Netflix mit Tunnelbear: Funktioniert das in 2020?

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Wenn du neue Netflix-Serien immer schon ab Release verfolgen willst, anstatt zu warten bis sie auch in Deutschland rauskommen, ist die Verwendung von Netflix mit einem VPN-Dienst, wie z.B. Tunnelbear, sicher nichts Neues für dich. Vielleicht ist dir dabei auch schon mal folgende Fehlermeldung untergekommen: 

„Hoppla, da ist etwas schiefgelaufen… Proxy erkannt. Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut“ 

Netflix Fehlermeldung

Diese Meldung bekommen Nutzer immer häufiger zu sehen, wenn sie das Geoblocking von Netflix mit Tunnelbear oder anderen VPN-Providern umgehen wollen. Aus der Sicht des Streaming-Anbieters ist das ein großer Erfolg. Anbieter wie Netflix versuchen nämlich seit einiger Zeit genau das zu verhindern. 

Wie Netflix dabei vorgeht, und wie du das Geoblocking nach wie vor austricksen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Kurz und knapp: Was tun, wenn Tunnelbear nicht mit Netflix funktioniert?

Ich habe in den letzten Wochen einige unterschiedliche VPN-Anbieter getestet. Tunnelbear konnte den Geoblock von Netflix nicht sehr zuverlässig umgehen.

Meiner Erfahrung nach funktioniert ExpressVPN am besten, um auf das Netflix-Angebot von USA, UK etc. zuzugreifen. Ob es auch für dich funktioniert, kannst du über den Button kostenlos ausprobieren. ExpressVPN hat eine 30 tägige Geld-zurück-Garantie. Du kannst also risikofrei testen, ob er für dich funktioniert.

Warum blockt Netflix Zugriffe mit einem VPN?

Um Filme und Serien ausstrahlen zu dürfen, braucht Netflix die entsprechenden Lizenzen für die einzelnen Länder. Diese erhält der Streaming-Dienst jedoch nicht immer für alle Länder gleichzeitig und manchmal für einzelne Länder gar nicht. Um seinen Service trotzdem in möglichst vielen Ländern anbieten zu können, wird die Mediathek für jedes Land angepasst, sodass Nutzer abhängig von dem Land, in dem sie sich befinden, eine unterschiedliche Auswahl an Filmen und Serien erhalten. 

Wo wir uns befinden, ermittelt Netflix im Hintergrund automatisch über die IP-Adresse des Geräts, das wir nutzen. Wenn du also beispielsweise eine Serie schauen möchtest, die in Deutschland nicht verfügbar ist, ist es am einfachsten, mithilfe eines VPN-Dienstes deine IP-Adresse zu verschleiern. So gaukelst du Netflix vor, du wärst in einem Land, in dem die Serie verfügbar ist – beispielsweise den USA. 

Dieses Vorgehen ist mittlerweile so verbreitet, dass auch Netflix und die meisten Filmproduzenten davon Wind bekommen haben. Als Antwort auf Druck von Seiten der Produzenten versucht der Streaming-Anbieter daher seit 2016 mit großem Erfolg Nutzer eines VPNs zu blockieren. 

Einige VPN-Dienste schaffen es jedoch weiterhin, das Netflix auszutricksen und den Geoblock zu umgehen. ExpressVPN ist beispielsweise einer davon.

Wie erkennt Netflix, ob du einen VPN benutzt?

Um die Antwort auf diese Frage verstehen zu können, musst du wissen wie ein VPN-Dienst deine IP-Adresse verschleiert:

Wenn du auf das Internet mit Tunnelbear oder einem anderen VPN-Dienst zugreifst, wird dein Internetverkehr nicht mehr auf direktem Weg an die Server der Zielseiten weitergeleitet, sondern erst verschlüsselt und anschließend über einen Server im Land deiner Wahl umgeleitet. Für Netflix sieht es nun so aus, als würde dieser Server die Anfrage senden, obwohl Sie in Wahrheit von ganz wo anders kommt. Ein Server wird dabei von etlichen Nutzern des VPN-Dienstes genutzt, was den Ursprung der Anfragen weiter verschleiert.

Das ist jedoch der Haken an der Sache: Alle Nutzer, die den gleichen Server verwenden, verbinden sich auch über die gleiche IP-Adresse mit Netflix. Das fällt schnell auf, immerhin hat normalerweise jeder Nutzer eine eigene IP-Adresse. Für Netflix ist es also nicht schwer, Algorithmen zu programmieren, die IP-Adressen, über die sich ungewöhnlich viele Nutzer gleichzeitig einloggen, erkennen und blockieren.

Die beste Alternative zu Tunnelbear: ExpressVPN

Die VPN-Dienste versuchen selbstverständlich dem zu entgegnen und ändern die IP-Adressen der betroffenen Server, sobald diese blockiert werden. Das führt zu einem endlosen Katz-und-Maus Spiel zwischen Netflix und den VPN-Anbietern.

Für Letztere ist das auf Dauer sehr kostenintensiv und immer mehr Anbieter geben den Kampf daher auf. Besonders die größeren VPN-Provider, wie beispielsweise ExpressVPN, CyberGhost oder NordVPN, sehen diese Entwicklung jedoch auch als Chance und verfügen über die nötigen Ressourcen, um weiterhin gezielt gegen das Geoblocking von Netflix und die Erkennungssoftware vorzugehen.

Ich habe mir die wichtigsten VPN-Dienste genauer angesehen und getestet wie zuverlässig sich mit Ihnen das Geoblock von Netflix umgehen lässt: Tunnelbear hat dabei leider nicht besonders gut abgeschnitten. Am zuverlässigsten war am Ende der Anbieter ExpressVPN.

Im Gegensatz zu den meisten Anbietern geht dieser aktiv gegen das Geoblock vor und kann im Normalfall genügend Server mit unerkannten IP-Adressen zur Verfügung stellen. Falls also doch mal ein Server blockiert wird, solltest du in der Regel einfach auf einen anderen Server im selben Land wechseln können. Im Folgenden stelle ich den Anbieter kurz vor.

Privatsphäre

VPN-Dienste sollen in erster Linie die Privatsphäre ihrer Nutzer schützen indem sie deren Datenverkehr verschlüsseln und ihre Identität im Internet verschleiern.

ExpressVPN nimmt diese Aufgabe sehr ernst, und geht dabei weit über die üblichen Maßnahmen hinaus. Der Firmensitz wurde beispielsweise strategisch auf die Jungfern-Inseln verlegt, um die dortigen Gesetze zum Thema Kundendaten auszunutzen. Dort ansässige Unternehmen sind nämlich nicht dazu verpflichtet Kundendaten zu speichern oder sie gegebenenfalls herauszugeben. ExpressVPN speichert Informationen zur Identität ihrer Nutzer also gar nicht erst – Oder zumindest behaupten sie das.

Um diese Anonymität auch durch die Zahlungsinformationen nicht zu stören, bietet der Anbieter neben den gewöhnlichen Zahlungswegen (PayPal, Kreditkarte etc.) auch die anonyme Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel an.

Globale Server-Abdeckung

Vor allem in letzter Zeit werden VPN-Dienste immer öfter verwendet, um auf Content zuzugreifen, der im eigenen Land nicht verfügbar ist. Sei es auf Netflix oder anderen Seiten.

Um seinen Nutzern dies zu ermöglichen hat ExpressVPN ein Netzwerk aus über 1.500 Servern aufgebaut, das sich über insgesamt 94 Länder erstreckt. Mit ExpressVPN kannst du als quasi von überall auf alles zugreifen.

Schnelle Verbindung

Ein VPN-Dienst ist natürlich nur dann wirklich effektiv, wenn du ihn immer eingeschaltet hast. Auch dann, wenn du schnelles und stabiles Internet benötigst. Aus meiner Sicht gibt es nichts Schlimmeres als einen VPN-Dienst, den du immer wieder ausschalten musst, wenn du beispielsweise 4K -Videos streamen oder Online-Spiele willst. 

Bei einem VPN solltest du also im Idealfall sowohl beim Ping als auch bei der Übertragungsgeschwindigkeit kaum Einbußen in Kauf nehmen müssen. ExpressVPN verfügt über ein hochoptimiertes Netzwerk, und garantiert, dass keiner der Server die Geschwindigkeit der Verbindung merkbar beeinträchtigt.

Preis

ExpressVPN gehört leider zu den teuersten Anbietern. Anders wäre der Provider aber wohl auch nicht in der Lage den Service zu bieten, den man hier bekommt.

Mit einem monatlichen Preis von 12,95$ ist der Anbieter zwar nicht gerade günstig, aber definitiv noch bezahlbar. Außerdem kannst du einiges einsparen, wenn du ein Jahres- oder Halbjahresabo abschließt (9,99$ bzw. 6.67$ monatlich).

Kunden-Support

Egal wie zuverlässig ein VPN-Dienst ist: Gelegentliche Probleme lassen sich nicht vermeiden. Das ist jedoch verkraftbar, solange dir ein ordentlicher Kundensupport zur Seite steht.

Der Anbieter stellt seinen Nutzern rund um die Uhr ein erfahrenes Support-Team zur Verfügung, den du über ein Fehlermeldungs-Formular oder per Live-Chat kontaktieren kannst. Außerdem kannst du bei kleineren Problemen die Lösung oft in der Support-Bibliothek erfahren.

Fazit: Tunnelbear mit Netflix funktioniert nicht immer zuverlässig

Tunnelbear ist keinesfalls ein schlechter VPN-Dienst, ich persönlich habe den Provider als sehr zuverlässig und einfach in der Anwendung erlebt. Wenn es jedoch um das Geoblock von Netflix von Netflix geht, ziehe ich ExpressVPN vor.

In dieser Hinsicht kann kein Anbieter mit meinem persönlichen Favoriten mithalten: ExpressVPN. Wenn du Probleme mit dem Geoblocking hast, kannst du den Dienst gerne über den Button unter diesem Beitrag ausprobieren. Dank der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie kannst du den Provider den ersten Monat risikofrei testen.

Welchen VPN-Dienst bevorzugst du? Und was hältst du von Tunnelbear und ExpressVPN? Ich freue mich auf deine Meinung in den Kommentaren!

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