in Deutschland nicht so ohne weiteres verfügbar sind. Ganz deine Meinung? Dann kennst du vielleicht auch schon diese Fehlermeldung:

„Hoppla, da ist etwas schiefgelaufen… Proxy erkannt. Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut.“

Netflix Fehlermeldung
Diese Fehlermeldung erscheint, wenn Netflix erkennt, dass du einen Proxy oder VPN benutzt

Sie taucht in letzter Zeit vermehrt auf, wenn Nutzer versuchen, den Geoblock von Netflix mit VPN-Diensten, wie Unlocator auszutricksen, um so Zugriff auf die amerikanische Mediathek zu erhalten. Genau dagegen geht Netflix nämlich seit 2016 verstärkt vor.

Wie die Plattform dabei vorgeht, und wie du weiterhin am Geoblock vorbeikommst, um auf ausländisches Netflix oder deutsches Netflix im Ausland zuzugreifen, erfährst du in diesem Beitrag.

Kurz und knapp: Deshalb funktioniert Unlocator nicht mit Netflix

Netflix geht immer härter gegen VPN-Anbieter vor, indem sie deren IP-Adressen sperren. Deshalb kann es sein, dass du Netflix nicht mit Unlocator benutzen kannst.

Ich habe viele unterschiedliche VPN-Services getestet und meiner Erfahrung nach funktioniert ExpressVPN am zuverlässigsten, um das lästige Geoblocking von Netflix zu umgehen.

ExpressVPN bietet dir eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Du kannst den Anbieter also risikofrei testen und schauen, ob er für dich funktioniert.

Warum blockt Netflix Zugriffe mit einem VPN?

Wenn Netflix Serien und Filme von fremden Studios und Fernsehsendern anbieten will, muss die Streaming-Plattform die entsprechenden Lizenzen erwerben. Diese werden in der Regel aber nicht für jedes Land und meist verzögert vergeben. Das führt dazu, dass Netflix seine Mediathek je nach Region anpassen muss. In welcher Region sich die Nutzer befinden, ermittelt die Plattform beim Login über deren IP-Adresse.

Daher lässt sich der Geoblock auch so einfach mithilfe eines VPN austricksen. Weil Netflix jedoch durch die Lizenzverträge verpflichtet ist, sicherzustellen, dass die Inhalte nicht in unlizenzierten Regionen gestreamt werden können, haben einige Studios der Plattform mit dem Lizenzentzug gedroht. Seitdem geht der Streaming-Anbieter verstärkt gegen VPN-Dienste vor.

Du willst wissen, ob ein Film oder eine Serie in deinem Land lizensiert ist? – schau mal auf Unogs vorbei.

Infografik Warum blockt Netflix VPNs?

Wie erkennt Netflix, ob du einen VPN benutzt?

Wenn du beispielsweise den Geoblock von Netflix mit Unlocator, VyprVPN oder anderen Services umgehen willst und den Dienst aktivierst, passiert Folgendes: Dein gesamter Internetverkehr wird über eine verschlüsselte Verbindung an einen Server im Land deiner Wahl weitergeleitet. Dieser gibt die Anfragen dann an die Zielseiten weiter. Für die sieht es daher so aus, als kämen die Anfragen von der IP-Adresse des Servers, nicht von deiner – dein wahrer Standort lässt sich also nicht mehr ermitteln.

Einen Server nutzen dabei selbstverständlich etliche Nutzer gleichzeitig. Das ist jedoch zugleich der Haken an der Sache, denn entsprechend nutzen sie auch alle die gleiche IP-Adresse. Das fällt auf, in der Regel hat schließlich jeder eine eigene. Netflix filtert also einfach die IP-Adressen, über die sich ungewöhnlich viele Nutzer gleichzeitig einloggen heraus und blockiert so gleich ganze VPN-Server.

Infografik Wie blockt Netflix VPNs?

Die beste Alternative zu Unlocator: ExpressVPN

Demnach gibt es für die VPN-Anbieter auch kaum Möglichkeiten, etwas gegen die Blockade zu unternehmen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die IP-Adressen betroffener Server zu ändern und mit Netflix Katz-und-Maus zu spielen. Auf Dauer kann das sehr aufwendig und kostspielig werden – viele Anbieter können dieses Kräfteringen schlicht nicht finanzieren und geben daher auf.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Um die zu finden, habe ich etliche VPN-Anbieter getestet, darunter auch Unlocator. Meiner Erfahrung nach kann der Anbieter eine einigermaßen stabile Verbindung zu Netflix aufrechterhalten. Insgesamt mangelt es jedoch am Funktionsumfang und dem nötigen Feinschliff, besonders im Verhältnis zu dem doch sehr hohen Preis. Ich bevorzuge daher weiter meinen persönlichen Favoriten ExpressVPN.

Wie ich zu diesem Ergebnis gekommen bin, erfährst du im folgenden Abschnitt.

Privatsphäre

Oberste Priorität eines VPN-Anbieters sollte immer die Privatsphäre der Nutzer sein. ExpressVPN bietet daher beispielsweise die Option, mit der anonymen Kryptowährung Bitcoin zu bezahlen. 

Außerdem verfolgt der Anbieter eine strenge „No Logs“-Policy, speichert also keine Daten zu den Aktivitäten seiner Nutzer. Nach eigener Angabe werden auch Kundendaten nicht gespeichert, da die örtlichen Gesetze auf den Jungferninseln – dort liegt der Firmensitz – das nicht verlangen.

Auch Unlocator profitiert von seiner geologischen Lage: Der Anbieter sitzt in Dänemark, einem der Länder mit den strengsten Datenschutzgesetzen.

Globale Server-Abdeckung

Umso mehr Länder ein VPN abdeckt, umso mehr Server es gibt, desto besser – besonders im Kontext einer Geoblock-Problematik. Mit über 3000 Server in 94 Ländern ist ExpressVPN in dieser Hinsicht bestens gerüstet. Mit dem Dienst solltest du also immer und überall Zugang zu deinen Lieblingsserien haben.

Unlocator kann da nicht ganz mithalten, der Anbieter deckt gerade mal 36 Länder ab – nicht mal halb so viele wie ExpressVPN.

Schnelle Verbindung

Geoblock hin oder her – ohne eine schnelle Verbindung ist HD- oder gar 4K-Streaming hoffnungslos. Entsprechend wichtig sind schnelle Server für VPN-Anbieter. ExpressVPN findet daher automatisch den schnellsten Server, es sei denn es wird manuell ein anderer ausgewählt. Die Server des Anbieters erzielen in der Regel aber sowieso überdurchschnittlich hohe Up- und Downloadgeschwindigkeiten.

Preis

Im Monatsvertrag unterscheiden sich Unlocator und ExpressVPN kaum, letzterer ist mit 12,95$ nur ein paar Cent teurer. Wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet, liegt ExpressVPN jedoch vorne. Für denselben Preis bekommt man hier letztendlich einen deutlich größeren Funktionsumfang. Zudem ist ExpressVPN im Jahresvertrag sogar etwas billiger mit 8,32 Dollar pro Monat.

Kunden-Support

Um gelegentliche Probleme kommt man bei der Nutzung eines VPN selten herum. Umso wichtiger ist es daher, sich auf den Support des Anbieters verlassen zu können. ExpressVPN hat vorgesorgt und unterhält eine umfangreiche Support-Datenbank. Falls die mal keine Lösung bieten kann, kannst du jederzeit das Support-Team des Anbieters über ein Fehlermeldungsformular oder im Live-Chat kontaktieren. Auch Unlocator bietet diese Ressourcen, jedoch nur in englischer Sprache.

Fazit: Unlocator entsperrt Netflix nicht zuverlässig

Unlocator ist durchaus ein solider VPN-Dienst und erfüllt mit hohen Servergeschwindigkeiten und üblichen Sicherheitsaspekten alle Grundanforderungen an einen guten VPN. Sogar der Zugriff auf Netflix klappt in der Regel. Bei dem überdurchschnittlich hohen Preis könnte aber dennoch einiges mehr drin sein, wie ExpressVPN beweist. Auf demselben Preisniveau bietet der Anbieter deutlich mehr Server in mehr als doppelt so vielen Ländern, einen deutschen Live-Support und den meiner Erfahrung nach zuverlässigsten Geoblock-Workaround auf dem Markt.

Ich kann dir also nur empfehlen, ExpressVPN über folgenden Button mal auszuprobieren – Dank der 30-Tage Geld-zurück-Garantie ist das für dich risikofrei!

Du hast Unlocator oder ExpressVPN schon mal selbst genutzt? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren! 🙂

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